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Welche Medikamente Bei Herpes Genitalis?

Welche Medikamente Bei Herpes Genitalis
Wenn Sie unter Genitalherpes leiden, sollten Sie bis zum Abklingen der Symptome sexuelle Kontakte vermeiden. Auch Ihre Sexualpartnerin oder Ihr Sexualpartner sollte sich auf die Herpes simplex-Viren untersuchen und bei Bedarf behandeln lassen. Denn das Risiko, dass er oder sie sich bereits angesteckt hat, ist gross.

  1. Bei einer Erstinfektion setzen wir Virostatika ein – Wirkstoffe, die verhindern, dass sich die Herpesviren vermehren.
  2. Typische Medikamente dabei sind Aciclovir, Famciclovir und Valaciclovir.
  3. Die Wirkstoffe können Sie als Tablette einsetzen.
  4. Da bei einer Herpesinfektion auch stärkere Schmerzen auftreten können, werden zusätzlich Schmerzmittel verabreicht.

Selten können die Schmerzen so ausgeprägt sein, dass etwa das Wasserlösen nicht mehr möglich ist. In solchen Situationen sollte die Notfallstation unbedingt aufgesucht werden. Es gibt auch Salben, die solch schmerzende Stellen betäuben. Wenn die Behandlung frühzeitig beginnt, entstehen oft fast gar keine der störenden Bläschen.

Die Herpesviren bleiben jedoch für immer im Körper der Betroffenen. Bei Stress oder anderer Schwächung des Immunsystems kann die Krankheit dann jederzeit wieder ausbrechen. Bei einem Rezidiv (Rückfall) richtet sich die Behandlung nach der Schwere der Symptome. Bei schwachen Symptomen kann keine oder eine Therapie mit virostatischen Tabletten erfolgen.

Schmerzmittel können bei Bedarf eingenommen werden. Bei mittelschweren Symptomen oder längeren Abständen zwischen dem Ausbruch der Krankheit gilt, sobald die Symptome auftreten, nehmen Betroffene die Tabletten ein. Diese Behandlung sollte innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome beginnen.

Bei schweren Symptomen und wer in kurzen Abständen immer wieder unter dem Ausbruch der Krankheit leidet, kann dauerhaft Tabletten dagegen nehmen. Dadurch wird die Produktion der Viren langfristig unterdrückt. Diese Behandlung empfiehlt sich auch bei Betroffenen mit Sexualpartnern, die keine Herpesinfektion haben.

Meist müssen Betroffene dann morgens und abends eine Tablette nehmen. Während dieser Behandlung ist der oder die Erkrankte nur wenig ansteckend. Zusätzlich können Kondome zumindest bedingt vor einer Ansteckung schützen.

Welche Medikamente helfen bei Genitalherpes?

Aciclovir: 400 mg dreimal täglich oder 800 mg zweimal täglich für fünf Tage, oder 800 mg dreimal täglich für zwei Tage, Famciclovir: 250 mg zweimal täglich für fünf Tage oder. Valaciclovir: 500 mg zweimal täglich für drei Tage.

Sind Medikamente gegen Genitalherpes rezeptfrei?

Medikamente zur Behandlung von Genitalherpes – Ist der Krankheitsverlauf nur leicht, sind rezeptpflichtige Medikamente oft nicht nötig, um Herpes genitalis zu behandeln. Die Infektion kann von alleine ausheilen. Bei Schmerzen stehen zur Genitalherpes-Behandlung rezeptfreie Schmerzmittel wie etwa Ibuprofen oder Paracetamol zur Verfügung.

  • Diese beeinflussen jedoch nicht den Krankheitsverlauf.
  • Behandelnde ÄrztInnen verschreiben in der Regel antivirale Arzneimittel.
  • Üblich sind hier rezeptpflichtige Medikamente mit den Wirkstoffen Aciclovir, Famciclovir und Valaciclovir.
  • Diese Virostatika (antivirale Mittel) müssen über einen Zeitraum zwischen 5 und 10 Tage eingenommen werden.

Daneben erhalten PatientInnen eine Salbe, die sie auf die mit Bläschen befallenen Stellen auftragen. Bei einem sehr schweren Verlauf können die Medikamente auch intravenös bzw. als Infusion verabreicht werden. Je eher die Virostatika zum Einsatz kommen, desto besser kann die Ausbreitung der Viren verhindert und der Krankheitsverlauf positiv beeinflusst werden.

Welches Medikament hilft am besten bei Herpes?

Virushemmende Medikamente wie Aciclovir oder Penciclovir können einen Herpes-Ausbruch um ungefähr einen Tag verkürzen. Wenn man sich für eine Behandlung entscheidet, ist es wichtig, sie schon bei den ersten Anzeichen zu beginnen.

Was auf Genitalherpes schmieren?

In einem frühen Stadium können naturkundliche Mittel die Heilung unterstützen – Betroffene, bei denen eine Infektion mit Herpes genitalis festgestellt wird, können es zunächst mit der Anwendung eines rein mineralischen Gels versuchen, das äußerlich aufgetragen die Abheilung der Bläschen an Vagina, Penis oder After beschleunigt und sich auch für Allergiker eignet.

  • Solche Gels, die in der Apotheke erhältlich sind, gibt es auf Basis von Silikat (meist Salze), das nach außen hin einen Schutzfilm aufbaut.
  • So werden die Keime am Ausbreiten gehindert.
  • Entflammen die Herpes-simplex-Viren zum wiederholten Mal, dann kennen Betroffene die Anzeichen oft ganz genau und können, wenn sie früh genug reagieren, mit pflanzlichen Mitteln gegensteuern.

Vor allem Zitronenmelisse und Aloe vera werden gute Erfolge nachgesagt. Beide gibt es in Creme- beziehungsweise Gelform, zum Beispiel in der Apotheke. Die antiviralen Eigenschaften der Zitronenmelisse und die beruhigende Wirkung der Aloe vera reduzieren mitunter die Schwellung, vermindern Bläschen und lassen die Rötungen und das Spannungsgefühl zurückgehen.

Konzentriertes Teebaumöl wirkt – genau wie Myrrhentinktur – ebenfalls entzündungshemmend. Nur wenige Tropfen können möglicherweise Schlimmeres vermeiden. Mit der Kraft der Bienen gegen Genitalherpes Bienenkittharz (Propolis) verwenden die Tiere im Inneren ihres Bienenstocks, um Bakterien, Pilze, Viren und Parasiten in Schach zu halten,

Propolis, das bereits in der Antike zur Wundheilung verwendet wurde, wirkt auf viele Organismen (zum Beispiel Viren) wachstumshemmend und eignet sich daher zum Einsatz bei Herpes genitalis. Im Handel gibt es das Naturprodukt in Form von Salben, Tinkturen oder Cremes.

Wie werde ich Genitalherpes los?

Welche Medikamente Bei Herpes Genitalis Infektionen mit Herpes-simplex-Virus-2 (HSV-2) erhöhen die Wahrscheinlichkeit, sich mit HIV zu infizieren. Genitalherpes wird durch Viren übertragen. Er zählt zu den sexuell übertragbaren Krankheiten, eine Ansteckung mit Genitalherpes geschieht in den meisten Fällen beim ungeschützten Geschlechtsverkehr.

Genitalherpes ist nicht heilbar, die Viren verbleiben lebenslang im Körper. Etwa 3 bis 7 Tagen nach der Übertragung zeigen sich Symptome wie die charakteristische Bläschenbildung im Genitalbereich. Genitalherpes in der Schwangerschaft ist sehr gefährlich für das Ungeborene.

Wie lange dauert Genitalherpes mit Aciclovir?

Herpes genitalis ist eine Viruserkrankung. Er wird häufig beim Geschlechtsverkehr übertragen. Bei der Erstinfektion leiden die Betroffenen nach einer Inkubationszeit von 2 bis 8 Tagen an einem an den Geschlechtsteilen und im Analbereich auftretenden Ausschlag mit juckenden und brennenden Fieberbläschen.

Auch Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen gehören zu den Symptomen. Über die Nervenbahnen der Haut gelangt das Virus in das Rückenmark, dort bleibt es ein Leben lang in inaktiver Form gespeichert, kann aber jederzeit erneut ausbrechen. Dies geschieht vor allem in immunschwachen Phasen, durch bestimmte Schlüsselreize wie Hormonschwankungen, Stress oder vermehrte UV-Strahlung beim Sonnenbaden oder im Solarium.

Ein Impfschutz ist bisher nicht vorhanden, bei besonders häufigen Ausbrüchen kann aber eine Suppressionsbehandlung durchgeführt werden. Da Herpes genitalis hauptsächlich durch Sexualkontakt übertragen wird, verbreitet sich das Virus mit Einsetzen des Geschlechtsverkehrs, etwa ab der Pubertät.

  • Genaue Statistiken über die Verbreitung des Genitalherpes liegen nicht vor, da die Erkrankung nicht meldepflichtig ist.
  • In Mitteleuropa sind aber Schätzungen zufolge etwa 20 % der erwachsenen Bevölkerung mit HSV2 infiziert, der in den allermeisten Fällen Auslöser des Herpes genitalis ist.
  • Während einige Patienten nach der Erstinfektion häufig, teils sogar monatlich, unter dem wiederkehrenden Ausschlag der Fieberbläschen im Genitalbereich leiden, kehrt das Krankheitsbild bei anderen nur sehr selten oder gar nicht zurück, sodass die Erkrankung bei einigen Betroffenen zeitlebens unentdeckt bleibt.

Es gibt insgesamt 8 verschiedene Herpesviren, die den Menschen befallen können. Vom Aufbau her unterscheiden sich die Viren kaum, dafür breiten sie sich aber in vollkommen unterschiedlichen Gewebestrukturen aus. Das Virus Herpes simplex kann in 2 Typen auftreten, HSV1 und HSV2.

  • Beide breiten sich an der Haut-Schleimhaut-Grenze aus und sind somit Auslöser der Krankheitsbilder des Lippenherpes und des Genitalherpes, wobei HSV1 überwiegend zum Lippenherpes führt, HSV2 hingegen zum Genitalherpes.
  • Vor allem durch Oralverkehr verschwimmt diese Unterscheidung aber zunehmend, sodass inzwischen etwa jeder 7.

Genitalherpes durch HSV1 ausgelöst wird. Herpes genitalis wird durch direkten Kontakt übertragen, meist geschieht dies beim Geschlechtsverkehr, Infektionen von Mutter zu Kind sind aber auch während des Geburtsvorgangs möglich. Bei der Erstinfektion kommen die Viren mit der sehr leicht durchdringbaren Schleimhaut in Kontakt, gelangen von dort in die Blutbahn und infizieren schließlich die Nervenenden.

  • Viele Nerven des gesamten Körpers laufen in den Ganglien zusammen, sie sind sozusagen gebündelte Nervenknoten, die sich im Rückenmark befinden.
  • Dort lagert sich bei Infizierten ein Virusspeicher an, in dem das Herpesvirus ein Leben lang in meist inaktiver Form verweilt.
  • Durch bestimmte Schlüsselreize wie psychischen oder physischen Stress, durch Hormonveränderungen oder eine Immunschwäche kann das Virus aber von Zeit zu Zeit wieder aktiviert werden.

Dann vermehrt es sich durch Teilung und wandert entlang der Nervenbahnen zurück an die Hautoberfläche und es kommt erneut zu den charakteristischen Fieberbläschen auf der Haut. Solch ein wiederholter Ausbruch tritt bei Betroffenen unterschiedlich häufig auf, die Anzahl schwankt dabei von wenigen Ausbrüchen im Leben bis hin zu mehreren im Jahr, in manchen Fällen sogar alle 2 bis 3 Wochen.

Juckend-brennende Bläschen, die gruppiert stehend im Genitalbereich auftreten Allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, zum Teil auch Fieber Durch die entzündeten Hautpartien ist das Urinieren mitunter schmerzhaft
 Die Lymphknoten im Bereich der Leiste können geschwollen sein

Wiederholte Ausbrüche des Herpes werden von der gleichen Symptomatik begleitet, meist ist der Verlauf aber milder, die Ausdehnung auf der Haut kleiner und die Abheilung etwas schneller. Die Einnahme antiviraler Medikamente verkürzt die Zeit der Abheilung von 10 bis 14 Tagen auf etwa 5 Tage.

Wie häufig es zu den wiederholten Ausbrüchen der Infektion kommt, ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich. Einige verspüren nach der Erstinfektion nie wieder Symptome, das Krankheitsbild scheint vollkommen verschwunden, bei anderen kommt es in regelmäßigen Abständen zu Reaktivierungen des Virus. Wird das Virus über die Gebärmutter auf ein ungeborenes Kind übertragen, führt dies häufig zu schwerwiegenden Komplikationen, zum Schwangerschaftsabbruch oder Fehlbildungen beim Neugeborenen.

Bei Frauen kann es in seltenen Fällen außerdem zur Entzündung des Gebärmutterhalses, bei Männern zur Entzündung der Nebenhoden kommen. In wenigen Fällen, vor allem bei immunschwachen Patienten, gelangt das Virus ins Blut und von dort aus in verschiedene Körperorgane, sodass der Herpes Komplikationen wie Darm- oder Hirnhautentzündungen sowie Sehbehinderungen auslösen kann.

Hautärzte können die Diagnose anhand des eindeutigen klinischen Erscheinungsbildes stellen. Zum Virusnachweis können neben der augenscheinlichen Begutachtung aber auch ein Antigentest (der sogenannte ELISA Test), ein kultureller Virusnachweis im Labor oder ein serologischer Nachweis im Blut durchgeführt werden.

Der serologische Antikörpernachweis eignet sich allerdings nicht als Diagnoseverfahren im Akutstadium der Erstinfektion. Denn bis Antikörper im Blut nachweisbar sind, können bis zu 8 Wochen vergehen. Die betroffenen Hautpartien werden äußerlich mit einer austrocknenden Zinklotion behandelt.

  1. Die Salbe beschleunigt den Prozess der Abheilung und lindert den Juckreiz.
  2. Bei besonders schwerwiegenden Verläufen kann der Arzt eine antivirale Therapie verordnen.
  3. Über einen Zeitraum von einer Woche bis zu 10 Tagen nimmt der Patient dafür Medikamente mit bestimmten Wirkstoffen (Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir) ein, die die Vermehrung des Virus stoppen sollen und die Dauer der Abheilung auf rund 5 Tage verkürzen.

Bricht die Infektion bei einem Patienten über das Jahr hinweg ungewöhnlich häufig aus, kann eine systemische Suppressionsbehandlung mit Tabletten in Betracht gezogen werden. Dabei nimmt der Patient die Medikamente in geringerer Dosis über einen längeren Zeitraum hinweg, in der Regel 6 bis 12 Monate, regelmäßig ein.

Während der Behandlungsdauer treten die Fieberbläschen nicht auf, danach nur noch selten. Egal welche Behandlung angestrebt wird, von den Herpesviren können Betroffene niemals komplett geheilt werden. Das Virus ruht ein Leben lang zumindest in latenter, nicht aktiver Form in den Nervenknoten im Rückenmark und kann dort zu jeder Zeit vor allem in immunschwachen Phasen durch bestimmte Schlüsselreize wie Stress, Hormonschwankungen oder UV-Strahlung beim Sonnenbaden oder im Solarium wieder aktiviert werden.

Es gibt bisher keinen Impfschutz gegen das Herpes-Virus. Um einer Infektion bei sich selbst oder beim Partner vorzubeugen, sollte der Sexualkontakt während der akuten Bläschen-Phase komplett gemieden werden. Auch die Zeit nach dem Ausbruch ist noch ansteckend, daher empfiehlt es sich, wenigstens 2 Wochen mit Kondom zu verhüten.

Ausbrüche des Herpes genitalis treten häufig zu immunschwachen Zeiten auf. Eine gesunde Lebensweise, vitaminreiche Nahrung, ausreichend Schlaf und Bewegung können das Immunsystem stärken und Rezidiven somit vorbeugen. Schwangere mit Herpes genitalis sollten ihren Arzt über die Infektion informieren. Um einen Ausbruch zu vermeiden, kann dieser prophylaktisch eine antivirale Medikamenteneinnahme verordnen.

Sollte während der Geburt trotzdem ein akuter Virusausbruch bestehen, kann zum Schutz des Kindes ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.

See also:  Welche Medikamente DRfen Nach Singapur EingefüHrt Werden?

Wie lange dauert es bis Genitalherpes weg ist?

Virushemmende Tabletten können helfen – «Beim ersten Ausbruch eines Genitalherpes dauert es ohne Behandlung im Schnitt rund drei Wochen, bis die Entzündung abgeheilt ist. Spätere Ausbrüche sind meist milder und heilen innerhalb von zehn Tagen aus», so Ärztin Debrodt.

  • Beim Erstausbruch werden in der Regel virushemmende Tabletten mit den Wirkstoffen Aciclovir, Famciclovir oder Valaciclovir gegeben – sie dämmen die Beschwerden ein und verkürzen die Erkrankungsdauer.
  • Cremes oder Salben mit virushemmenden Wirkstoffen helfen bei Genitalherpes dagegen nicht.
  • Einmal im Körper, bleibt das Herpes-simplex-Virus 2 lebenslang in den Nervenknoten und kann immer wieder ausbrechen – möglicherweise bei einer Erkältung oder einer anderen Infektion, aber auch durch starke Sonneneinstrahlung oder hormonelle Schwankungen, körperliche Anstrengung oder psychische Belastungen.

«Die Viren wandern dann entlang der Nervenstränge zur Hautoberfläche und können dort die typischen Bläschen verursachen. Spätere Ausbrüche verlaufen beim genitalen Herpes aber meist schwächer», so Debrodt weiter.

Kann Genitalherpes von alleine heilen?

Behandlung von Genitalherpes bei Frauen – Bei leichten Verläufen heilt die Infektion nach dem Ausbruch innerhalb von 2-3 Wochen von alleine ab. In diesem Fall haben erkrankte Frauen die Möglichkeit, eine Zinksalbe zu verwenden. Sie fördert das Austrocknen der entstandenen Bläschen und die Wundheilung.

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Es handelt sich dabei um virushemmende Wirkstoffe, die verhindern, dass sich das Herpesvirus weiter vermehrt. Dadurch schreitet der entzündliche Ausbruch des Genitalherpes bei der Frau nicht weiter fort und kann abheilen. Bei einer akuten Infektion erfolgt die Einnahme von virushemmenden Tabletten über 5-10 Tage nach einem vorgegebenen Medikationsplan, den der behandelnde Arzt festlegt.

  • Um wiederkehrende Infektionen abzufangen, verschreiben Mediziner auch Kurztherapien (für 1-3 Tage).
  • Häufen sich wiederkehrende Ausbrüche von Genitalherpes, gibt es die Möglichkeit, die virushemmenden Tabletten zur Vorbeugung über einen längeren Zeitraum einzunehmen.
  • Dauer und Dosierung der Prophylaxe bestimmt in diesem Fall der Arzt (bis zu 6-12 Monate).

Wird der Herpesausbruch von starken Schmerzen begleitet, können Schmerzmittel Linderung verschaffen. Zudem empfinden viele Frauen, die durch die Erkrankung Schmerzen beim Wasserlassen erfahren, Sitzbäder (beispielsweise mit Kamille) als angenehm. Je früher eine akute Erkrankung mit Genitalherpes behandelt wird, desto effektiver wirken die Medikamente,

  • Eine zeitnahe Therapie (am besten innerhalb der ersten 24 Stunden) mit virushemmenden Arzneimitteln führt zu einer schnelleren Linderung der Symptome und zur Abheilung des Genitalherpes.
  • Durch verschiedene Maßnahmen können Frauen eine Ansteckung mit Genitalherpes vermeiden.
  • Falls die Infektion bereits erfolgt ist, lässt sich dem Wiederauftreten von Genitalherpes vorbeugen.

Worauf sollten Frauen achten?

Wie lange dauert es bis Aciclovir wirkt?

Anwendungsgebiete von Aciclovir – Aciclovir hemmt die Vermehrung der Herpes-Viren. Der Wirkstoff kommt daher bei der Behandlung von Infektionen mit Herpes-Viren zum Einsatz. Es gibt unterschiedliche Formen der Herpes-Viren, die wiederum verschiedene Erkrankungen verursachen.

  • Am bekanntesten ist sicher der Lippenherpes (Herpes labialis).
  • Auslösend hierfür ist der Herpes-simplex-Virus Typ 1.
  • Unsere Produkttipps – Aciclovir gegen Lippenherpes: Aciclostad ® gegen Lippenherpes Creme | Aciclovir-ratiopharm ® Lippenherpescreme | ACICLOVIR AL Creme | ZOVIRAX ® Lippenherpescreme Aber auch an den Geschlechtsteilen kann Herpes entstehen (Herpes genitalis),

Des Weiteren sind Herpes-Viren an Erkrankungen wie Gürtelrose oder Augeninfektionen beteiligt. Aciclovir-Augensalbe Die Aciclovir-Augensalbe dient zur Behandlung von Herpesinfektionen des Auges, Die antiviralen Eigenschaften wirken gegen Herpes-simplex-Viren Typ 1 und 2 sowie gegen Varizella-Zoster-Viren. Welche Medikamente Bei Herpes Genitalis

Kann man Genitalherpes heilen?

Nachweis des Herpes genitalis-Erregers mittels Labortest – Für den Labortest entnimmt der Arzt einen Abstrich von der Bläschenflüssigkeit und lässt diesen im Labor mikroskopisch untersuchen. Dabei kann unter anderem auch festgestellt werden, welcher Herpesvirus – HSV1 oder HSV2 – den Genitalherpes ausgelöst hat.

Woher weiß ich ob es Genitalherpes ist?

Was sind die Symptome von Genitalherpes? – Nicht bei jeder infizierten Person treten auch Symptome auf. Kommt es zu Symptomen, variieren diese von Person zu Person. Männer und Frauen können dabei die gleichen Beschwerden aufweisen.2 Die typischen Symptome von Genitalherpes sind: 4, 5, 6, 8, 3

Kribbeln, Juckreiz oder leichtes Stechen; häufig noch bevor Hauterscheinungen erkennbar sind.kleine, mit Flüssigkeit gefüllte, schmerzhafte Bläschen.aus den Bläschen können sich im Verlauf verkrustete Wunden entwickeln.

Diese Beschwerden können folgende Körperteile betreffen: 5, 3

PenisSchamlippenVaginaGesäßOberschenkel

Die Symptome können bis zu zwei Wochen anhalten. Beim erstmaligen Auftreten von Genitalherpes können die Symptome länger andauern sowie insgesamt stärker ausgeprägt sein. Die Bläschen sind daher mitunter sehr schmerzhaft. Weitere mögliche Symptome sind:

Fieber,Kopfschmerzen,Müdigkeit, allgemeines Unwohlsein und Abgeschlagenheit,Schmerzen beim Wasserlassen,Muskelschmerzen,Schwellung der Lymphknoten in der Leiste.

Hat man bereits einmal Genitalherpes gehabt, so muss man mit einem wiederholten Auftreten der Symptome nach Phasen der kompletten Beschwerdefreiheit rechnen. Wiederkehrende Ausbrüche: 2, 9

variieren stark von Person zu Person.können sich von Mal zu Mal in den Symptomen unterscheiden.sind häufiger bei HSV-2-, als bei HSV-1-Infektionen.können mehrfach pro Jahr auftreten.hängen von der Schwere und Dauer der ersten Episode ab.hängen von der Immunabwehr des Betroffenen ab.treten auch nach erfolgreicher Behandlung des ersten Ausbruchs auf.nehmen mit der Zeit an Häufigkeit und Schwere ab.

Gut zu wissen: Etwa zwei Drittel aller mit Genitalherpes infizierten Personen zeigen keine Symptome, können das Virus aber trotzdem auf ihre Intimpartner übertragen.7 Wenn Du Dir unsicher bist, ob diese Beschwerden auf Dich zutreffen, starte eine Symptomanalyse,

Wie verhalten bei Genitalherpes?

So ist es wichtig, auf Sex zu verzichten, sobald sich ein Genitalherpes -Ausbruch andeutet. Das Risiko, jemanden anzustecken, ist während eines Ausbruchs am größten. In der symptomfreien Zeit können Kondome, Kondome für Frauen (Femidome) und Lecktücher (Dental Dams) das Ansteckungsrisiko deutlich senken.

Wie oft waschen bei Genitalherpes?

Allgemeine Maßnahmen –

Beachtung der allgemeinen Hygienemaßnahmen! Genitalhygiene ( bei Herpes genitalis; Genitalherpes; HSV 2)

Einmal am Tag sollte der Genitalbereich mit einem pH-neutralen Pflegemittel gewaschen werden. Mehrmaliges tägliches Waschen mit Seife, Intimlotion oder Desinfektionsmittel zerstört den natürlichen Säureschutzmantel der Haut. Reines Wasser trocknet die Haut aus, häufiges Waschen reizt die Haut. Es empfiehlt sich die Verwendung von Einmalwaschlappen. Duschen ist besser als Baden (Aufweichen der Haut) Trocknen der Haut tupfend mit einem weichen, saugfähigen Handtuch oder einem weit weg gehaltenen kühlen Haartrockner. Anziehen der Unterwäsche erst bei absolut trockener Haut. Die Unterwäsche sollte täglich gewechselt werden und atmungsaktiv sein (Baumwollmaterialien). Luftundurchlässige Synthetikmaterialien schaffen einen idealen Nährboden für Krankheitserreger.

Siehe dazu auch unter «Genitalhygiene für die Frau»/»Genitalhygiene für den Mann». Beim Auftreten von Fieber:

Bettruhe und körperliche Schonung (auch bei nur geringem Fieber) Fieber unter 38.5 °C muss nicht unbedingt behandelt werden! (Ausnahmen: Kinder, die zu Fieberkrämpfen neigen; alte, geschwächte Menschen; Patienten mit einem geschwächten Immunsystem) Bei Fieber ab 39 °C können Wadenwickel helfen, die Temperatur zu senken, was oft zu einer Verbesserung des Befindens führt. Nach dem Fieber noch einen fieberfreien Tag Schonung, ggf. auch länger (überwiegend Bettruhe und im Haus bleiben).

Nikotinrestriktion (Verzicht auf Tabakkonsum) Alkoholrestriktion (Verzicht auf Alkohol) Überprüfung der Dauermedikation wg. möglicher Auswirkung auf die vorhandene Krankheit Vermeidung psychosozialer Belastungen:

Stress

Vermeidung von Umweltbelastungen:

UV-Einstrahlung

Wie lange dauert Genitalherpes mit Aciclovir?

Herpes genitalis ist eine Viruserkrankung. Er wird häufig beim Geschlechtsverkehr übertragen. Bei der Erstinfektion leiden die Betroffenen nach einer Inkubationszeit von 2 bis 8 Tagen an einem an den Geschlechtsteilen und im Analbereich auftretenden Ausschlag mit juckenden und brennenden Fieberbläschen.

  1. Auch Fieber, Kopfschmerzen und Muskelschmerzen gehören zu den Symptomen.
  2. Über die Nervenbahnen der Haut gelangt das Virus in das Rückenmark, dort bleibt es ein Leben lang in inaktiver Form gespeichert, kann aber jederzeit erneut ausbrechen.
  3. Dies geschieht vor allem in immunschwachen Phasen, durch bestimmte Schlüsselreize wie Hormonschwankungen, Stress oder vermehrte UV-Strahlung beim Sonnenbaden oder im Solarium.

Ein Impfschutz ist bisher nicht vorhanden, bei besonders häufigen Ausbrüchen kann aber eine Suppressionsbehandlung durchgeführt werden. Da Herpes genitalis hauptsächlich durch Sexualkontakt übertragen wird, verbreitet sich das Virus mit Einsetzen des Geschlechtsverkehrs, etwa ab der Pubertät.

Genaue Statistiken über die Verbreitung des Genitalherpes liegen nicht vor, da die Erkrankung nicht meldepflichtig ist. In Mitteleuropa sind aber Schätzungen zufolge etwa 20 % der erwachsenen Bevölkerung mit HSV2 infiziert, der in den allermeisten Fällen Auslöser des Herpes genitalis ist. Während einige Patienten nach der Erstinfektion häufig, teils sogar monatlich, unter dem wiederkehrenden Ausschlag der Fieberbläschen im Genitalbereich leiden, kehrt das Krankheitsbild bei anderen nur sehr selten oder gar nicht zurück, sodass die Erkrankung bei einigen Betroffenen zeitlebens unentdeckt bleibt.

Es gibt insgesamt 8 verschiedene Herpesviren, die den Menschen befallen können. Vom Aufbau her unterscheiden sich die Viren kaum, dafür breiten sie sich aber in vollkommen unterschiedlichen Gewebestrukturen aus. Das Virus Herpes simplex kann in 2 Typen auftreten, HSV1 und HSV2.

Beide breiten sich an der Haut-Schleimhaut-Grenze aus und sind somit Auslöser der Krankheitsbilder des Lippenherpes und des Genitalherpes, wobei HSV1 überwiegend zum Lippenherpes führt, HSV2 hingegen zum Genitalherpes. Vor allem durch Oralverkehr verschwimmt diese Unterscheidung aber zunehmend, sodass inzwischen etwa jeder 7.

Genitalherpes durch HSV1 ausgelöst wird. Herpes genitalis wird durch direkten Kontakt übertragen, meist geschieht dies beim Geschlechtsverkehr, Infektionen von Mutter zu Kind sind aber auch während des Geburtsvorgangs möglich. Bei der Erstinfektion kommen die Viren mit der sehr leicht durchdringbaren Schleimhaut in Kontakt, gelangen von dort in die Blutbahn und infizieren schließlich die Nervenenden.

  1. Viele Nerven des gesamten Körpers laufen in den Ganglien zusammen, sie sind sozusagen gebündelte Nervenknoten, die sich im Rückenmark befinden.
  2. Dort lagert sich bei Infizierten ein Virusspeicher an, in dem das Herpesvirus ein Leben lang in meist inaktiver Form verweilt.
  3. Durch bestimmte Schlüsselreize wie psychischen oder physischen Stress, durch Hormonveränderungen oder eine Immunschwäche kann das Virus aber von Zeit zu Zeit wieder aktiviert werden.

Dann vermehrt es sich durch Teilung und wandert entlang der Nervenbahnen zurück an die Hautoberfläche und es kommt erneut zu den charakteristischen Fieberbläschen auf der Haut. Solch ein wiederholter Ausbruch tritt bei Betroffenen unterschiedlich häufig auf, die Anzahl schwankt dabei von wenigen Ausbrüchen im Leben bis hin zu mehreren im Jahr, in manchen Fällen sogar alle 2 bis 3 Wochen.

Juckend-brennende Bläschen, die gruppiert stehend im Genitalbereich auftreten Allgemeines Unwohlsein, Kopfschmerzen, zum Teil auch Fieber Durch die entzündeten Hautpartien ist das Urinieren mitunter schmerzhaft
 Die Lymphknoten im Bereich der Leiste können geschwollen sein

Wiederholte Ausbrüche des Herpes werden von der gleichen Symptomatik begleitet, meist ist der Verlauf aber milder, die Ausdehnung auf der Haut kleiner und die Abheilung etwas schneller. Die Einnahme antiviraler Medikamente verkürzt die Zeit der Abheilung von 10 bis 14 Tagen auf etwa 5 Tage.

  • Wie häufig es zu den wiederholten Ausbrüchen der Infektion kommt, ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich.
  • Einige verspüren nach der Erstinfektion nie wieder Symptome, das Krankheitsbild scheint vollkommen verschwunden, bei anderen kommt es in regelmäßigen Abständen zu Reaktivierungen des Virus.
  • Wird das Virus über die Gebärmutter auf ein ungeborenes Kind übertragen, führt dies häufig zu schwerwiegenden Komplikationen, zum Schwangerschaftsabbruch oder Fehlbildungen beim Neugeborenen.

Bei Frauen kann es in seltenen Fällen außerdem zur Entzündung des Gebärmutterhalses, bei Männern zur Entzündung der Nebenhoden kommen. In wenigen Fällen, vor allem bei immunschwachen Patienten, gelangt das Virus ins Blut und von dort aus in verschiedene Körperorgane, sodass der Herpes Komplikationen wie Darm- oder Hirnhautentzündungen sowie Sehbehinderungen auslösen kann.

Hautärzte können die Diagnose anhand des eindeutigen klinischen Erscheinungsbildes stellen. Zum Virusnachweis können neben der augenscheinlichen Begutachtung aber auch ein Antigentest (der sogenannte ELISA Test), ein kultureller Virusnachweis im Labor oder ein serologischer Nachweis im Blut durchgeführt werden.

Der serologische Antikörpernachweis eignet sich allerdings nicht als Diagnoseverfahren im Akutstadium der Erstinfektion. Denn bis Antikörper im Blut nachweisbar sind, können bis zu 8 Wochen vergehen. Die betroffenen Hautpartien werden äußerlich mit einer austrocknenden Zinklotion behandelt.

  1. Die Salbe beschleunigt den Prozess der Abheilung und lindert den Juckreiz.
  2. Bei besonders schwerwiegenden Verläufen kann der Arzt eine antivirale Therapie verordnen.
  3. Über einen Zeitraum von einer Woche bis zu 10 Tagen nimmt der Patient dafür Medikamente mit bestimmten Wirkstoffen (Aciclovir, Valaciclovir oder Famciclovir) ein, die die Vermehrung des Virus stoppen sollen und die Dauer der Abheilung auf rund 5 Tage verkürzen.
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Bricht die Infektion bei einem Patienten über das Jahr hinweg ungewöhnlich häufig aus, kann eine systemische Suppressionsbehandlung mit Tabletten in Betracht gezogen werden. Dabei nimmt der Patient die Medikamente in geringerer Dosis über einen längeren Zeitraum hinweg, in der Regel 6 bis 12 Monate, regelmäßig ein.

  1. Während der Behandlungsdauer treten die Fieberbläschen nicht auf, danach nur noch selten.
  2. Egal welche Behandlung angestrebt wird, von den Herpesviren können Betroffene niemals komplett geheilt werden.
  3. Das Virus ruht ein Leben lang zumindest in latenter, nicht aktiver Form in den Nervenknoten im Rückenmark und kann dort zu jeder Zeit vor allem in immunschwachen Phasen durch bestimmte Schlüsselreize wie Stress, Hormonschwankungen oder UV-Strahlung beim Sonnenbaden oder im Solarium wieder aktiviert werden.

Es gibt bisher keinen Impfschutz gegen das Herpes-Virus. Um einer Infektion bei sich selbst oder beim Partner vorzubeugen, sollte der Sexualkontakt während der akuten Bläschen-Phase komplett gemieden werden. Auch die Zeit nach dem Ausbruch ist noch ansteckend, daher empfiehlt es sich, wenigstens 2 Wochen mit Kondom zu verhüten.

Ausbrüche des Herpes genitalis treten häufig zu immunschwachen Zeiten auf. Eine gesunde Lebensweise, vitaminreiche Nahrung, ausreichend Schlaf und Bewegung können das Immunsystem stärken und Rezidiven somit vorbeugen. Schwangere mit Herpes genitalis sollten ihren Arzt über die Infektion informieren. Um einen Ausbruch zu vermeiden, kann dieser prophylaktisch eine antivirale Medikamenteneinnahme verordnen.

Sollte während der Geburt trotzdem ein akuter Virusausbruch bestehen, kann zum Schutz des Kindes ein Kaiserschnitt durchgeführt werden.

Wie lange dauert es bis Genitalherpes weg ist?

Wer zum ersten Mal Genitalherpes hat, hat oft stärkere Symptome und muss damit rechnen, dass sie erst nach etwa 20 Tagen abgeheilt sind. Bei einem weiteren Ausbruch sind die Beschwerden meist weniger stark und schon nach etwa zehn Tagen wieder verschwunden.

Wie schnell wirkt Aciclovir bei Genitalherpes?

Medikament – Patienteninformation für Aciclovir 800 Heumann 1.Was ist Aciclovir 800 Heumann und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel?

  • Aciclovir 800 Heumann enthält den Wirkstoff Aciclovir, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten Virustatika (Arzneimittel zur Behandlung von Virusinfektionen).
  • Aciclovir ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.
  • Ausnahme: Aciclovir-haltige Lippencremes zur Behandlung von Infektionen im Mund- und Rachenraum sind apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Aciclovir gibt es üblicherweise als
  2. – Tabletten/Filmtabletten enthaltend 200 mg Aciclovir oder 400 mg Aciclovir oder 800 mg Aciclovir;
  3. – Lippencreme enthaltend 50 mg/g Aciclovir;
  4. – Augensalbe enthaltend 30 mg/g Aciclovir;

– Suspension zum Einnehmen enthaltend 40 mg/ml (1 Messlöffel bzw.5 ml Suspension entsp.200 mg Aciclovir). Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.1.3.Aciclovir wird angewendet bei 1.3.a) Herpes-simplex-Virus Infektionen

  • – Infektionen der Haut und der Schleimhäute;
  • – Lippenherpes; zur lindernden Behandlung von Schmerzen und Juckreiz bei häufig wiederkehrenden Herpesinfektionen mit Bläschenbildung im Lippenbereich (rezidivierender Herpes labialis).
  • – Herpes-genitalis-Infektionen (Erstinfektion sowie häufig wiederkehrende Infektion im Genitalbereich);
  • – Hornhautentzündung des Auges.
  • Der Versuch einer vorbeugenden Behandlung bei erwachsenen Patienten, die an sehr schweren Verlaufsformen sehr häufig wiederkehrender genitaler Herpes-simplex-Infektionen leiden, ist angezeigt.
  • Hinweis:

1.3.b) Herpes Zoster (Gürtelrose).2.Was müssen Sie vor der Anwendung von Aciclovir beachten? 2.1.Aciclovir 800 Heumann darf nicht angewendet werden, – wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Aciclovir, Valaciclovir oder einen der sonstigen Bestandteile von Aciclovir 800 Heumann sind.2.2.Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Aciclovir ist erforderlich

  1. Vorsicht bei der Einnahme ist erforderlich, wenn:
  2. – Sie Probleme mit den Nieren haben
  3. – Sie älter als 65 Jahre sind
  4. – Ihr Immunsystem geschwächt ist.
  5. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob dies auf Sie zutrifft, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Aciclovir-haltige Arzneimittel einnehmen.
  6. Wenn Sie diese in hohen Dosen einnehmen, sollten Sie darauf achten, ausreichend zu trinken.

Verhütung der Übertragung von Genitalherpes: Falls Sie Aciclovir einnehmen, um Herpes im Genitalbereich zu behandeln oder vorzubeugen, oder falls Sie früher einmal Genitalherpes hatten, sollten Sie sich weiterhin beim Geschlechtsverkehr schützen («Safer Sex»), auch indem Sie Kondome benutzen.

Dies ist wichtig, um zu verhindern, dass Sie die Infektion auf andere übertragen. Falls Sie wunde Stellen oder Bläschen im Genitalbereich haben, sollten Sie keinen Sex haben. Lippencreme: Sie dürfen die Creme bei Lippenherpes nicht auf Schleimhäute (z.B. in der Mundhöhle oder am Auge) auftragen, da sonst mit örtlichen Reizerscheinungen zu rechnen ist.

Augensalbe: Wenn Sie Träger von Kontaktlinsen sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt. Während einer Herpes-Erkrankung der Hornhaut und ihrer Behandlung mit Aciclovir sollten keine Kontaktlinsen getragen werden. Hinweise zu sonstigen Bestandteilen: – Arzneimittel zum Einnehmen können Lactose (Milchzucker) enthalten.

Bitte nehmen Sie diese daher erst nach Rücksprache mit Ihrem Arzt ein, wenn Ihnen bekannt ist, dass Sie unter einer Zuckerunverträglichkeit leiden. – Suspension: Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat (Konservierungsmittel) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Glycerol (ein weiterer Bestandteil der Suspension) kann Kopfschmerzen, Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen. Bei Fructose-Intoleranz beachten: 5 ml Suspension zum Einnehmen enthalten 1,58 g Sorbitol (eine Quelle für 0,4 g Fructose) entsprechend ca.0,13 Broteinheiten (BE).

  1. Sorbitol kann eine leicht abführende Wirkung haben.
  2. Cetylalkohol, ein Bestandteil handelsüblicher Cremes, kann örtlich begrenzte Hautreaktionen (z.B.
  3. Ontaktdermatitis) auslösen.
  4. Auch Propylenglycol, ein anderer Bestandteil, kann Hautreizungen hervorrufen.2.2.a) Kinder Aciclovir-haltige Arzneimittel zum Einnehmen (z.B.

Suspension) werden nicht zur Behandlung von Herpes-simplex-Infektionen bei Neugeborenen oder schweren HSV-Erkrankungen bei immunsupprimierten Kindern empfohlen. zur Behandlung von HSV-Infektionen der Haut und von Genitalherpes angewendet. Für Kinder unter 5 Jahren sind Tabletten nicht geeignet.

  • Hierfür stehen besser geeignete Darreichungsformen (Suspension) zur Verfügung.2.2.b) Ältere Patienten Bei älteren Menschen liegt häufiger als bei anderen Patienten eine Einschränkung der Nierenfunktion vor.
  • Daher ist eine Überprüfung der Nierenfunktion zu empfehlen und verstärkt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr bei der Einnahme der Tabletten oder Suspension zu achten.

Gegebenenfalls wird der behandelnde Arzt eine Dosisanpassung vornehmen.2.2.c) Schwangerschaft Wenn Sie schwanger sind oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein, oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Sollte sich eine Behandlung in der Schwangerschaft als notwendig erweisen, so sind der Nutzen und die möglichen Risiken vom Arzt sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Die nach Markteinführung dokumentierten Daten zur Anwendung während der Schwangerschaft zeigten keine erhöhte Missbildungsrate im Vergleich zur normalen Bevölkerung.

Die aufgetretenen Missbildungen waren nicht einheitlich, sodass nicht auf eine gleiche Ursache geschlossen werden kann.2.2.d) Stillzeit Nach Anwendung von Aciclovir-haltigen Arzneimitteln wurde Aciclovir in der Muttermilch gefunden. Deshalb soll während der Behandlung nicht gestillt werden.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Aciclovir kann Nebenwirkungen verursachen, die Ihre Fähigkeit zum Steuern eines Fahrzeugs beeinträchtigen können.

  1. Sie dürfen sich nicht an das Steuer eines Fahrzeugs setzen oder Maschinen bedienen, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie durch Nebenwirkungen beeinträchtigt sind.
  2. Aciclovir-haltige Augensalben können jedoch aufgrund ihrer fettartigen Beschaffenheit zu vorübergehender Beeinträchtigung des Sehens führen.

Besondere Vorsicht ist deshalb bei dem Lenken von Kraftfahrzeugen und der Bedienung gefährlicher Maschinen angezeigt.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bei Einnahme von Aciclovir-Tabletten/-Suspension: Informieren Sie insbesondere Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie folgende Arzneimittel einnehmen: – Arzneimittel, die Auswirkungen auf die Nieren haben, z.B.

  • – Mycophenolat-Mofetil (zur Vorbeugung der Abstoßung transplantierter Organe),
  • – Theophyllin (zur Behandlung von Atemwegserkrankungen).
  • Bei Anwendung von Lippencreme/Augensalbe:
  • Wechselwirkungen sind nicht bekannt.

Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/ anwenden bzw. vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.2.4.Woran ist bei Anwendung von Aciclovir zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Es sind keine besonderen Vorkehrungen zu treffen.3.Wie ist Aciclovir anzuwenden? Wenden Sie Aciclovir 800 Heumann immer genau nach der Anweisung des Arztes an.

  1. Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung 3.1.a) Tabletten Nehmen Sie die Tabletten unzerkaut möglichst nach den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit (z.B.1 Glas Wasser) ein.
  2. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist verstärkt auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr während der Behandlung zu achten.

Aciclovir 800 Heumann sollte so früh wie möglich nach Auftreten der ersten Anzeichen einer Infektion eingenommen werden. Insbesondere bei wiederkehrenden Herpes-simplex-Infektionen sollte mit der Einnahme von Aciclovir 800 Heumann bereits bei ersten Anzeichen einer erneuten Erkrankung (z.B.

Juckreiz, Spannungsgefühl, erste Bläschen) begonnen werden. Herpes-simplex-Infektionen: Die Behandlungsdauer beträgt 5 Tage, kann jedoch abhängig vom klinischen Zustand des Patienten verlängert werden. Zur Vorbeugung von Herpes-simplex-Infektionen bei Patienten mit gesunder körpereigener Abwehr ist die Dauer der Behandlung abhängig von der Schwere der Verlaufsformen und der Rückfälligkeit.

Sie sollte jedoch einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten nicht überschreiten. Herpes Zoster: Um einen bestmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, sollte mit der Einnahme von Aciclovir (800 mg Tabletten) so früh wie möglich, d.h. bei Auftreten der ersten Hauterscheinungen, begonnen werden.

  • Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt.
  • Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel 7 bis 10 Tage.3.1.b) Creme Tragen Sie die Creme bei Lippenherpes mit einem Wattestäbchen auf, das mit einer für die Größe der infizierten Hautbereiche notwendigen Menge bestrichen wird.
  • Achten Sie beim Auftragen darauf, dass Sie nicht nur die bereits sichtbaren Anzeichen des Herpes (Bläschen, Schwellung, Rötung) mit der Creme bedecken, sondern dass Sie auch angrenzende Bereiche in die Behandlung mit einbeziehen.

Falls Sie das Auftragen mit den Fingern vornehmen, sollten Sie diese vorher und nachher intensiv reinigen, um eine zusätzliche Infektion der geschädigten Hautpartie (z.B. durch Bakterien) bzw. eine Übertragung der Viren auf noch nicht infizierte Schleimhaut- und Hautbereiche zu verhindern.

Um einen größtmöglichen Behandlungserfolg zu erzielen, sollten Sie Aciclovir bereits bei den ersten Anzeichen der Herpeserkrankung (Brennen, Jucken, Spannungsgefühl und Rötung) anwenden. Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Die Behandlungsdauer beträgt im Allgemeinen 5 Tage. Im Einzelfall führen Sie die Behandlung so lange durch, bis die Bläschen verkrustet oder abgeheilt sind.

Sie sollten jedoch eine Behandlungsdauer von 10 Tagen nicht überschreiten.3.1.c) Augensalbe Die Salbe wird am Auge angewendet. Ziehen Sie das untere Lid herunter und legen Sie den Salbenstrang in den Bindehautsack ein. Durch Schließen der Lider und Bewegen des Augapfels verteilen Sie den Salbenstrang über das Auge.

Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt. Nach Abheilung der Hornhautentzündung sollte die Behandlung noch mindestens 3 Tage lang weitergeführt werden.3.1.d) Suspension Die Einnahme der Suspension sollte möglichst nach den Mahlzeiten mit ausreichend Flüssigkeit erfolgen. Bei eingeschränkter Nierenfunktion, wie sie insbesondere bei älteren Patienten vermehrt auftreten kann, ist auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr während der Therapie zu achten.

Die Suspension sollte so früh wie möglich nach Auftreten der ersten Anzeichen einer Infektion verabreicht werden. Insbesondere bei rezidivierenden Herpes-simplex-Infektionen sollte die Verabreichung beim Auftreten der ersten Anzeichen einer erneuten Erkrankung (z.B.

  1. Vor Gebrauch ist die Suspension zu schütteln!
  2. Herpes-simplex-Infektionen:
  3. Bei Herpes-simplex-Infektionen beträgt die Behandlungsdauer 5 Tage, kann jedoch abhängig vom klinischen Zustand des Patienten verlängert werden.

Zur Vorbeugung von Herpes-simplex-Infektionen bei Patienten mit gesunder Abwehr ist die Dauer der Behandlung abhängig von der Schwere der Verlaufsformen und der Häufigkeit der Infektionen. Sie sollte jedoch einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten nicht überschreiten.

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Die Dauer der Anwendung bei der Prophylaxe von Herpes-simplex-Infektionen bei Patienten mit geschädigter körpereigener Abwehr wird von der Schwere der Abwehrschwäche und von der Dauer des Infektionsrisikos bestimmt.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) Tabletten 3.2.a.1.Herpes-simplex-Infektionen Bei Erwachsenen: 5-mal täglich 200 mg tagsüber im Abstand von jeweils etwa 4 Stunden (1 000 mg Aciclovir pro Tag).

Bei Herpes-simplex-Infektionen beträgt die Behandlungsdauer 5 Tage, kann jedoch von Ihrem Arzt abhängig vom Heilungserfolg verlängert werden. Bei Kindern ab dem 5. Lebensjahr: Kinder ab dem 5. Lebensjahr erhalten die Erwachsenen-Dosis, für Kinder unter 5 Jahren sind Tabletten nicht geeignet.

  • Zur Vorbeugung sehr schwerer Verlaufsformen von sehr häufig wiederkehrenden genitalen Herpes-simplex-Infektionen:
  • Patienten mit gesunder körpereigener Abwehr 4-mal täglich 200 mg tagsüber im Abstand von jeweils 6 Stunden (800 mg Aciclovir pro Tag).
  • Alternativ: 2-mal täglich 400 mg im Abstand von 12 Stunden (800 mg Aciclovir pro Tag).
  • In Einzelfällen kann eine wirksame Vorbeugung auch mit einer Dosierung von 3-mal täglich 200 mg im Abstand von 8 Stunden (600 mg Aciclovir pro Tag) oder 2-mal täglich 200 mg im Abstand von 12 Stunden (400 mg Aciclovir pro Tag) erzielt werden.

Kommt es trotz einer täglichen Gesamt-Dosis von 800 mg zu einem Rückfall (Durchbruchinfektion), so kann Ihr Arzt die Dosis erhöhen auf 5-mal täglich 200 mg tagsüber im Abstand von jeweils etwa 4 Stunden (1 000 mg Aciclovir pro Tag). Nach einer Behandlungsdauer von 5 Tagen kann erneut die oben genannte Dosierung eingenommen werden.

  • Zur Vorbeugung von Herpes-simplex-Infektionen bei Patienten mit gesunder körpereigener Abwehr ist die Dauer der Behandlung abhängig von der Schwere der Verlaufsformen und der Häufigkeit der Rückfälle.
  • Sie sollte jedoch einen Zeitraum von 6 bis 12 Monaten nicht überschreiten.
  • Patienten mit eingeschränkter körpereigener Abwehr: 4-mal täglich 200 mg im Abstand von jeweils 6 Stunden (800 mg Aciclovir pro Tag).

Patienten mit stark geschädigter eingeschränkter Abwehr, z.B. nach Organtransplantationen: 4-mal täglich 400 mg im Abstand von 6 Stunden (1600 mg Aciclovir pro Tag). Die Dauer der Behandlung hängt von der Schwere der Immunschädigung und von der Dauer des Infektionsrisikos ab und wird von Ihrem Arzt bestimmt.

  • Die Dauer der Anwendung bei der Vorbeugung von Herpes-simplex-Infektionen bei stark immungeschwächten Patienten wird von der Schwere der Immunschädigung und von der Dauer des Infektionsrisikos bestimmt.
  • Ältere Patienten: Bei älteren Patienten ist auf eine mögliche Einschränkung der Nierenfunktion zu achten.

Der Arzt wird gegebenenfalls die Dosis anpassen. Ältere Patienten, die Tabletten in hohen Dosen einnehmen, sollten darauf achten, ausreichend zu trinken. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, ist möglicherweise eine Anpassung der Aciclovir-Dosis erforderlich.

Eine entsprechende Dosisanpassung wird Ihr Arzt in Abhängigkeit von den Nierenfunktionswerten vornehmen.3.2.a.2.Herpes Zoster (Gürtelrose) Erwachsene nehmen 5-mal täglich 1 Tablette mit 800 mg Aciclovir über den Tag verteilt in Abständen von 4 Stunden ein. Bei älteren Patienten ist auf eine mögliche Einschränkung der Nierenfunktion zu achten.

Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, ist möglicherweise eine Anpassung der Aciclovir-Dosis erforderlich. Eine entsprechende Dosisanpassung wird Ihr Arzt in Abhängigkeit von den Nierenfunktionswerten vornehmen.3.2.b) Creme Tragen Sie die Creme 5-mal täglich alle 4 Stunden auf die infizierten Hautbereiche dünn auf.3.2.c) Augensalbe Bringen Sie 5-mal täglich alle 4 Stunden einen etwa 5 mm langen Salbenstrang (31 mg Salbe) in den unteren Bindehautsack ein.3.2.d) Suspension zum Einnehmen Erwachsene mit Herpes-simplex-Infektionen: Eine Einzel-Dosis von 200 mg Aciclovir (1 Messlöffel Suspension) 5-mal tagsüber im Abstand von 4 Stunden; Behandlungsdauer: 5 Tage.

  1. Vorbeugung von schweren Verlaufsformen und sehr häufig wiederkehrenden genitalen Herpes-simplex-Infektionen: Patienten mit gesunder Eigenabwehr erhalten eine Einzel-Dosis von 200 mg Aciclovir (1 Messlöffel Suspension) 4-mal täglich im Abstand von 6 Stunden.
  2. Alternativ dazu können auch 400 mg Aciclovir (2 Messlöffel Suspension) 2-mal täglich im Abstand von 12 Stunden verabreicht werden.

In Einzelfällen kann eine wirksame Vorbeugung auch mit einer Dosierung von 3-mal täglich 200 mg Aciclovir im Abstand von 8 Stunden oder 2-mal täglich 200 mg Aciclovir im Abstand von 12 Stunden erzielt werden. Kommt es trotz dieser 800 mg täglichen Gesamt-Dosis zur Durchbruchinfektion, so sind — wie bei der Dosierung bei Herpes-simplex-Infektionen angegeben — 200 mg Acivlovir tagsüber 5-mal im Abstand von 4 Stunden über 5 Tage zu verabreichen.

  1. Patienten mit geschädigter körpereigener Abwehr erhalten zur Vorbeugung eine Einzel-Dosis von 200 mg Aciclovir (1 Messlöffel Suspension) 4-mal täglich im Abstand von 6 Stunden.
  2. Nach Organtransplantationen kann eine Einzel-Dosis von 400 mg Aciclovir (2 Messlöffel Suspension) 4-mal täglich im Abstand von 6 Stunden verabreicht werden.
  3. Kinder mit Herpes-simplex-Infektionen: Kinder über 2 Jahre erhalten die Erwachsenen-Dosis, Kinder unter 2 Jahren die Hälfte der Erwachsenen-Dosis.

Patienten mit Niereninsuffizienz: Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion kann eine geringere Aciclovir-Dosis als oben angegeben zur Behandlung ausreichen. Eine entsprechende Dosisanpassung wird gegebenenfalls vom Arzt, in Abhängigkeit von den Nierenfunktionswerten, vorgenommen.

  1. Ältere Patienten: Bei älteren Patienten, die hohe Dosen von Aciclovir einnehmen, ist auf eine angemessene Flüssigkeitszufuhr zu achten.
  2. Bei älteren Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte der Dosisreduktion eine besondere Beachtung geschenkt werden.
  3. Hinweis für Diabetiker: 1 Messlöffel Suspension enthält 2,25 g Sorbitol-Lösung 70 % (entsprechend 0,13 BE).3.3.Wenn Sie eine größere Menge Aciclovir 800 Heumann eingenommen/angewendet haben, als Sie sollten Schäden durch Überdosierung können nicht ausgeschlossen werden.

Deshalb ist eine Überdosierung zu vermeiden. Vergiftungen sind nach Überdosierung von Aciclovir-haltigen Tabletten nicht zu erwarten. Vergiftungen sind nach Überdosierung von Aciclovir nicht zu erwarten. Nach einer auf einmal eingenommenen Dosis von 20 g Aciclovir traten keine Vergiftungserscheinungen auf.

  1. Eine versehentliche, wiederholte Überdosierung von eingenommenem Aciclovir über mehrere Tage war verbunden mit Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen und Verwirrtheit.
  2. Falls eine Überdosierung vorliegt und vermehrt Nebenwirkungen auftreten oder Sie sich unsicher sind, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.3.4.Wenn Sie die Einnahme/Anwendung von Aciclovir vergessen haben 3.4.a) Tabletten/Suspension Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort (nehmen Sie die Tabletten z.B.

nicht häufiger oder in größeren Mengen ein). Sollten Sie mehrfach die Einnahme vergessen oder zu wenig Tabletten eingenommen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt.3.4.b) Creme Setzen Sie die Behandlung wie verordnet fort (tragen Sie die Creme z.B.

  1. Nicht häufiger oder dicker auf).3.4.c) Augensalbe Bitte halten Sie sich strikt an die Dosierungsempfehlungen Ihres Arztes.
  2. Wenn Sie einmal die Anwendung vergessen haben, so holen Sie diese so bald wie möglich nach.
  3. Verabreichen Sie auf keinen Fall die doppelte Menge, sondern verfahren Sie gemäß Dosierungsanleitung.

Sollten Sie mehrere Anwendungen ausgelassen haben, so informieren Sie bitte Ihren Arzt, damit er gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen treffen kann.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit Aciclovir abgebrochen wird Selbst bei einer spürbaren Besserung Ihres Befindens sollten Sie die Behandlung mit Aciclovir zu Ende führen, um den Heilungserfolg nicht zu gefährden.

  • Wie alle Arzneimittel kann Aciclovir Nebenwirkungen haben.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? 4.1.a) Bei Einnahme (Tabletten/Suspension) 4.1.a.1.Häufig Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen, Juckreiz, Hautausschläge einschließlich Hautreaktionen nach Sonneneinstrahlung (fotosensibilität), Erschöpfung, Fieber.4.1.a.2.Gelegentlich Juckender, nesselsuchtartiger Hautausschlag, vermehrte Haarausdünnung (diffuser Haarausfall), wobei der Zusammenhang mit der Einnahme von Aciclovir bisher nicht vollständig belegt ist.4.1.a.3.Selten Schwere allergische Reaktion (anaphylaktische Reaktion, Quincke-Ödem, Luftnot).

  1. Anstieg von Blutwerten, die anzeigen, wie Ihre Leber funktioniert (Leberenzyme und Gallenfarbstoff), Anstieg von Blutwerten, die anzeigen, wie Ihre Niere funktioniert (Serumharnstoff und -kreatinin).
  2. Sehr selten
  3. Verringerung der Anzahl roter Blutkörperchen (Anämie), Verringerung der Anzahl weißer Blutkörperchen (Leukopenie) und Verringerung der Anzahl der Blutplättchen (Blutzellen, die für die Blutgerinnung wichtig sind)

Wenn die Anzahl roter Blutkörperchen vermindert ist, können bei Ihnen Symptome wie Müdigkeit oder Atemlosigkeit auftreten. Eine Verminderung Ihrer weißen Blutkörperchen kann Sie anfälliger für Infektionen machen. Wenn Sie eine niedrige Blutplättchenzahl haben, kann es sein, dass Sie schneller blaue Flecken bekommen.

Allgemeine körperliche Unruhe, Verwirrtheitszustände, Zittern, unsicherer Gang und fehlende Koordination, langsame, verwaschene Sprache, Sehen oder Hören von Dingen, die nicht da sind (Halluzinationen), wirre oder sprunghafte Gedanken (Wahn), Krampfanfälle, Schläfrigkeit, Erkrankung des Gehirns (Enzephalopathie), Bewusstseinsstörungen bis hin zur Bewusstlosigkeit (Koma).

Diese Nebenwirkungen, die im Allgemeinen nach Absetzen des Arzneimittels wieder verschwanden, traten für gewöhnlich bei Patienten mit geschädigter Nierenfunktion oder anderen Erkrankungen auf, die das Auftreten dieser unerwünschten Wirkungen begünstigen.

  • Leberentzündung (Hepatitis), Gelbsucht, akutes Nierenversagen (schwere Nierenfunktionsstörungen, die dazu führen können, dass Sie wenig oder kein Wasser lassen können), Schmerzen im unteren Rücken (Nierenschmerzen).
  • Nur für Suspension: Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat (Konservierungsmittel) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Glycerol (ein weiterer Bestandteil der Suspension) kann Kopfschmerzen, Magenverstimmung und Durchfall hervorrufen.4.1.b) Creme Nach dem Auftragen von Aciclovir bei Lippenherpes kann vorübergehendes Brennen oder Stechen an den behandelten Hautabschnitten auftreten.

  1. Rötung, Eintrocknung, Juckreiz und Abschuppung der mit Aciclovir bei Lippenherpes behandelten Haut wurden gelegentlich beobachtet.
  2. Selten wurde nach Anwendung bei Lippenherpes vom Auftreten einer allergischen Hautreaktion (Kontaktdermatitis) berichtet.
  3. Wurden allergologische Untersuchungen durchgeführt, erwiesen sich in den meisten Fällen die Hilfsstoffe der Creme-Grundlage und nicht der Wirkstoff Aciclovir als Ursache der Hautreaktion.

Eine Kontaktdermatitis ist daran zu erkennen, dass die oben genannten Nebenwirkungen verstärkt auftreten und über die mit Creme behandelten Hautabschnitte hinausgehen. In diesem Fall sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.4.1.c) Augensalbe Kurz nach dem Einbringen der Augensalbe kann ein leichtes, schnell wieder abklingendes Brennen auftreten.

Sehr selten kann es bei längerer Anwendung (über 14 Tage) zu einer oberflächlichen entzündlichen Reaktion des unteren Hornhautrandes und der angrenzenden Bindehaut sowie zu oberflächlichen Hornhautdefekten (Keratitis superficialis punctata) kommen, die in der Regel ohne Folgeerscheinungen ausheilen.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist Aciclovir 800 Heumann aufzubewahren?

  • Lagern Sie Aciclovir 800 Heumann nicht über 25°C, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  • Sie dürfen die Augensalbe/Suspension nach Anbruch nur noch 4 Wochen verwenden!
  • Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  • Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser oder Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Oktober 2014 (4)

: Aciclovir 800 Heumann