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Bandscheibenvorfall Welche Medikamente?

Bandscheibenvorfall Welche Medikamente
Medikamentöse Behandlung bei Bandscheibenvorfall – Schmerzmittel wie Ibuprofen und Präparate zur Muskelentspannung können die Schmerzen bei einem Bandscheibenvorfall lindern und unterbrechen den Schmerzkreislauf. Denn dieser entsteht dadurch, dass sich die benachbarten Muskeln als Rückwirkung auf den Schmerz verkrampfen, was aber leider nur zu einer Schmerzverstärkung führt.

Wie kann man einen Bandscheibenvorfall behandeln?

Bandscheibenvorfall: OP oder konservativ? – In den meisten Fällen lässt sich ein Bandscheibenvorfall konservativ, d.h. durch schmerzlindernde Medikamente, physiotherapeutische Behandlung, Bewegung, Wärmeanwendungen oder Stufenlagerung erfolgreich behandeln.

  • Allerdings müssen Patienten Geduld aufbringen, da der vollständige Heilungsprozess meist mehrere Wochen in Anspruch nimmt.
  • Führen diese therapeutischen Maßnahmen nicht zu einer Verbesserung oder treten Lähmungserscheinungen auf, die auch Blase oder Darm beeinträchtigen, ist ein operativer Eingriff notwendig.

Im Folgenden klären wir Sie über die verschiedenen Behandlungs- und Therapiemaßnahmen eines Bandscheibenvorfalls auf.

Kann sich ein Bandscheibenvorfall von selbst zurückbilden?

Im Folgenden werden wir versuchen die typischen Vorurteile und Mythen, mit denen wir täglich konfrontiert werden mit den Ergebnissen von wissenschaftlichen Studien näher zu beleuchten. Es handelt sich hierbei um Fakten und nicht um unsere persönliche Meinung.

  1. Wenn ich mich operieren lasse, wird es noch schlimmer!» Im Gegenteil zeigen Ergebnisse aus unabhängigen Studien, dass die operierten Patienten sowohl im Kurzzeitverlauf als auch im Langzeitverlauf zufriedener sind als die Patienten die sich einer konservativen Therapie unterzogen haben.
  2. Zusätzlich sind die operierten Patienten schneller beschwerdefrei und auch wieder schneller in den Alltag und in das Berufsleben integriert.

Wissenschaftliche Studien zu diesen Feststellungen:

Long-term outcomes of surgical and nonsurgical management of sciatica secondary to a lumbar disc herniation: 10 year results from the maine lumbar spine study. Atlas SJ, Keller RB, Wu YA, Deyo RA, Singer DE. Spine (Phila Pa 1976).2005 Apr 15;30(8):927-35. Operative Eingriffe an der lumbalen Wirbelsäule bei bandscheibenbedingten Rücken- und Beinschmerzen – eine Verfahrensbewertung Surgical treatment of lumbar spine for leg and back pain caused by the disc syndrome – a health technology assessment Lühmann D; Raspe H, Schriftenreihe HTA des DIMDI (Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information – Institut im Geschäftsbereich des Bundesminsterium für gesundheit) VOL: 22 (1. Auflage) /2003

„Die konservative Therapie ist in jedem Fall Besser! » Zunächst ist es wichtig festzustellen, dass die konservative Therapie nicht den Bandscheibenvorfall, die Spinalkanalstenose oder die Zyste im Wirbelkanal behandelt. Es handelt sich bei der konservativen Therapie (egal in welcher Form) lediglich um eine Reduzierung der Schmerzen, d.h.

Also um eine Form der Schmerztherapie.Die Ursache der Schmerzen wird nicht therapiert! Bei einem Bandscheibenvorfall kann es ihm günstigsten Fall zu einer Schrumpfung des Bandscheibenvorfalles kommen, so dass der Druck auf die Nervenwurzel nachlässt. Dies macht die Natur jedoch ganz alleine, auch ohne jegliche Therapie.

Näheres hierzu lesen Sie bitte unter dem Kapitel Therapie des Bandscheibenvorfalles an der HWS / LWS, Bei einer Spinalkanalstenose oder einer Zyste im Wirbelkanal kann eine spontane Heilung nicht erfolgen, so dass die konservative Therapie immer eine Form der Schmerztherapie bleibt und die Ursache nie behandelt wird.

Zur konservativen Therapie werden zahlreiche Methoden gezählt, hier ein Auszug: Periradikuläre Therapie (=PRT) = „CT gesteuerte Spritze», Osteopathie, Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Chiropraktik, Schlingentisch, Rückenschule, Stationäre Reha, Schmerztherapie, Akupressur, Akupunktur, Ambulante Reha (EAP), Bettruhe, Bewegungsbad, Biofeedback, Cranio-sakrale Therapie, Dorn-Therapie, Entspannungsübungen nach Jacobsen, Ergometer, Fango, Feldenkrais, Flexi-Bar (Schwingstab), FPZ, Heisse Rolle, Hypnose, Infusionen, Kältetherapie, Kieser, Kinesiotaping, Korsett, Krankengymnastik an Geräten, Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage (PNF), Mc Kenzie, Medikamente, Myoreflextherapie, Neuraltherapie, Psychologische Schmerztherapie, Tens-Gerät, Traktion, Stufenlagerung, Zur Effektivität der meisten der o.g.

Therapieformen bei der Behandlung eines Bandscheibenvorfalles liegen keinerlei seriöse wissenschaftliche Daten über deren Nutzen vor, obwohl ein Großteil dieser Behandlungsformen schon seit sehr vielen Jahren existiert. Das heißt, es ist völlig unklar, ob diese Therapien überhaupt einen Nutzen haben.

Bezüglich der Bettruhe wurde festgestellt, dass diese sicherlich nicht länger als 4 Tage sinnvoll ist, da bei längerer Bettruhe sogar eine Verschlechterung durch Bettruhe zu erwarten ist. Bezüglich des Tragens eines lumbalen Stützkorsetts (Orthese) konnte in den Studien kein Nutzen zu Behandlung des Bandscheibenvorfalles festgestellt werden. Die Kortisontherapie führt zu einer kurzzeitigen Verbesserung der Beschwerden (Schmerzen). Einen Einfluss auf den Bandscheibenvorfall selber hat die Kortisontherapie nicht. Es konnte kein Benefit der Krankengymnastik für den Therapieerfolg bei Bandscheibenerkrankungen gefunden werden. Die Therapie mit Nichtsteroidalen Antirheumatika (z.B. Diclofenac, Ibuprofen, etc.) führt zu keinem Therapieerfolg bei Bandscheibenerkrankungen. Die Schmerzen werden gelindert, einen Einfluss auf den Bandscheibenvorfall selber haben die Medikamente nicht. Es konnte in der Studie keine klare Aussage bezüglich des Nutzens von Opioiden (z.B. Tramadol, Tilidin) bezüglich eines Therapieerfolges bei Bandscheibenerkrankungen getroffen werden. Die Schmerzen werden gelindert, einen Einfluss auf den Bandscheibenvorfall selber haben die Medikamente nicht. Es konnte keine klare Aussage bezüglich des Nutzens von Muskelrelaxantien (Muskelentspannende Medikamente) bezüglich eines Therapieerfolges bei Bandscheibenerkrankungen getroffen werden. Die begleitenden schmerzhaften Muskelverspannungen werden gelindert, einen Einfluss auf den Bandscheibenvorfall selber haben die Medikamente nicht.

Wissenschaftliche Studien zu diesen Feststellungen: Hagen Kb, Cochrane review, 2000 Deyo RA et al. N Engl J Med 315: 1064-70, 1986 van Tulder MW, Cochrane review, 2000 Hofferberth B, Arch Psych, 1982 Hofstee DJ, J Neurosurg, 2002 van Tulder MW, Cochrane review, 2000 Rhee JM, JBJS, 2006 Zusammenfassend lässt sich zur konservativen Therapie folgendes sagen: Die konservative Therapie behandelt nicht die Ursache der Beschwerden, ist jedoch in vielen Fällen anfangs sinnvoll um die Beschwerden zu lindern und somit einen Zeitgewinn zu erzielen.

In dieser Zeit kann sich der Bandscheibenvorfall in vielen Fällen von alleine zurückbilden. Es sollte eine individuelle Therapie in Absprache mit dem Arzt erfolgen. Bei anderen Schmerzursachen als dem Bandscheibenvorfall bleibt die konservative Therapie immer eine Form der Schmerzbehandlung. „Wenn ich mich operieren lasse, dann lande ich im Rollstuhl!» Das Risiko, durch eine Operation rollstuhlpflichtig zu werden, ist als sehr gering einzuschätzen.

An der Lendenwirbelsäule ist kein Rückenmark mehr vorhanden, so dass eine Rückenmarksschädigung im Rahmen einer Operation auch nicht möglich ist. Theoretisch ist eine Verletzung einzelner im Nervenkanal liegender Nervenfasern möglich. Im Falle einer Verletzung einzelner Nervenfasern würde eine Teillähmung in einem Bein die Folge sein.

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Dies kann sich dann sowohl in Form eines Taubheitsgefühles als auch in Form einer Schwäche einzelner Muskeln bemerkbar machen. Möglich sind auch Störungen der Blasen- und Mastdarmfunktion. Das Risiko einer solchen Nervenschädigung wird in den verschiedenen wissenschaftlichen Studien (56 Studien) mit einem Risiko zwischen 0,42 % und 1,45 % angegeben.

Die Komplikation, nach einer solchen Operation im Rollstuhl zu sitzen, ist so selten, dass es in keiner der 56 Studien statistisch erfasst oder erwähnt wurde. Wissenschaftliche Studie die die 56 Studien zusammenfasst: Siehe unter Punkt 1 „Bei einer Operation wird ein Stück der Bandscheibe entfernt, welches die Bandscheibe noch braucht.

  • Es wird also durch die Operation ein Schaden gesetzt!» Das aus der Bandscheibe herausgerutschte Stück kann nicht wie von vielen vermutet wieder zurückrutschen.
  • Auch durch Krankengymnastik, Chirotherapie oder ähnliche Maßnahmen ist dies nicht möglich.
  • Wenn die Beschwerden sich im Verlauf von alleine bessern, so liegt dies daran, dass das rausgerutschte Stück der Bandscheibe langsam austrocknet und von Zellen, die im Rahmen des Entzündungsprozesses „vor Ort» sind, abgebaut wird.

Hierdurch hat der gedrückte Nerv wieder Platz und die Schmerzen lassen nach. Alle in der Zwischenzeit durchgeführten Maßnahmen (Schmerzmittel, Krankengymnastik, etc.) können dem Patienten diese Zeit des Wartens erleichtern indem sie die Beschwerden lindern.

  • Ein Auflösen oder ein Zurückdrücken des Bandscheibenvorfalles ist von außen durch keine Methode möglich.
  • Es gibt Bandscheibenvorfälle bei denen der gerade geschilderte Vorgang gut funktioniert und der Patient ohne Operation beschwerdefrei wird.
  • Dies sind glücklicherweise die meisten Patienten.
  • Einige Bandscheibenvorfälle schrumpfen jedoch nicht und die Beschwerden bleiben bestehen.

Man kann davon ausgehen, dass der Bandscheibenvorfall nicht schrumpft, wenn die Beschwerden länger als 4 bis 6 Wochen anhalten. Dann kann eine Operation Hilfe bringen. Hierbei wird das sowieso für die Bandscheibe „verlorene» Stück und ggf. ein Stück des inneren degenerierten Bandscheibenkernes entfernt und der Nerv befreit.

„Wenn ich mich nicht operieren lasse, dann kann es nur besser werden aber nicht schlechter!» Leider sind grundsätzlich beide Szenarien denkbar. Wie bereits unter dem Kapitel „Der Bandscheibenvorfall» beschrieben, heilen viele Vorfälle auch ohne Operation folgenlos aus. Demgegenüber stehen lebenslange chronische Nervenschmerzen verursacht durch einen nicht versorgten Bandscheibenvorfall.

Bandscheibenvorfall – Welche Medikamente?

Genaue wissenschaftliche Angaben zur prozentualen Verteilung liegen nicht vor. Der Zeitfaktor spielt aber offensichtlich auch für die letztgenannte Gruppe eine wichtige Rolle. Patientenstudien zeigen, daß das operative Behandlungsergebnis schlechter wird, je später eine Operation durchgeführt wird.

Nach 3 Monaten mit anhaltenden Schmerzen sprechen Experten bereits von einer Chronifizierung des Schmerzes. Liegen keine zwingenden Gründe für eine Operation vor, wie z.B. Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen, stehen Patient und behandelnder Arzt vor einem Entscheidungsdilemma: Eine frühe Entscheidung zur Operation bringt den Patienten um die Chance einer spontanen Heilung.

Im Falle einer späten Entscheidung kann eine etwaige Nervenschädigung gegebenenfalls nicht mehr rückgängig gemacht werden. In dieser Situation ist eine pragmatische Lösung sinnvoll. Die Erfahrung zeigt, daß die Beurteilung des Behandlungsverlaufes die Entscheidung vereinfacht.

  • Gibt es unter suffizienter Schmerztherapie (d.h.
  • Analgetika mindestens WHO Stufe 2 und entsprechende Co-Analgetika) in Verbindung mit physikalischen Maßnahmen (KG oder analoge Behandlungen) keine Besserung der Schmerzen innerhalb von 4-6 Wochen ist eine Operation sinnvoll.
  • Ommt es unter der konservativen Behandlung zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Schmerzen, kann die Fortsetzung der Behandlung über diesen Zeitraum hinaus fortgesetzt werden.

Sind die Schmerzen auch unter suffizienter Schmerztherapie für den Patienten nicht erträglich, kann die Operation zu jedem Zeitpunkt sinnvoll sein. „Ich kenne ganz viele Patienten / Freunde denen es nach einer Bandscheibenoperation schlecht geht. » Viele unabhängige Studien haben gezeigt, dass es den operierten Patienten sowohl im Kurzzeitverlauf als auch im Langzeitverlauf besser geht als den Patienten, die sich einer konservativen Therapie unterzogen haben.

Zusätzlich sind die operierten Patienten schneller beschwerdefrei und auch wieder schneller in den Alltag und in das Berufsleben integriert. Lesen Sie hierzu auch Punkt 1, Eine Unzufriedenheit mit dem Operationsergebnis entsteht meist dann, wenn die Patienten vor der Operation nicht ausreichend über das Krankheitsbild aufgeklärt wurden.

Es handelt sich bei einem Bandscheibenvorfall nicht um eine plötzliche Schädigung der Bandscheibe. Die Bandscheibe ist im Rahmen von Abnutzungserscheinungen schon trocken und rissig geworden (Lesen Sie hierzu auch Der Bandscheibenvorfall – Allgemeines ).

Der Bandscheibenvorfall ist eine Folge dieses Prozesses. Bei der Operation wird das im Nervenkanal liegende Stück der Bandscheibe entfernt, so dass der Druck vom Nerven genommen wird. Der Beinschmerz lässt nach der Operation rasch nach. Was die Operation nicht leisten kann, ist die Bandscheibe wieder „gesund zu operieren».

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Die Abnutzung der Bandscheibe ist vorhanden und schreitet im Verlauf noch fort. Dieser Prozess kann leider nicht gestoppt werden. Die zunehmende Abnutzung der Bandscheibe kann dann im Verlauf zu Rückenschmerzen führen. Diese Rückenschmerzen sind dann nicht Folge der Operation sondern vielmehr Folge der fortschreitenden Bandscheibenabnutzung.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Operation den Patienten langfristig nicht vor Rückenschmerzen bewahren kann. Zum Glück entwickelt jedoch nur ein Teil der Patienten im Verlauf der Bandscheibenerkrankung dauerhaft Rückenschmerzen. Die Beinschmerzen haben in allen Studien bessere Ergebnisse nach der Operation als nach konservativer Therapie gezeigt.

Wissenschaftliche Studien zu diesen Feststellungen: Siehe unter Punkt 1 „Ich möchte mit der minimalinvasivsten Methode operiert werden. Denn je weniger invasiv der Eingriff, desto besser das Ergebnis!» Der mikrochirurgische Eingriff, d.h. eine Operation über einen kleinen Hautschnitt, durchgeführt über das Mikroskop in Schlüssellochtechnik, ist sicherlich aktuell der Goldstandard.

Alle anderen Methoden müssen sich an ihm messen. Bisher konnte noch in keiner Studie gezeigt werden, dass Methoden, bei denen „nur eine Nadel eingeführt wird» auch nur annähernd gleichgute Ergebnisse bringen. Wissenschaftliche Studien zu diesen Feststellungen: Siehe unter Punkt 1 „Nach einer Bandscheibenoperation entsteht eine Narbe, die dann auch wieder auf die Nerven drückt und Schmerzen verursacht!» Wenn im Verlauf nach der Operation (Kurzzeitverlauf oder Langzeitverlauf) weiter Beschwerden bestehen oder wieder Beschwerden auftreten, so hat dies nichts mit der Narbe zu tun.

Die Ergebnisse mehrerer Studien sprechen dagegen. Bei jedem operierten Patienten entsteht eine Narbe. Dies ist ein normaler Vorgang und Teil der Heilung. In 70% der Fälle ist diese Narbe in der Kernspintomografie sichtbar.84 % aller operierten Patienten sind jedoch komplett beschwerdenfrei.

Auch diese Patienten haben eine Narbe unterschiedlicher Grüße und Ausdehnung, sind aber trotzdem schmerzfrei. Weitere Hinweise ergeben sich aus Medikamenten Studien, die die Entstehung von Narbengewebe verhindern sollen. In der Tat gelingt es, dass durch die Verwendung dieser Medikamente in der Bildgebung (Kernspintomografie) weniger Narbengewebe nachweisbar ist.

Eine weitere Verbesserung des Operationsergebnisses (d.h. mehr beschwerdefreie Patienten) ist dadurch jedoch nicht zu erzielen. Schließlich gab es Versuche in der Vergangenheit, die Narbe zu behandeln. Alle Versuche hatten bislang eher zu einer Verschlechterung der Beschwerden geführt.

  1. Zusammengefasst ist die Narbe als Erklärung für die Beschwerden für alle Beteiligten (Patienten und Ärzte) ein plausibles Modell, scheint jedoch anhand der bisherigen wissenschaftlichen Untersuchungen falsch zu sein.
  2. Angst vor der Narbenbildung braucht niemand zu haben.
  3. Bei Patienten, die im Verlauf nach einer Bandscheibenoperation Schmerzen entwickeln, liegt eine andere Ursache für die Schmerzen vor.

Wissenschaftliche Studie zu diesen Feststellungen: Ross JS et al, Neurosurgery 38: 855-63, 1996 Cooper PR, Neurosurgery 38: 861, 1996 Sonntag VKH, Neurosurgery 38: 862, 1996

Welche Creme ist gut für Bandscheibenvorfall?

Behandlung – Wenn der Rücken weh tut, möchte man mit Schonung reagieren. Doch das genaue Gegenteil ist angebracht: Sobald es der Schmerz zulässt, sollte man je nach Befund und ärztlichem Rat mit Bewegung beginnen. Gemütliche Spaziergänge und sanfte Krankengymnastik helfen, wichtige Muskelgruppen zu stärken und Fehlhaltungen auszugleichen – Bettruhe ist hier fehl am Platz.

  1. Damit Rückenschmerzen Sie nicht an der Bewegung hindern, gibt es Schmerzsalben wie z.B. Kytta®.
  2. Eine Studie 1 hat gezeigt, dass bei akuten Rückenschmerzen Kytta® Schmerzsalbe nachweislich wirksame Hilfe leistet: Die Schmerzsalbe kann die Beschwerden um bis zu 95% senken.
  3. Die schnell spürbare Wirkung setzt bereits innerhalb einer Stunde ein.

Der pflanzliche Wirkstoff der Kytta® Schmerzsalbe ist dabei gut verträglich und wirkt vergleichbar stark wie ein Diclofenac-Gel (1%).2 Wichtig ist, dass Sie bei starken oder chronischen Schmerzen Ihren Arzt konsultieren. : Bei Rückenschmerzen

Wie schläft man am besten mit Bandscheibenvorfall?

Wie schlafen nach einem Bandscheibenvorfall? – Leider kann eine allgemeingültig Aussage über die Beste Schlafposition nach einem Bandscheibenvorfall getroffen werden. Jeder Mensch ist individuell, dies gilt auch für den Schlaf. Dazu ist jeder Bandscheibenvorfall individuell zu betrachten (Welcher Wirbel ist betroffen, wie stark und in welcher Richtung ist die defekte Bandscheibe gewölbt?).

So lapidar es klingt – Passen Sie Ihre Schlafposition so an, dass sie wenig Schmerzen verursacht: Je nach Lage Ihres Bandscheibenvorfalls ist es möglicherweise angenehmer, auf dem Rücken mit einem Kissen unter den Knien oder auf der Seite mit einem Kissen zwischen den Knien zu schlafen. Der Bauchschlaf ist generell zu vermeide, da dieser die Wirbelsäule unnatürlich wölbt und Druck auf die Bandscheiben ausübt.

Stützende Kissen können hilfreich sein. Die Verwendung von Kissen, die Nacken und Rücken stützen, können schmerzlindernd sein. Ein festes Kissen oder ein zusammengerolltes Handtuch unter deinem Nacken kann helfen, die Wirbelsäule in einer neutralen Position zu halten.

Verwenden von Wärme- oder Kältetherapie an: Das Auftragen eines Heizkissens oder einer Kühlpackung auf die betroffene Stelle vor dem Schlafengehen kann helfen, Schmerzen und Entzündungen zu lindern und die Schlafqualität zu verbessern.Entspannungstechniken vor dem Schlaf: Entspannungstechniken wie tiefes Atmen, Meditation oder Yoga vor dem Schlafengehen helfen dabei Stress abzubauen und fördern sowohl die physische, als auch die psychische Entspannung.Bei starken Schmerzen sollten Schmerzmittel erwogen werden.

Was tun bei extremen Schmerzen Bandscheibenvorfall?

Behandlung – Die meisten Menschen mit einem Bandscheibenvorfall werden „konservativ» behandelt, das heißt ohne Operation. Dazu gehören vor allem Bewegung, Entspannung und Entlastung, schmerzstillende oder lokal betäubende Medikamente sowie manuelle und physikalische Therapien.

See also:  Warum Sind Manche Medikamente Verschreibungspflichtig?

Wie sitze ich richtig bei Bandscheibenvorfall?

schmerzliga.de – Deutsche Schmerzliga – Information zur Prävention von Schmerzen

Arme und Beine sollten im rechten Winkel sein: stellen Sie die Sitzhöhe richtig ein! Tisch und Stuhlhöhe sollten so eingestellt werden, dass Ober- und Unterarme und Ober- und Unterschenkel etwa einen rechten Winkel bilden. Kleinere Winkel bei stark gebeugten Knien können zu Durchblutungsstörungen in den Beinen führen.

  • Die Füße sollten vollständig auf dem Boden stehen und die Arme auf dem Tisch oder der Tastatur locker aufliegen können.
  • Nutzen Sie den Arbeitsstuhl vollständig aus! Nutzen Sie die gesamte Sitzfläche aus.
  • Die Sitzfläche sollte dabei etwa Zweidrittel der Oberschenkel stützen.
  • Die Rückenlehne des Arbeitsstuhls sollte körpergerecht geformt sein, d.h.

sie muss den Rücken im unteren und mittleren Bereich abstützen. Die Wölbung der Rückenlehne, der Lendenbausch, sollte dabei auf die individuellen Körpermaße eingestellt werden, um im Lendenbereich die Wirbelsäule stützen zu können. Sitzen Sie aufrecht und nutzen Sie die Rückenlehne! Ein leicht nach vorne gekipptes Becken führt zum aufrechten Sitzen und vermeidet einen Rundrücken.

Wann bessert sich ein Bandscheibenvorfall?

Der Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule (LWS), auch lumbaler Bandscheibenvorfall oder lumbale Diskushernie, ist der häufigste Bandscheibenvorfall, weil das Gesamtgewicht der Wirbelsäule am stärksten auf den beiden untersten Bandscheiben lastet.

Durch Risse im Faserring kann Gewebe aus dem Inneren der Bandscheibe in den Wirbelkanal vordringen und dort auf Nerven drücken. Ein typisches Symptom ist ein «ischiasartiger» Nervenschmerz, der über das Gesäss und die Aussenseite des Beins bis in den Fuss zieht. Die meisten Bandscheibenvorfälle bessern sich innerhalb von 6–12 Wochen von alleine oder unter klassischer Therapie (Schmerzmittel und vorsichtige Physiotherapie).

Bei ausbleibender Besserung, Lähmungen oder starken Schmerzen sollte jedoch eine mikrochirurgische Entfernung des vorgefallenen Gewebestücks erfolgen. Bei 95 % aller Patienten sorgt ein operativer Eingriff für sofortige Besserung. Lumbaler Bandscheibenvorfall. Ein grösserer Bandscheibenvorfall an der Lendenwirbelsäule drückt auf die Nervenfasern im Spinalkanal Bild: Universitätsklinik für Neurochirurgie, Inselspital Bern © CC BY-NC 4.0

Wann werden Schmerzen bei Bandscheibenvorfall besser?

Die Beschwerden klingen meist nach ein paar Wochen von selbst ab. Bis dahin ist es sinnvoll, die Schmerzen zu behandeln und aktiv zu bleiben, so gut es geht. Selten kommt es auch zu Lähmungserscheinungen, Kribbeln in den Beinen oder Störungen der Blasen- oder Darmfunktion.

Wie schnell muss ein Bandscheibenvorfall behandelt werden?

Behandlungsmöglichkeiten beim Bandscheibenvorfall Die Therapie eines Bandscheibenvorfalls ist immer abhängig von den Symptomen. Verursacht ein Bandscheibenvorfall keine Beschwerden, muss er auch nicht behandelt werden. Bei starken oder länger als drei bis vier Tagen andauernden Schmerzen sollte ein Arzt aufgesucht werden.

  • Eine Zeit darf verstreichen, wenn sich zusätzliche Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Armen oder Beinen einstellen, um bleibende Schäden zu vermeiden.
  • In den meisten Fällen kann dem Patienten ohne eine Operation (konservative Therapie) geholfen werden, wieder beschwerdefrei zu werden.

Dies trifft vor allem für Bandscheibenvorfälle zu, die nur mit Schmerzen oder leichter Muskelschwäche einhergehen und nicht zu einer Lähmung und/oder Blasenstörung geführt haben.

Was tun bei akuten Schmerzen Bandscheibenvorfall?

Ein Bandscheibenvorfall – der Fachbegriff lautet Prolaps (Prolapsus nuclei pulposi) – ist ein Zustand, bei dem eine der Bandscheiben, die Ihre Wirbel abfedern, aus ihrer Position rutscht. Dies kann durch eine plötzliche Verletzung geschehen oder im Laufe der Zeit als Folge der Abnutzung der Wirbelsäule.

Ein Bandscheibenvorfall kann sehr schmerzhaft sein und auch andere Symptome hervorrufen. Bandscheiben bestehen aus einer harten, äußeren Knorpelschicht und einer weicheren inneren Gelschicht. Das Gel verleiht der Bandscheibe ihre Dämpfungseigenschaften. Ein Bandscheibenvorfall bedeutet, dass die innere Gelschicht durch einen Riss in der äußeren Schicht ausgetreten ist.

Das kann plötzlich passieren, durch eine Verletzung oder im Laufe der Zeit, wenn die Bandscheibe degeneriert, sich abnützt und verschleißt. Ein Bandscheibenvorfall kann sehr schmerzhaft sein. Wenn er auf einen Nerv drückt, können Sie auch Symptome wie Taubheit, Kribbeln oder Schwäche verspüren.

  1. In einigen Fällen kann ein Prolaps auch zu Problemen mit der Darm- oder Blasenfunktion führen.
  2. Wenn Sie einen Bandscheibenvorfall haben, wird Ihr Arzt wahrscheinlich zunächst konservative Behandlungsmöglichkeiten empfehlen.
  3. Dazu können Ruhe, Eis, Wärme, Physiotherapie und rezeptfreie Schmerzmittel gehören.

Wenn diese Behandlungen nicht helfen, müssen Sie sich möglicherweise einer Operation unterziehen, um die Bandscheibe zu reparieren. Ein Bandscheibenvorfall kann ein sehr schmerzhafter Zustand sein. Allerdings mit der richtigen Behandlung sind die meisten Menschen in der Lage, Linderung zu finden und zu ihren normalen Aktivitäten zurückzukehren.

Welche Salbe hilft bei Bandscheibenschmerzen?

Behandlung – Wenn der Rücken weh tut, möchte man mit Schonung reagieren. Doch das genaue Gegenteil ist angebracht: Sobald es der Schmerz zulässt, sollte man je nach Befund und ärztlichem Rat mit Bewegung beginnen. Gemütliche Spaziergänge und sanfte Krankengymnastik helfen, wichtige Muskelgruppen zu stärken und Fehlhaltungen auszugleichen – Bettruhe ist hier fehl am Platz.

Damit Rückenschmerzen Sie nicht an der Bewegung hindern, gibt es Schmerzsalben wie z.B. Kytta®. Eine Studie 1 hat gezeigt, dass bei akuten Rückenschmerzen Kytta® Schmerzsalbe nachweislich wirksame Hilfe leistet: Die Schmerzsalbe kann die Beschwerden um bis zu 95% senken. Die schnell spürbare Wirkung setzt bereits innerhalb einer Stunde ein.

Der pflanzliche Wirkstoff der Kytta® Schmerzsalbe ist dabei gut verträglich und wirkt vergleichbar stark wie ein Diclofenac-Gel (1%).2 Wichtig ist, dass Sie bei starken oder chronischen Schmerzen Ihren Arzt konsultieren. : Bei Rückenschmerzen