Wörwag Pharma

Medicina, Investigación, Tecnología

Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen?

Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen

Strukturformel
Allgemeines
Freiname Loratadin
Andere Namen
  • 4-(8-Chlor-5,6-dihydro-11 H -benzocycloheptapyridin-11-yliden)piperidin-1-carbonsäureethylester ( IUPAC )
  • Loratadinum ( Latein )
Summenformel C 22 H 23 ClN 2 O 2
Kurzbeschreibung weißes bis fast weißes, polymorphes, kristallines Pulver
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 79794-75-5

/td> Arzneistoffangaben ATC-Code R06 AX13 Wirkstoffklasse Systemische Antihistaminika Wirkmechanismus Antagonist an Histamin-H 1 -Rezeptoren Eigenschaften Molare Masse 382,88 g · mol −1 Aggregatzustand fest Schmelzpunkt 134–136 °C Löslichkeit

  • praktisch unlöslich in Wasser (0,011 mg·l −1 bei 25 °C)
  • leicht löslich in Aceton und Methanol
Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung keine GHS-Piktogramme
H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze

/td> Toxikologische Daten > 5 g·kg −1 ( LD 50, Ratte, oral ) Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen,

Loratadin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antihistaminika, der zur Linderung der Beschwerden bei Allergien und beim atopischen Ekzem (Neurodermitis) eingesetzt wird. Es wurde 1989 in Deutschland eingeführt und ist seit 1994 nicht mehr verschreibungspflichtig.

Welche entzündungshemmende Medikamente bei Histaminintoleranz?

Schmerzmittel und Histaminintoleranz Warum ist das für Patienten wichtig? Beide Stoffgruppen – also Wirk- und Hilfsstoffe – können einen Einfluss auf die Verträglichkeit bei Histaminintoleranz haben. Lange wurden Hilfsstoffe als medizinisch unwirksam betrachtet und man hat nur Wirkstoffen mögliche Nebenwirkungen zugeschrieben.

Mittlerweile sind jedoch auch die Hilfsstoffe in den Fokus von Untersuchungen gerückt. Und gerade bei Histaminintoleranz ist die Liste der unverträglichen Hilfsstoffe lang. Damit nun zur ersten wichtigen Frage: Welche Schmerzmittel-Wirkstoffe sind bei Histaminintoleranz gut verträglich und welche eher nicht? Bei Schmerzmitteln gibt es eine ziemliche Bandbreite von Stoffen.

Sie werden eingesetzt bei Kopf- und Gelenkschmerzen, Rücken- oder Regelschmerzen. Aber auch als Dauermedikamente bei starken, chronischen Schmerzen. Die Auswahl der Stoffe reicht von leichten Mitteln ohne Rezept bis hin zu stark wirksamen verschreibungspflichtigen Stoffen.

Wirkstoff Rezeptfrei erhältlich Histaminwirkung
Acetylsalicylsäure ja ja, Histaminliberator
Paracetamol ja nein
Ibuprofen ja nein
Diclofenac ja ja, Histaminliberator
Naproxen ja ja, Histaminliberator
Metamizol / Novaminsulfon nein ja, DAO-Blocker
Tilidin nein nein
Indometacin nein ja, Histaminliberator
Morphin nein ja, Histaminliberator

Noch etwas komplexer wird es, wenn man sich die Hilfsstoffe der Medikamente ansieht. Diese Stoffe werden, wie oben beschrieben, z.B. bei der Tablettenherstellung als Bindemittel eingesetzt, aber auch als Konservierungsmittel oder als Kapselhülle. Das Knifflige ist, dass man – auch als Apotheker – zumeist erst den Beipackzettel studieren muss, um die Stoffe überhaupt zu finden.

Zudem gibt es hunderte verschiedener Hilfsstoffe, sodass ein Überblick selbst für Fachleute schwierig ist. Doch Vorsicht ist hier allemal geboten. Denn eine ganze Reihe von Stoffen kann den Histaminhaushalt ordentlich durcheinanderbringen. Und selbst wenn der Wirkstoff – wie zum Beispiel Ibuprofen – verträglich ist, kann es durch unverträgliche Hilfsstoffe doch dazu kommen, dass das Medikament als Ganzes nicht vertragen wird, und man auf eine andere Firma ausweichen muss.

Hier eine Übersicht der gängigen Hilfsstoffe und deren Histaminwirkung.

Hilfsstoff Einsatz in, Histaminwirkung
Alginsäure Tabletten (Bindemittel) ja
Benzoesäure Flüssigkeiten (Konservierung) ja
Citronensäure Flüssigkeiten (pH-Wert) ja
Gelatine Kapseln (Hülle), Bindemittel ja
Kalium sorbat Flüssigkeiten (Konservierung) ja ja
Laktose Tabletten (Bindemittel) nein
Parabene Flüssigkeiten (Konservierung) ja

Es gibt eine ganze Reihe entsprechender Listen im Netz, die sich mit der Verträglichkeit von Medikamenten bei Histaminintoleranz auseinandersetzen. Allerdings werden dabei zumeist Wirk- und Hilfsstoffe isoliert betrachtet. Da bei einem Medikament aber immer beide Stoffgruppen nebeneinander zum Einsatz kommen, hilft dies bei der Auswahl im Alltag nicht weiter. Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen Wir sind Thomas und Michaela Zinser, Gründer von Histaminikus, Wir haben Histaminikus gegründet, weil wir selbst von einer Histaminintoleranz betroffen sind. Michaela leidet schon seit Kindheitstagen an einer Histaminintoleranz. Doch erst im Alter von 35 Jahren wurde es bei ihr festgestellt.

Und auch unser Sohn Tim ist leider davon betroffen. Der Frust, dass es damals keine geeigneten histaminarmen Lebensmittel gab, hat uns zu dem Entschluss gebracht, selbst histaminarme Lebensmittel zu entwickeln. Wir möchten euch damit wieder ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Schaut euch doch auch mal auf unserer Website um.

Wir haben für euch viele interessante Informationen zum Thema Histaminintoleranz. Melde dich auch gerne zum Newsletter an, damit du kein spannendes Thema mehr verpasst. Herzliche Grüße Thomas und Michaela Wir lieben Cookies. Warum? Weil sie uns helfen dich besser zu verstehen.

Alle akzeptieren Nur Essentielle Cookies akzeptieren Individuelle Cookie EinstellungenSpeichern & schließen

: Schmerzmittel und Histaminintoleranz

Was hilft schnell gegen Histamin?

Erste Hilfe Tipps bei Histaminintoleranz und Beschwerden: –

Sehr viel stilles Wasser trinken Ruhe bewahren und nach Möglichkeit keine Panik ausbrechen lassen Ausruhen oder schlafen Strenge histaminarme Ernährung ( viele histaminarme Rezepte findest du hier ) Hochwertige Vitamin C Präparate aus der Apotheke helfen das Histamin im Körper abzubauen Antihistaminikum nach Absprache mit dem Arzt oder Apotheker

Die Beschwerden klingen meistens über Nacht ab. Bei starken Kopfschmerzen keine Medikamente mit Acetylsalicylsäure einnehmen, da diese die Histaminausschüttung anregen. Hier kann ich aus persönlicher Erfahrung Ibuprofen empfehlen.

Welche Schmerzen bei Histaminintoleranz?

In Deutschland leiden mehr als zwei Millionen Menschen an einer Histamin-Intoleranz. Herzrasen, Bauchschmerzen oder Ausschlag sind die Folgen. Tübinger Forscher haben einen Schnelltest entwickelt, der den Histamin-Gehalt von Lebensmitteln bestimmt. Für den einen Genuss, für den anderen Leid – gerade Lebensmittel wie Wein und Käse können viel Histamin enthalten und sind deshalb für Menschen mit einer Intoleranz häufig tabu. Katarzyna Bialasiewicz/Thinkstock Ein Glas Rotwein, ein lang gereifter Käse, ein paar Scheiben Parmaschinken – das sind kulinarische Genüsse, die den meisten keine Probleme bereiten.

Menschen mit Histamin-Intoleranz können auf solche Nahrungsmittel jedoch mit Symptomen wie Herzrhythmusstörungen, Magen-Darm-Beschwerden oder Hautausschlag reagieren. Mithilfe eines neuen Schnelltests können die Betroffenen den Histamin-Gehalt einzelner Produkte vor dem Verzehr ermitteln. Für sie bedeutet das ein Plus an Lebensqualität.

Die Gefahr kann fast überall lauern. Denn fast alle Lebensmittel enthalten Histamin in geringerer oder höherer Konzentration. Besonders belastet sind Produkte, die durch lange Reifungs- oder Gärungsprozesse entstehen wie Wein, Fisch, Käse oder Sauerkraut.

  1. Der Histamin-Gehalt variiert je nach Sorte und Lagerung stark.
  2. Dabei kann sogar ein und dieselbe Käsesorte unterschiedliche Histamin-Werte aufweisen.
  3. Histamin ist als Botenstoff im menschlichen Körper an der Steuerung verschiedener Prozesse wie Schlaf-wach-Rhythmus, allergische Reaktionen oder Entzündungen beteiligt.

Es wird aber nicht nur vom Körper selbst hergestellt, sondern auch über viele Nahrungsmittel aufgenommen. Der Stoff wird in der Regel durch Enzyme im Darm abgebaut. Bei einer Unverträglichkeit ist dieser Abbau gestört, sodass sich zu viel Histamin im Körper ansammelt.

Stark eingeschränkte Lebensqualität Eine Histamin-Intoleranz kann sich in vielfältigen, allergieähnlichen Symptomen äußern. Dazu zählen Migräne, Nesselsucht, geschwollene Augenlider, Ekzeme und Magen-Darm-Beschwerden. Eine eindeutige Diagnose ist daher schwierig. Die Symptome treten in der Regel zwei Stunden nach dem Essen auf und dauern zumeist einen halben Tag an.

Wollen die Betroffenen auf Nummer sicher gehen, müssen sie eine strenge Diät einhalten. „Die Lebensqualität ist stark eingeschränkt, und es kann zu Mangelerscheinungen kommen, daher ist es wichtig zu helfen», sagt Dr. Christoph Pfefferle, der derzeit die Gründung der Firma ELEFA Bioscience GmbH vorbereitet, die den Schnelltest zur Bestimmung des Histamin-Gehalts von Lebensmittel entwickelt hat.

  • Bisher kann nur im Labor ermittelt werden, wieviel Histamin ein bestimmtes Nahrungsmittel enthält.
  • Mit dem neuen Schnelltest können Menschen mit Histamin-Intoleranz dagegen ein Produkt vor Ort schnell und einfach überprüfen.
  • Der Test hat die Größe eines Kugelschreibers.
  • Mit einer Stanzvorrichtung an der Spitze kann der Anwender kleine Proben etwa vom Käse nehmen.

Eine spezielle Flüssigkeit löst das Histamin aus der Probe heraus. Diese wird dann auf einen integrierten Teststreifen gegeben, der anzeigt, ob das Lebensmittel kein, wenig oder viel Histamin enthält. „Das Prinzip ist vergleichbar mit einem Schwangerschaftstest.

  1. Das Ergebnis liegt binnen fünf Minuten vor», erklärt Pfefferle.
  2. Der Test kann jedoch keine verbindliche Empfehlung abgeben, da der tolerierbare Histamin-Gehalt bei jedem Menschen individuell ist.
  3. Die Betroffenen müssen auf Basis ihrer Erfahrungen einschätzen, was sie vertragen und was nicht.
  4. Und zudem berücksichtigen, was sie sonst noch zu sich genommen haben», sagt Pfefferle.

Weitere Anwendungspotenziale In höheren Dosen führt Histamin bei allen Menschen zu Vergiftungserscheinungen, so kann es etwa eine Form der Fischvergiftung auslösen. Eine EU-Verordnung schreibt daher vor, dass Händler Fischereierzeugnisse mit einem zu hohen Histamin-Gehalt nicht verkaufen dürfen.

  1. Mit den bestehenden Technologien lässt sich eine Testung vor Ort kaum durchführen, der Schnelltest könnte dagegen noch an der Ladentheke Auskunft geben, ob der Fisch unbedenklich ist.
  2. Auch in der Weinherstellung könnte der Test zum Einsatz kommen.
  3. Weine mit einem hohen Histamin-Gehalt gelten als qualitativ minderwertig und könnten so schon während des Herstellungsprozesses aussortiert werden.

Der Schnelltest wurde am Naturwissenschaftlichen und Medizinischen Institut an der Universität Tübingen entwickelt. Die Idee wurde bei der „Innovationsakademie Biotechnologie» im Jahr 2010 geboren. Zu diesem zweitägigen Kreativ-Event hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gründungsinteressierte Forscherinnen und Forscher, erfahrene Wirtschaftsexperten und kreative Köpfe eingeladen, um neue Produkt- und Geschäftsideen zu entwickeln.

  1. Der Weg von der Idee bis zum fertigen Produkt war beim Histamin-Schnelltest dann länger als anfangs gedacht.
  2. Ohne die rund 650.000 Euro Förderung des BMBF für die notwendigen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten gäbe es heute keinen Prototypen.
  3. Nun soll die neue Firma ELEFA Bioscience den Histamin-Test zur Marktreife führen.

Im Laufe des kommenden Jahres soll er im Handel erhältlich sein. Dann könnten Menschen mit Histamin-Intoleranz ihre Lebensmittel testen und bei entsprechendem Testergebnis dann auch bedenkenfrei essen. Innovationsakademie Biotechnologie bringt Gründer an den Start In zwei Tagen eine neue Geschäftsidee im Life-Science-Sektor zu entwickeln und ein passendes Team dafür zusammenzustellen – dieser herausfordernden Aufgabe stellen sich die Teilnehmer der „Innovationsakademie Biotechnologie».

  • Dieses Kreativ-Event des BMBF bringt gründungsinteressierte Forscherinnen und Forscher mit Wirtschaftsexperten und originellen Köpfen zusammen.
  • Die Teams mit den besten Ideen können sich jeweils über 50.000 Euro freuen, um in einer neunmonatigen Sondierungsphase ihre Idee weiter auszuarbeiten und zu schärfen.

Daran kann sich eine weitere Förderung des BMBF für notwendige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten anschließen. Die Innovationsakademie fand seit 2010 mittlerweile sechs Mal mit jeweils 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Weitere Informationen finden Sie unter http://biooekonomie.de/innovationsakademie-biotechnologie,

Was blockt Histamin?

Histaminintoleranz: Symptome, Ursachen und die richtige Ernährung Eine Histaminintoleranz ist schwierig zu erkennen und zu diagnostizieren, denn die Beschwerden sind oft unspezifisch. Außerdem äußerst sich eine Histaminunverträglichkeit bei jedem Menschen anders.

Dieser Artikel hilft dir zu erkennen, ob deine Symptome auf eine Histaminintoleranz hindeuten und welche Lebensmittel du in diesem Fall vermeiden bzw. bevorzugen solltest. Histamin ist ein sogenanntes „biogenes Amin». Solche biogenen Amine werden mithilfe von Mikroorganismen aus Aminosäuren gebildet – in diesem Fall aus der Aminosäure Histidin.

Histamin wirkt im Körper als Gewebshormon und als Botenstoff. Es wird sowohl vom Körper selbst hergestellt als auch mit der Nahrung aufgenommen, Auch wenn es im Rahmen einer Histaminintoleranz zu unangenehmen Beschwerden kommen kann, ist Histamin zunächst einmal sehr wichtig für den Körper,

Es hilft beispielsweise, Entzündungsreaktionen im Immunsystem auszulösen – eine wichtige Verteidigungsmaßnahme. Histamin trägt unter anderem dazu bei, dass Juckreiz als Warnsignal auftritt, dass Gewebe anschwillt oder die Haut sich rötet. Das alles sind normale Immunreaktionen. Wo wird Histamin produziert? Im menschlichen Körper sind dafür die sogenannten Mastzellen zuständig, die sich im Knochenmark entwickeln.

Mastzellen gehören zu den weißen Blutkörperchen und helfen, Krankheitserreger abzuwehren. Auch an allergischen Reaktionen sind sie beteiligt. Mastzellen enthalten Granula, das sind körnchenartige Strukturen im Plasma der Zelle. In diesen ist wiederum das Histamin enthalten, das bei Entzündungsreaktionen freigesetzt wird.

Außerdem ist Histamin dafür zuständig, Blutgefäße zu erweitern und somit den Blutdruck zu senken. Wir benötigen es, um die Bildung der Magensäure zu regulieren, und es trägt zur Appetitkontrolle, zu unserer Gedächtnisfunktion und einem normalen Schlaf-Wach-Rhythmus bei. Zu einem Problem wird Histamin erst, wenn es in zu großer Menge freigesetzt wird oder der Körper es nicht schnell genug abbauen kann.

Dabei spielt vor allem die Ernährung eine große Rolle. Dass ein Histaminüberschuss entsteht, ist an sich unproblematisch, denn der menschliche Körper verfügt über zwei Enzyme, die Histamin abbauen können, Eins davon – Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) – wirkt innerhalb der Zellen, das andere – Diaminooxidase (DAO) – außerhalb.

  1. zu viel Histamin gebildet oder mit der Nahrung aufgenommen wird,
  2. zu wenig DAO zur Verfügung steht oder
  3. das vorhandene DAO nicht ausreichend wirkt.

Die Histaminintoleranz wird auch „Histaminunverträglichkeit» oder „Histaminose» genannt. Der Begriff „Histaminallergie» ist hingegen irreführend, denn eine Allergie hat andere Ursachen und ist auf eine Fehlreaktion des Immunsystems zurückzuführen. Bis heute ist nicht abschließend geklärt, wodurch eine Histaminintoleranz entsteht – manche Mediziner*innen bestreiten sogar, dass es sich dabei um ein abgrenzbares Krankheitsbild handelt.

  • Enzymmangel: Das Enzym Diaminooxidase (DAO) wird nicht in ausreichendem Umfang gebildet und kann daher nicht genug Histamin abbauen.
  • Enzymstörung: Es ist genügend DAO vorhanden, die Funktion ist jedoch gestört.
  • Übermäßige Produktion: Aufgrund von Allergien wie beispielsweise Heuschnupfen oder auch aus anderen Gründen wird übermäßig viel Histamin produziert, was dann die Symptome der Histaminintoleranz auslöst.
  • Folge anderer Krankheiten: Chronisches Nierenversagen, Leberzirrhose, Nesselsucht oder eine Virus-Hepatitis können die Wirkung von DAO beeinträchtigen.

Außerdem ist bekannt, dass manche Medikamente dazu beitragen, dass mehr Histamin freigesetzt wird, während andere Medikamente den Abbau von Histamin verhindern, Das passiert vor allem dadurch, dass das Histamin bereits „aufgebraucht» wird, weil es zur Beseitigung von Stoffwechselprodukten benötigt wird, die durch die Medikamenteneinnahme entstehen.

  1. Bestimmte Schmerzmittel, Mittel gegen Bluthochdruck, manche sowie Röntgenkontrastmittel gehören zu dieser Gruppe.
  2. Die Ernährung hat die größten Auswirkungen auf eine Histaminintoleranz.
  3. Das bedeutet einerseits häufig Verzicht, heißt andererseits aber auch, dass du mithilfe einer bewussten Ernährung selbst großen Einfluss auf deine Symptome nehmen kannst.

Welche Symptome bei einer Histaminintoleranz auftreten, ist sehr unterschiedlich. Erschwerend kommt hinzu, dass nicht alle Symptome immer auftreten, So kann es sein, dass du an einem Tag ein bestimmtes Lebensmittel problemlos verträgst, während du an einem anderen Tag sofort Beschwerden bekommst.

  • Haut: Juckreiz, Ausschlag, Rötungen, Pusteln, Schwellungen (insbesondere an den Augen oder zwischen den Fingern), Flush
  • Herz-Kreislauf-System: Schwindel, daraus resultierend Übelkeit oder Erbrechen, Gedächtnis- oder Konzentrationsschwäche, Herzrhythmusstörungen, niedriger Blutdruck
  • Magen-Darm-Trakt: Bauchschmerzen, Krämpfe, Durchfall
  • Atemwege: Atembeschwerden, laufende oder verstopfte Nase

Bei Frauen kann eine Histaminintoleranz außerdem Symptome wie starke Krämpfe während der Monatsblutung auslösen, denn Histamin wird auch in der Gebärmutter und in den Eierstöcken produziert. Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen Bis heute gibt es keine Testung, die eine Histaminintoleranz eindeutig belegen kann, Außerdem sind die Symptome so unspezifisch, dass oft erst nach langer Leidensgeschichte überhaupt erst der Verdacht auf eine Histaminintoleranz fällt. Eine relativ sichere Diagnose lässt sich mithilfe der folgenden Methoden trotzdem stellen:

  1. Anamnese: Im Gespräch kann der Arzt bzw. die Ärztin andere Erkrankungen ausschließen. Sehr hilfreich ist auch ein Ernährungs- und Symptomtagebuch, das Zusammenhänge zwischen Lebensmitteln und Symptomen erkennen lässt.
  2. Blutuntersuchung: Im Blut lassen sich sowohl der DAO- als auch der Histaminspiegel feststellen.
  3. Pricktest: Sind bei diesem typischen Allergietest auch nach 50 Minuten die Quaddeln, die auf eine Histaminintoleranz hindeuten, nicht verschwunden, ist das ein deutlicher Hinweis.
  4. Differenzialdiagnose: Andere Erkrankungen oder Unverträglichkeiten, die ähnliche Symptome auslösen können, müssen ausgeschlossen werden. Dazu gehören zum Beispiel eine Laktose- oder Fruktoseintoleranz sowie Zöliakie, außerdem wie und sowie Magengeschwüre.

Möglich ist außerdem ein Histaminintoleranztest, der sogenannte „Provokationstest». Dabei bekommt der Patient bzw. die Patientin nach einer Zeit der histaminarmen Ernährung ein Histaminpräparat verabreicht. Treten dann Symptome auf, gilt die Histaminintoleranz als gesichert.

  • Dieser Test darf nur unter medizinischer Aufsicht durchgeführt werden, da die Symptome unter Umständen sehr stark ausfallen können.
  • Die wichtigste Behandlung für eine Histaminintoleranz ist eine,
  • Diese muss unbedingt individuell gestaltet werden, denn die „eine richtige Ernährung» gibt es bei einer Histaminunverträglichkeit nicht.

Es ist daher sehr empfehlenswert, ein Ernährungstagebuch zu führen, immer wieder neue Lebensmittel auszuprobieren und den Ernährungsplan anzupassen. Dennoch enthalten einige Lebensmittel viel Histamin und sollten daher grundlegend vermieden werden. Histamin wird aus der Aminosäure Histidin gebildet, die in vielen eiweißhaltigen Lebensmitteln enthalten ist.

  • lange gereifte Käsesorten, insbesondere Hartkäse wie Emmentaler, Camembert oder Parmesan
  • Wurst, vor allem Rohwurst wie Salami, sowie Rohschinken
  • Alkohol, vor allem Rotwein, Bier und Sekt
  • Schokolade
  • Fisch
  • Nüsse

Frisches Obst und Gemüse enthalten insgesamt wenig Histamin, doch auch hier gibt es Ausnahmen: Tomaten, Spinat und Avocado sind für eine histaminarme Ernährung weniger geeignet. Manche Lebensmittel enthalten nicht viel Histamin, blockieren aber die Funktion von DAO oder enthalten andere biogene Amine, die das Enzym für den Abbau beanspruchen.

  1. Zu diesen Lebensmitteln gehören grüner und schwarzer Tee, Bananen, Ananas, Erdnüsse und Hülsenfrüchte.
  2. Im Blick behalten solltest du auch die sogenannten „ Histaminliberatoren «, die dazu beitragen, dass mehr Histamin im Körper freigesetzt wird.
  3. Erdbeeren, Kiwi, Zitrusfrüchte, Kakao und Meeresfrüchte stehen hier auf der „Zu vermeiden»-Liste.

Der Geschmacksverstärker Glutamat, den du zum Beispiel in Gewürzmischungen oder in Sojasauce findest, löst ebenfalls häufig die Symptome einer Histaminintoleranz aus, denn er wird mithilfe desselben Enzyms abgebaut. Auch wenn du insgesamt gut verträgliche Lebensmittel wählst, kann sich eine Histaminintoleranz zeigen, wenn diese nicht richtig gelagert oder auf ungünstige Weise zubereitet werden.

  1. Verzichte auf Lagerung: Kaufe deine Lebensmittel möglichst frisch und verbrauche sie entweder direkt oder lagere sie im Kühlschrank bzw. im Tiefkühlfach.
  2. Wiederaufwärmen vermeiden: Bereite nur die Speisen zu, die du tatsächlich isst. Beim Wiederaufwärmen steigt der Histamingehalt.
  3. Achte auf Geschmacksverstärker: Setze auf Lebensmittel, die ohne Geschmacksverstärker auskommen – das schließt zu einem großen Teil Fast Food aus.

Im Handel findest du Produkte, die helfen können, den Histaminabbau zu beschleunigen. Folgende Lebensmittel können bei einer Histaminintoleranz hilfreich sein, weil sie entweder viele Antioxidantien enthalten und somit entzündungshemmend wirken oder weil sie die Funktion des Enzyms DAO unterstützen, Letztendlich musst du selbst ausprobieren, ob sie für dich eine Wirkung haben:

  • Beeren (Brombeeren, Heidelbeeren, Preiselbeeren) und Kirschen
  • rote Weintrauben
  • Petersilie, Liebstöckel, Schnittlauch
  • rote Paprika
  • Brokkoli, Rosenkohl

Tipp: Wirf außerdem einen Blick auf unser Produkt, Es enthält 6 hochaktive Bakterien­kulturen sowie weitere Inhaltsstoffe, die den Histaminabbau beschleunigen können. Die „richtigen» Lebensmittel bei einer Histaminintoleranz zu ermitteln, ist ein langwieriger Prozess.

  1. Karenzphase: Versuche, 14 Tage lang Histamin so weit wie möglich aus deiner Ernährung zu eliminieren. Idealerweise vermeidest du auch Lebensmittel, die andere biogene Amine enthalten.
  2. Testphase: Füge deinem Speiseplan sechs Wochen lang einzelne Lebensmittel hinzu, von denen du vermutest, dass sie Symptome auslösen könnten. Führe genau Tagebuch und streiche die Lebensmittel wieder, die zu Beschwerden geführt haben.
  3. Dauerphase: Werte deine Ergebnisse aus und stelle auf dieser Grundlage einen Ernährungsplan zusammen, den du dauerhaft einhalten kannst, um möglichst symptomfrei zu bleiben.

Ein überlasteter oder gereizter Darm kann dazu beitragen, dass sich die Symptome einer Histaminintoleranz deutlicher zeigen. Wir empfehlen dir daher, einen zu machen und mithilfe der Ernährungs­empfehlungen, die du bekommst, deine, Bisweilen werden bei einer Histaminintoleranz auch Medikamente eingesetzt,

Am bekanntesten sind Antihistaminika, Diese blockieren die Andockstellen von Histamin, sodass weniger Symptome auftreten, auch wenn der Histamingehalt im Blut weiterhin hoch ist. Da Histamin wie oben erklärt in den Mastzellen produziert wird, werden manchmal auch Mastzellstabilisatoren verschrieben. Bestimmte Medikamente können die Zellmembran der Mastzellen stabilisieren, sodass weniger Histamin freigesetzt wird.

Rezeptfrei gibt es Enzympräparate, die DAO enthalten. Sie müssen vor einer Mahlzeit eingenommen werden und unterstützen den Abbau von Histamin. Medikamente sind jedoch keine dauerhafte Lösung. Bei einer Histaminintoleranz ist immer eine Ernährungsumstellung zu empfehlen. Histaminintoleranz Welche Medikamente Helfen Bestelle jetzt die Darmfloraanalyse INTEST,pro und finde passende Lebensmittel für deinen Darm.

  • Schwelberger HG: Diamine oxidase (DAO) enzyme and gene. In: Falus A, editor: Histamine: Biology and Medical Aspects. Budapest: Spring Med Publishing 2004; 43–52.
  • Kovacova-Hanuskova, E., et al. (2015). Histamine, histamine intoxication and intolerance. Allergologia et Immunopathologia, 43(5), 498–506. doi:10.1016/j.aller.2015.05.001
  • Jutel, M., Akdis, M. and Akdis, C.A. (2009), Histamine, histamine receptors and their role in immune pathology. Clinical & Experimental Allergy, 39: 1786-1800.
  • Bodmer, S., Imark, C., & Kneubühl, M. (1999). Biogenic amines in foods: Histamine and food processing. Inflammation Research, 48(6), 296–300. doi:10.1007/s000110050463
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE (2014): Diätetik kompakt. Diverse Beiträge zu Lebensmittelallergien und -unverträglichkeiten, u.a. Ernährungstherapie bei Fructosemalabsorption, bei Histaminunverträglichkeit, bei Lactoseintoleranz, bei Lebensmittelallergien, bei Zöliakie

: Histaminintoleranz: Symptome, Ursachen und die richtige Ernährung

Was zerstört Histamin?

Im Körper freigesetztes Histamin wird normalerweise durch Enzyme wieder abgebaut, maßgeblich durch das Enzym Diaminoxidase (DAO). Fehlen diese Enzyme, beispielsweise durch einen genetischen Mangel oder sind sie durch Medikamente oder Alkohol gehemmt, ist das Vorkommen von Histamin im Körper deutlich erhöht.

Wie behandelt man Histamin?

Histaminintoleranz behandeln – Essentiell in der Therapie der Histaminintoleranz ist die Vermeidung von histaminreichen Nahrungsmitteln und Speisen. Der Kosum histaminarmer bzw. histaminfreier Kost gilt als führende Therapieempfehlung (Histaminfreie Diät).

  • Leider bietet unser Umfeld zahlreiche Verlockungen, die es uns teils schwer machen, diese Ernährungsweise strikt einzuhalten.
  • Daher ist die Einnahme von als ergänzende Therapiemaßnahme genau dann von Vorteil, wenn die histaminfreie Diät einmal nicht eingehalten wurde und mit einer allergischen Reaktion des Körpers zu rechnen ist.

Die durch die Histaminzufuhr und den fehlenden Abbau hervorgerufenen Symptome können durch die Blockade des Histamins () oder die Verhinderung der Histaminausschüttung (Mastzellstabilisatoren) bekämpft/verhindert werden. : Histaminintoleranz: Ursachen & Behandlung | Allergieratgeber

Wie lange dauert eine Reaktion auf Histamin?

Manchmal treten Beschwerden wie Kopfschmerzen sogar noch später auf, manchmal sogar erst am nächsten Tag. Da der Histamingehalt in Lebensmitteln oft schwankt, lässt er sich nicht problemlos erkennen und oft reagiert man an manchen Tagen unterschiedlich auf die gleichen Lebensmittel.

Welches Antihistaminikum hat die geringsten Nebenwirkungen?

Therapieoptionen bei Heuschnupfen | Die Techniker Wenn rundherum alles blüht, lautet die Devise für Sie als Allergiker: Tragen Sie dazu bei, Ihr Immunsystem zu entlasten:

Legen Sie Ihre draußen getragene Kleidung fern von Ihrem Schlafzimmer ab.Waschen Sie Ihre Haare, bevor Sie zu Bett gehen, wenn Sie im Freien waren.Schlafen Sie möglichst bei geschlossenem Fenster oder nutzen Sie Pollenschutzgitter.Lüften Sie nur kurz und möglichst am späten Vormittag oder nach einem Regenguss: Dann ist die Pollenbelastung am geringsten.

Informieren Sie sich über Pollenflugzeiten – zum Beispiel mit der, Die App zeigt Ihnen unter anderem Ihre individuelle Pollenbelastung an. Außerdem gibt sie Hinweise, wann Sie sinnvollerweise welche Dosis Medikamente einnehmen sollten. Viele antiallergische Wirkstoffe erhalten Sie freiverkäuflich in der Apotheke in Tablettenform, als Nasenspray oder Augentropfen.

  • Die meisten Medikamente lindern Ihre Beschwerden, indem sie die Wirkung von Histamin unterdrücken – diesen Entzündungsbotenstoff setzen Abwehrzellen Ihres Immunsystems bei Kontakt mit Allergenen frei.
  • Sogenannte Antihistaminika wirken im Akutfall.
  • Sie sind als Nasenspray, Augentropfen und in Tablettenform in der Apotheke erhältlich.

Sogenannte Chromone wirken präventiv. Sie werden als Augentropfen oder Nasenspray angeboten. Als Kortikoide bezeichnen Mediziner Medikamente mit Kortison. Diesen Wirkstoff erhalten Sie in der Regel in Form von Nasensprays. Haben Sie starke Beschwerden, kann Ihr Arzt Ihnen Kortison in Tablettenform verschreiben.

Bei den sogenannten Leukotrienrezeptor-Antagonisten (LTR) handelt es sich um Tabletten, die die Wirkung von Leukotrienen hemmen. Diese Stoffe spielen bei allergischen Reaktionen eine ähnliche Rolle wie Histamin. Nasenspray mit Ipratropiumbromid kann gegen eine laufende Nase helfen. Wird Histamin bei Allergenkontakt freigesetzt, bindet es sich in Ihrem Körper an H1-Rezeptoren an verschiedenen Geweben.

Der Entzündungsbotenstoff sendet so Signale aus, die Ihre Beschwerden verursachen. Antihistaminika blockieren diese Rezeptoren – die Symptome schwinden. H1-Antihistaminika stellen eine zweite Generation von Wirkstoffen dar, die als Mittel der Wahl gegen Heuschnupfenbeschwerden gelten.

Zu den H1-Antihistaminika gehören beispielsweise rezeptfreie Wirkstoffe wie Cetirizin, Levocetirizin, Loratadin und Desloratadin. Wirkstoffe wie Ebastin, Fexofenadin und Rupatadin sind rezeptpflichtig. H1-Antihistaminika werden meist in Tablettenform angeboten. Sie wirken innerhalb einer Stunde und haben in der Regel kaum Nebenwirkungen.

Ihre Vorgänger hingegen konnten zum Beispiel zu Müdigkeit führen oder die Wirkung anderer Arzneimittel verstärken. H1-Antihistaminika gibt es als rezeptfreies Nasenspray mit Wirkstoffen wie Azelastin und Levocabastin. Die Sprays haben lokal an der Nase und den Nasenschleimhäuten die gleiche Wirkung wie H1-Antihistaminika in Tablettenform und wirken binnen 15 Minuten.

Rufen die Tabletten bei Ihnen Müdigkeit hervor, könnte ein Spray eine Alternative darstellen. Sprechen Sie sich hierüber mit Ihrem Arzt ab. Wenn Sie unter geröteten, juckenden oder tränenden Augen leiden, können Sie H1-Antihistaminika zwei- bis viermal täglich ins Auge tropfen. Die Wirkstoffe Azelastin oder Levocabastin erhalten Sie auch in Form von Augentropfen rezeptfrei.

Sogenannte Cromone sind rezeptfreie, milde Arzneimittel, zu denen die Wirkstoffe Cromoglicinsäure und Nedocromil gehören. Cromone nehmen Sie vorbeugend ein – in der Regel beginnen Sie damit eine Woche vor dem ersten erwarteten Pollenflug. Die Wirkstoffe hemmen die Ausschüttung von Histamin durch die Mastzellen Ihres Immunsystems.

Mediziner bezeichnen Cromone auch als Mastzell-Stabilisatoren. Diese bewirken außerdem, dass Ihre Körperabwehr weniger Entzündungsbotenstoffe bildet. Cromone in Form von Nasensprays oder als Augentropfen, zum Beispiel mit dem Wirkstoff Natriumcromoglicat, wirken lokal und sind daher in der Regel nebenwirkungsarm.

Damit sie jedoch ausreichend wirken, müssen Sie das Spray viermal am Tag anwenden. Kortikoide ähneln dem Hormon Kortison, das Ihr Körper selbst herstellt. Kortison bewirkt unter anderem, dass Ihr Immunsystem weniger Entzündungsbotenstoffe ausschüttet. Es unterdrückt zudem die Wirkung von bereits freigesetztem Histamin.

Das Hormon wirkt abschwellend auf Schleimhäute und lindert deren Reizung. Die Tabletten wirken in der Regel nach wenigen Stunden. Nasensprays entfalten ihre volle Wirkung binnen 36 Stunden. Kortisonhaltige Nasensprays erkennen Sie an Wirkstoffen wie Beclometason, Fluticason oder Mometason. Niedrig dosierte Präparate erhalten Sie in der Apotheke ohne Rezept.

Sie helfen gegen Nies- und Juckreiz sowie eine verstopfte oder laufende Nase. Als stark betroffener Pollenallergiker können Sie das Spray ein bis drei Tage vor dem erwarteten Pollenflug anwenden. In der Regel sprühen Sie es ein- bis zweimal täglich in beide Nasenlöcher und wenden es regelmäßig an, damit es wirkt.

  1. Die Behandlungsmethode gilt als risikoarm, da bereits eine geringe Dosis lokal wirkt.
  2. Leiden Sie unter hartnäckigen Beschwerden, kann Ihr Arzt Ihnen höher konzentrierte Kortisontabletten verschreiben.
  3. Die rezeptpflichtigen Wirkstoffe wie zum Beispiel Prednison oder Prednisolon nehmen Sie dann in der Regel bis zu sieben Tage lang ein.

Die Tabletten sollten Sie nach längerer Einnahme langsam ausschleichen. Denn in diesem Fall haben Sie Ihre körpereigene Produktion von Kortison unterdrückt. An diese muss sich Ihr Körper nach dem Absetzen erst wieder gewöhnen. Sogenannte Leukotriene sind Stoffe, die ähnlich wie Histamin Entzündungen auslösen.

Schütteln Sie die Sprühflasche gut. Neigen Sie Ihren Kopf nach vorn, blicken Sie also zu Ihren Füßen herab.Für das linke Nasenloch die Sprühflasche in die rechte Hand nehmen, die Spitze der Sprühflasche in das linke Nasenloch einführen und gegen die Seite der Nasenwand sprühen; für das rechte Nasenloch verfahren Sie umgekehrt.Beim Sprühen ganz normal einatmen.

Vorsicht vor einem Gewöhnungseffekt ist bei sogenannten abschwellenden Nasensprays geboten: Wenden Sie Wirkstoffe wie Xylometazolin oder Oxymetazolin länger an, können sie Ihre Nasenschleimhäute stärker anschwellen lassen. Deswegen sollten Sie diese Sprays höchstens sieben Tage lang nutzen.

Die medizinischen Informationen der Techniker sind von renommierten Organisationen für Qualität, Neutralität und Transparenz zertifiziert.

Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut. Allergieinformationsdienst: Behandlung der allergischen Rhinitis.

  1. Helmholtz Zentrum München, 20.03.2018.
  2. URL: https://www.allergieinformationsdienst.de/krankheitsbilder/allergische-rhinitis/behandlung.html (abgerufen am: 16.02.2021).
  3. Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V.
  4. Hrsg.): Allergischer Schnupfen – Behandlung beim HNO-Arzt.
  5. URL: https://www.hno-aerzte-im-netz.de/krankheiten/allergischer-schnupfen/behandlung-beim-hno-arzt.html (abgerufen am: 16.02.2021).

Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): Heuschnupfen, 08.04.2020. URL: https://www.gesundheitsinformation.de/welche-medikamente-koennen-heuschnupfen-lindern.html (abgerufen am: 16.02.2021). Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAI): Allergische Rhinokonjunktivitis.