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Welche Medikamente Bei Wechseljahren?

Welche Medikamente Bei Wechseljahren
Weitere pflanzliche Präparate – Gegen klimakterische Beschwerden werden auch Präparate mit anderen Heilpflanzen-Extrakten angeboten wie zum Beispiel:

(Rheum rhaponticum) (Vitex agnus castus) (Panax ginseng) Dong Quai (Angelica sinensis) (Oenothera biennis)

Bislang konnte nicht sicher nachgewiesen werden, dass solche Präparate Hitzewallungen und andere Wechseljahresbeschwerden lindern können. Vor der Anwendung sollten Frauen sich über mögliche Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten informieren.

  • So darf etwa Ginseng nicht zusammen mit gerinnungshemmenden Medikamenten (wie oder ) oder mit Nachtkerzenöl eingenommen werden, weil sonst Blutungen auftreten können.
  • Teezubereitungen aus verschiedenen Heilpflanzen können die Beschwerden in den Wechseljahren lindern.
  • Verwendet werden zum Beispiel gegen Schweißausbrüche sowie,, und bei,

Die Heilpflanzen werden einzeln oder in Kombination in Teemischungen angeboten. Teilweise sind sie auch als Präparate zum Einnehmen verfügbar (etwa hochdosierte Salbei-Präparate). Eine beliebte Heilpflanze ist auch, Es wirkt nachweislich stimmungsaufhellend – und depressive Verstimmungen und sind ja mögliche Begleiterscheinungen der Wechseljahre.

  • Medikamente mit Johanniskraut sind ebenso erhältlich wie Nahrungsergänzungsmittel und Teezubereitungen mit dieser Heilpflanze.
  • Der Begriff Wechseljahre beschreibt die Phase im Leben einer Frau, in der die Eierstöcke allmählich anfangen, ihre Arbeit einzustellen.
  • Dazu gehört das Bereitstellen von befruchtungsfähigen Eizellen sowie die Bildung von Sexualhormonen wie Östrogen.

Doch wann beginnen die Wechseljahre eigentlich? Hier erfahren Sie mehr zum Thema, Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Berufsverband der Frauenärzte e.V.: www.frauenaerzte-im-netz.de (Abruf: 09.03.2021)Guillou, I. et al.: Medizin für Heilpraktiker, Haug Verlag, 2012Kreiss, C. & Immel-Sehr, A.: Beratung aktiv – Selbstmedikation, Govi-Verlag, 22. Auflage, 2016

Teilen Sie Ihre Meinung mit uns Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie NetDoktor einem Freund oder Kollegen empfehlen? Mit einem Klick beantworten 0 – sehr unwahrscheinlich : Wechseljahre: Medikamente & Heilpflanzen

Welches Medikament hilft am besten gegen Hitzewallungen?

Hitzewallungen. Viele gute Studien zeigen, dass eine Behandlung mit Östrogen oder mit einer Östrogen-Gestagen-Kombination die Zahl der Hitzewallungen und Schweißausbrüche deutlich verringern kann. Sie verschwinden zwar nicht immer komplett, fallen aber in der Regel schwächer aus.

Welche Vitamine sind in den Wechseljahren wichtig?

Die wichtigsten Nährstoffe in den Wechseljahren: Von Vitamin B bis E –

B-Vitamine: Zu den B Vitaminen gehören Vitamin B12, B6, Biotin und Folsäure. Sie sind wichtig für das Gehirn sowie das Nervensystem und wirken gegen Stress und Müdigkeit. Zudem sollen sie den sogenannten „Gehirnnebel» während der Wechseljahre reduzieren. Ein Mangel an B-Vitaminen in den Wechseljahren kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle sowie kognitive Beeinträchtigungen begünstigen. Reich an B-Vitaminen sind Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse, Nüsse, Fisch und Eier. Vitamin D: Eine Einnahme des sogenannten „Sonnenhormons» ist vor allem in den grauen Wintermonaten wichtig. Es sorgt für starke Knochen und hebt die Stimmung. Darüber hinaus spielt Vitamin D eine entscheidende Rolle für ein funktionierendes Immunsystem und bei der Aufnahme von Kalzium. In unseren Breitengraden ist es leider kaum möglich, ausreichend Vitamin D durch Sonnenlicht aufzunehmen. Hinzukommt, dass Frauen in den Wechseljahren noch einen höheren Bedarf an Vitamin D haben. Daher: Vitamin-D-Spiegel per Bluttest überprüfen lassen und wenn nötig ein entsprechendes Nahrungsergänzungspräparat einnehmen. Vitamin K2: Zusammen mit Vitamin D3, Magnesium und Kalzium trägt Vitamin K2 zum Erhalt von Knochenmasse und Arterien-Flexibilität bei. Vitamin E: Vitamin E schützt die Zellen vor oxidativem Stress und gilt als kraftvolles Antioxidans sowie Radikalfänger. Während der Wechseljahre ist Vitamin E wichtig, da es Thrombosen vorbeugen, einen erhöhten Cholesterinspiegel senken sowie das gesunde Wachstum der Körperzellen fördern kann. Zudem ähnelt Vitamin E chemisch dem Östrogen und kann Hitzewallungen während der Wechseljahre vorbeugen. Empfohlen werden rund 12 Milligramm pro Tag. Zink und Vitamin C: Diese Kombi ist wichtig für ein starkes Immunsystem. Zudem werden die Zellen vor oxidativem Stress geschützt. Frauen in den Wechseljahren sollten rund 100 Milligramm Vitamin C und 7-10 mg Zink täglich zu sich nehmen. Magnesium: Der Mineralstoff gilt in der Menopause als Allround-Talent für Muskelentspannung, Schlaf, Stimmung, Psyche sowie Stress-Resistenz. Außerdem kann Magnesium bei Hitzewallungen während der Wechseljahre helfen. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 300-400 mg. Kalzium: Die Gefahr für Knochenbrüche steigt mit dem Alter. Kalzium schützt vor Osteoporose und Herzerkrankungen und ist in den Wechseljahren ein wichtiger Nährstoff. Besonders reich an Kalzium sind Hülsenfrüchte, grünes Blattgemüse und Nüsse. Für Frauen in den Wechseljahren liegt der Kalziumbedarf bei 1.000-1.200 mg pro Tag. Omega-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäure und Co. unterstützen Gehirn und Herz, wirken entzündungshemmend und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor und sind daher wertvoll während der Wechseljahre.

Wann sind die Wechseljahresbeschwerden am schlimmsten?

Wann ist der Höhepunkt der Wechseljahre? Um die Zeit der Menopause (letzte Regelblutung) erreichen die Wechseljahre ihren Höhepunkt. Hierzulande sind die meisten Frauen dann ca.55 Jahre.

In welchem Stadium der Wechseljahre bin ich?

Zeitlich werden die Wechseljahre als die Zeit vor und nach der letzten Monatsblutung definiert. Ab etwa Mitte 40 beginnt bei der Frau die Phase der Wechseljahre. Die letzte Regelblutung tritt bei den meisten Frauen in den Jahren zwischen 49 und 55 ein.

Was verschreibt der Arzt bei Wechseljahre?

Was ist eine Hormonersatztherapie? – In den Wechseljahren kommt es durch fortschreitende Verminderung der Funktion der Eierstöcke (Ovarien) zu Hormonumstellungen, welche die typischen Wechseljahresbeschwerden verursachen. Eine medikamentöse Gabe von Östrogen und Progesteron kann diese Beschwerden lindern.

  • Die Therapie wird auch als HET (Hormonersatztherapie) oder HRT (hormone replacement therapy) bezeichnet.
  • Früher wurde Frauen in den Wechseljahren selbst bei geringen «Umstellungssymptomen» häufig zur Hormonersatztherapie geraten.
  • Es hieß, dass Herzinfarkte und Thrombosen verhindert werden könnten.
  • Die positiven Ergebnisse stammten jedoch aus tierexperimentellen Studien und ließen sich nicht auf den menschlichen Körper übertragen.

Vor einigen Jahren kam es zu einem recht abrupten Stopp der breiten Medikamentenverordnung, weil einige Risiken der Behandlung bekannt wurden. Beispielsweise führen die Medikamente bei langjährigem Gebrauch zu einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Brust- und Eierstockkrebs,

Außerdem wird durch die alleinige Substitution von Östrogenen das Risiko für Endometriumkarzinome (Krebs der Gebärmutterschleimhaut) stark gesteigert. Auch heute wird die Hormonersatztherapie noch eingesetzt, wenn Frauen unter starken Beschwerden leiden oder die Wechseljahre zu früh einsetzen, Jedoch werden Medikamente nur noch sehr gezielt und bei tatsächlichem Bedarf verschrieben.

Die Risiken, vor allem für Herzerkrankungen und Brustkrebs, sind bei gesunden Frauen zwischen 50 und 60 Jahren nur gering erhöht. Indikation und Nutzen einer Hormonersatztherapie werden gewissenhaft gegen mögliche Risiken abgewogen, Die Hormonersatztherapie verfolgt zwei Ziele:

Linderung der Beschwerden wie Hitzewallungen, Verstimmung, vaginale Trockenheit etc. Vorbeugen von Erkrankungen wie Osteoporose und Depression

In bestimmten Fällen lassen sich die Beschwerden besser durch einen Ersatz der Hormone behandeln, als durch andere Medikamente. Wenn eine Frau beispielsweise aufgrund von Schweißausbrüchen nachts nicht mehr gut schlafen kann, ist ein Hormonersatz in vielen Fällen einem Schlafmittel vorzuziehen.

Was passiert wenn man in den Wechseljahren keine Hormone nimmt?

Mit der Hormonumstellung in den Wechseljahren endet die Fruchtbarkeit. Östrogen und Gestagen wirken aber auch zum Beispiel auf den Stoffwechsel von Knochen, Haut und Schleimhäuten. Mit dem sinkenden Östrogenspiegel steigt das Risiko für Osteoporose, denn das weibliche Geschlechtshormon schützt die Knochen.

Welche Naturheilmittel bei Wechseljahren?

Beschwerde Nr.2: Schlaflosigkeit – Schlafstörungen gehören zu den belastendsten Symptomen in den Wechseljahren. Zurückzuführen sind sie einerseits auf den sinkenden Östrogenspiegel, andererseits werden ab einem gewissen Alter weniger Botenstoffe wie Acetylcholin und Noradrenalin ausschüttet und Melatonin, auch als Schlafhormon bezeichnet, reduziert sich.

Wichtig ist, bei auftretenden Schlafstörungen nicht in Panik zu geraten. Viele Frauen kennen das Problem in diesem Lebensabschnitt und es gibt einfache Tipps, die Ihnen dabei helfen, wieder zu mehr nächtlicher Ruhe zu finden. Achten Sie allen voran auf eine, Verzichten Sie ab dem frühen Nachmittag auf Kaffee und schweres Essen.

Sorgen Sie dafür, dass im Schlafzimmer möglichst angenehme Temperaturen und eine entsprechende Dunkelheit herrschen. Auch regelmäßiger Ausdauersport (mindestens 2 Stunden vor dem zu Bett gehen) kann bei Schlafproblemen helfen. Besonders bewährt haben sich auch mit Baldrian, Passionsblume, Melisse, Johanniskraut, Lavendel und Hopfen.

Sie wirken gut, sind besonders verträglich und ihr Abhängigkeitsrisiko ist sehr gering. Die besten pflanzlichen Arzneimittel bei Schlafstörungen in den Wechseljahren Wer in den Wechseljahren an Schlafstörungen leidet, sollte möglichst auf chemische Schlafmittel verzichten. Denn die Gefahr, abhängig zu werden, ist groß.

Als sanfte Alternative haben sich schlaffördernde und beruhigende Tees oder Extrakte aus Hopfen, Baldrian, Melisse oder Passionsblume bewährt. Traubensilberkerze und Salbei wirkt gegen Hitzewallungen und Schweißausbrüche, die viele Frauen auch in der Nacht quälen.

Was hilft am schnellsten gegen Hitzewallungen?

1. Treiben Sie Sport Durch die körperliche Aktivität wird der Blutdruck stabilisiert und das Herz, der Kreislauf, die Blutgefässe sowie die Muskulatur gestärkt. Zudem bleibt der Temperaturregler im Gehirn im Gleichgewicht.2. Starten Sie mit Wechselduschen in den Tag Die Abwechslung von warmem und kaltem Wasser kann die Elastizität der Gefässe erhöhen und den Blutkreislauf anregen.

Starten Sie mit einer warmen Dusche und fahren Sie mit der kalten Dusche weiter.3. Achten Sie auf eine bewusste Ernährung Sowohl schwer verdauliches und stark gewürztes Essen als auch koffeinhaltige Getränke und Alkohol können verstärkt auf die Schweissproduktion wirken.4. Sorgen Sie für eine ideale Schlafzimmertemperatur Eine kühle Umgebung kann Hitzewallungen verhindern bzw.

ihre Intensität verringern. Ideal ist eine Raumtemperatur zwischen 16 und 18 Grad.5.Vermeiden Sie Stress Stressige Situationen können Hitzewallungen verstärken. Entspannungsmethoden wie autogenes Training, Yoga oder Pilates können helfen den Stress abzubauen.

Wie bekomme ich Hitzewallungen weg?

6 Tipps gegen nächtliche Hitzewallungen – Gegen manche Symptome helfen nur Medikamente oder Schmerzmittel, gegen nächtliches Schwitzen können aber auch ein paar einfache Tipps helfen. Wir haben sechs Tipps für dich gegen Hitzewallungen nachts und eine erhöhte Körpertemperatur.

Iss leicht verdauliche Speisen Iss vor dem Zubettgehen nichts Schweres mehr. Das belastet nur den Körper und begünstigt die Entstehung von Schweiß. Gut sind Salate und Gemüse. Auch Reis, Haferflocken und Joghurt helfen, die Schweißproduktion in Grenzen zu halten. Bei Obst solltest du vorsichtig sein, Es gibt gute Gründe, die gegen das Essen von Obst vor dem Schlafen sprechen. Meide stark gewürztes Essen Schon im normalen Alltag kann scharfes Essen die Blutgefäße weiten und deswegen die Ursache für Schwitzattacken und nächtlichen Schweißausbrüchen sein. In der Menopause wird Nachtschweiß dann noch einmal verstärkt, weswegen du das Erweitern der Blutgefäße außerhalb des natürlichen Vorgangs vermeiden solltest. Lasse deswegen scharfes und zu stark gewürztes Essen lieber aus. Das kann helfen, Schweißproduktion zu verringern. Trinke weniger Kaffee und schwarzen Tee Abends sollte man sowieso keinen Kaffee, schwarzen oder grünen Tee trinken. Aber auch tagsüber getrunken können diese Getränke in den Wechseljahren dann nachts zu Schweißausbrüchen führen. Die Ursache dafür ist natürlich das Koffein. Es kurbelt deinen Metabolismus an und bringt deinen Stoffwechsel auf Touren. Und das fördert natürlich Schwitzen und Nachtschweiß. Gönn dir dann lieber einen Tee, der dir beim Einschlafen hilft. Unser Artikel nennt dir fünf leckere Teesorten, Schlafe mit mehreren dünnen Decken Bei mehreren dünnen Decken kannst du die Schlaftemperatur nachts aktiv beeinflussen. Dir ist es zu warm und Schweiß macht sich breit? Dann lege ein paar Schichten Decke beiseite. Die Hitzewallung ist vorbei und du fängst wieder an zu frieren? Hol dir die weggelegten Decken zurück. Achte allerdings auf das Gewicht der Decken, Sie sollten nicht zu schwer sein, damit du dich nachts im Schlaf noch normal bewegen kannst. Es sei denn, du möchtest das Gefühl einer Gewichtsdecke haben. Achte auch darauf, dass du möglichst atmungsaktive Bettdecken hast, die den Nachtschweiß im Notfall schnell nach außen hin abgeben. So kannst du Hitzewallungen nachts aktiv bekämpfen. Morgens eine Wechseldusche Wie soll eine Wechseldusche am Morgen bei Hitzewallungen in der Nacht helfen? Ganz einfach: Das Wechseln der Wassertemperatur erhöht die Elastizität deiner Blutgefäße, wodurch sie sich besser dehnen und das Blut besser durchfließen kann. Dadurch kann Wärme zügig abtransportiert werden und die Beschwerden lassen schneller nach. Eine Wechseldusche sollte immer mit warmem Wasser begonnen und mit kaltem Wasser beendet werden. Am besten sind drei Durchgänge, Ist dir eine Wechseldusche zu unangenehm, helfen auch Wechsel-Fußbäder gegen die Beschwerden. Beende die Durchgänge auch hier mit einem kalten Fußbad. Übrigens: Eine Wechseldusche hilft nicht nur bei Hitzewallungen nachts. Auch das Immunsystem wird gestärkt. Das beugt Erkrankungen vor. Und nebenbei hilft sie auch noch bei Schlafstörungen. Bewege dich regelmäßig Joggen, Radfahren oder Schwimmen: Sport ist das beste Mittel gegen Schweißausbrüche und übermäßiges Schwitzen in der Nacht. Regelmäßige Bewegung stärkt die Blutgefäße, was dazu führt, dass Wärme besser abgegeben werden kann. Gegen den Auslöser der Hitzewallungen kann also auch Sport nichts ausrichten, aber immerhin kann dein Körper mit den Auswirkungen besser umgehen. Übrigens muss es nicht direkt Dauersport sein. Leichte Übungen oder ein ausgiebiger Spaziergang können gegen das Schwitzen ebenso effektiv sein. Wichtig ist, dass dein Körper etwas fitter wird, Als besonders angenehmer Nebeneffekt stärkt Sport auch dein Herz!

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Generell hilft auch eine verbesserte Schlafhygiene, um die nächtlichen Hitzewallungen zu minimieren.

Sollte man in den Wechseljahren Hormone nehmen?

Estrogene in den Wechseljahren – ja oder nein? – Prinzipiell sollte jeder Frau mit Wechseljahresbeschwerden eine Hormonersatztherapie angeboten werden – sofern keine Kontraindikation vorliegt, die einer Estrogengabe im Wege steht. Das kann beispielsweise ein Tumor sein, der hormonabhängig wächst.

  1. Wenn gesundheitliche Risiken fehlen, die einem Ersatz des körpereigenen Estrogens im Weg stehen, soll nach der aktuellen Leitlinie ein Hormonersatz angeboten werden, um Symptome der Wechseljahre zu beseitigen», so Schaudig.
  2. Die Frauenärztin geht an dieser Stelle konform mit den Experten der britischen Wechseljahresleitlinie – Ärzte sollen Frauen mit Wechseljahresbeschwerden eine Hormontherapie anbieten, nachdem sie mit ihnen eingehend über den kurz- und langfristigen Nutzen sowie die Risiken einer solchen Behandlung gesprochen haben.

Die deutsche Version der Leitlinie „Peri- und Postmenopause – Diagnostik und Interventionen» der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe wird derzeit aktualisiert und soll demnächst veröffentlicht werden.

Ist Vitamin D gut für die Wechseljahre?

Welche Beschwerden auf einen Mangel hindeuten können. – Vitamin D erfüllt zahlreiche Aufgaben im Körper. Es trägt dazu bei, dass die Knochen stabil bleiben, stärkt das Immunsystem, hat Einfluss auf das seelische Wohlbefinden und soll sogar vor einigen Krebsarten schützen.

Warum dieses Vitamin gerade für Frauen in den Wechseljahren so wichtig ist und wie Sie eine gute Versorgung gewährleisten. Autorin: Annette Willaredt Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein. Der Mensch muss es nicht ausschliesslich über die Nahrung zu sich nehmen wie andere Vitamine.

Er kann es selbst bilden. Vitamin D ist eigentlich eine Hormon-Vorstufe. Ganz genau gesagt, fallen unter den Sammelbegriff Vitamin D mehrere fettlösliche, hormonartige Verbindungen. Dazu zählt Vitamin D 3, das im Körper in das Hormon Calcitriol umgewandelt wird; desweiteren Vitamin D 2, das der Körper zu Vitamin D 3 umbaut.

Lange galt Vitamin D ausschliesslich als „Knochenvitamin», wichtig etwa für von Rachitis betroffene Kinder. Und in der Tat ist eine seiner entscheidenden Aufgaben, die Knochen gesund zu erhalten. Das ist für Frauen in und nach den Wechseljahren besonders wichtig. Denn das weibliche Hormon Östrogen regt den Knochenaufbau an.

Sinkt in den Wechseljahren die Östrogenproduktion, fehlt diese Unterstützung. Nach und nach überwiegt der Abbau von Knochensubstanz. Die Knochen können brüchig werden, eine Osteoporose droht. Eine gute Versorgung mit Vitamin D kann hier gegensteuern. Gemeinsam mit verschiedenen Hormonen kontrolliert das Vitamin den Spiegel des Minerals Kalzium (wichtigster Knochenbaustoff) im Körper und sorgt dafür, dass es in die Knochen „eingebaut» wird.

Fehlt Vitamin D, kann nur ein kleiner Teil des Kalziums, das mit der Nahrung aufgenommen wird, vom Organismus auch richtig genutzt werden. Frauen, die zur Osteoporose-Prophylaxe oder zur Behandlung dieser Erkrankung Kalzium einnehmen, sollten deshalb auch immer daran denken, dass die Versorgung mit Vitamin D mindestens genauso wichtig ist.

In den letzten Jahren hat sich die Wissenschaft verstärkt den weiteren Eigenschaften von Vitamin D gewidmet. Und dabei gab es einige erstaunliche Ergebnisse. Studien belegen, dass eine gute Versorgung mit diesem Vitamin das Risiko für die Entwicklung von Herz- und Gefässerkrankungen senkt.

Depressionen bessern sich, wenn ein Vitamin-D-Mangel ausgeglichen wird. Studien zeigen ausserdem, dass dieses Vitamin einen erhöhten Blutdruck senkt, die Leistung des Immunsystems verbessert und vor chronischen Erkrankungen wie Muskelschwäche, Diabetes und Multipler Sklerose schützt. Ausserdem senkt diese Substanz das Risiko, an Eierstock-, Brust- oder Darmkrebs zu erkranken.

Vitamin D sorgt auch für eine gesunde Haut. Ein Mangel an diesem Vitamin wiederum kann zu Haarausfall führen. Bei Frauen in den Wechseljahren wird Haarverlust meist dem sinkenden Östrogenspiegel zugeschrieben. Es lohnt sich aber, auch mal auf den Vitamin-D-Spiegel zu schauen.

  1. Bei jüngeren Frauen erhöht eine gute Versorgung mit Vitamin D zudem die Chance, schwanger zu werden und senkt das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen sowie Frühgeburten.
  2. Doch wie kann man nun den Körper mit dieser wichtigen Substanz versorgen? Im Gegensatz zu allen anderen Vitaminen können wir Menschen Vitamin D selbst herstellen.

Es wird bei Sonnenbestrahlung in der Haut gebildet. Medizinisch anerkannt ist, dass der Mensch rund 90 Prozent Vitamin D über die Haut zugeführt bekommt. Nur 10 Prozent stammen aus der Nahrung. Im Sommer reicht es, täglich rund 30 Minuten nach draussen zu gehen, um genügend Vitamin D zu bilden.

Dabei muss man aber auch Haut zeigen, mindestens ein Viertel des Körpers sollte unbedeckt sein. Im Winter reicht in Mitteleuropa die Kraft der Sonne aber meist nicht aus, um den Körper mit den rund 20 Mikrogramm Vitamin D zu versorgen, die ein Erwachsener im Schnitt am Tag braucht. Zwar kann der Organismus Vitamin D speichern und sich im Winter am Vorrat aus dem Sommer bedienen.

Doch häufig reicht dieser Vorrat nicht aus, weil wir Menschen auch im Sommer mitunter nicht genug in die Sonne gehen, um grössere Überschüsse zu erzeugen (Stichwort: Hautkrebs-Prophylaxe). Ein Vitamin-D-Mangel ist in unseren Breiten darum sehr häufig. Um dem vorzubeugen, sollte man seine Ernährung anpassen. Die beste Quelle für Vitamin D ist fetter Seefisch wie Makrele; empfohlen wird der Verzehr zweimal pro Woche. Geringe Mengen stecken auch in Eigelb, Milch und wild wachsenden Pilzen. In Kombination mit täglicher Bewegung an der frischen Luft, kann häufiger Fischgenuss eventuell für die Versorgung mit Vitamin D ausreichen.

  • Für Menschen, die keinen Fisch essen, ist es im Winter allerdings schwer, den Vitamin-D-Bedarf zu decken.
  • Weil Frauen in den Wechseljahren besonders auf dieses Vitamin angewiesen sind, ist es für sie ratsam, den Vitamin-D-Spiegel überprüfen zu lassen.
  • Das gilt besonders, wenn Mangelerscheinungen auftreten.

Dazu zählen Haarausfall, Infektanfälligkeit, Muskelkrämpfe, Migräne, Muskelschwäche, Glieder- und Muskelschmerzen. Auch eine Neigung zu Winterdepressionen ist typisch. Ist der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig, kann man das ausschliesslich über Lebensmittel kaum ausgleichen.

Welche Vitamine helfen bei Östrogenmangel?

Hormone – Weniger bekannt ist, das Vitamin D auch eine große Rolle für unsere Hormone spielt. Vitamin D ist an der Funktion der Nebenschilddrüse beteiligt, die den Kalziumspiegel im Körper reguliert. Die Schilddrüse benötigt einen guten Vitamin D Spiegel für ihre optimale Funktion.

  1. Schilddrüsenunterfunktion in Form von Hashimoto-Thyreoiditis geht beispielsweise oft mit zu niedrigen Vitamin D Werten einher.
  2. Studien deuten auch darauf hin, dass Vitamin D die Hypophyse beeinflusst, die eine Reihe von wichtigen Hormonen produziert.
  3. Die Ergebnisse einer im Jahr 2000 veröffentlichten Studie zeigten, dass Vitamin D eine wichtige Rolle bei der Östrogensynthese im Körper spielt.

Vitamin D kann eventuell dazu beitragen, die mit niedrigen Östrogenspiegeln verbundenen Symptome zu lindern.

Wird es nach den Wechseljahren wieder besser?

Nach der Menopause werden Frauen glücklicher Depressionen, Müdigkeit und Hitzewallungen – die Wechseljahre sind für viele Frauen eine schwierige Zeit. Ist die hormonelle Umstellung jedoch einmal abgeschlossen, geht es vielen Frauen besser als zuvor. Zu diesem Schluss kommt eine britische Studie, die den Lebensstil von Frauen über 50 untersuchte.

  • Demnach hatte sich bei 76 Prozent der befragten Frauen nach der Menopause die Gesundheit verbessert.75 Prozent gaben an, mehr Spaß am Leben zu haben und 65 Prozent fühlten sich insgesamt glücklicher als früher.
  • Die Forschungsergebnisse zeigen, dass alle Aspekte im Leben einer Frau, wie Gesundheit, Arbeit, Sex, Karriere, Beziehungen, Reisen, Energie und Glücklichsein, sich nach dem Einsetzen der Menopause verbessern, erklärt die Sozialwissenschaftlerin und Autorin der Studie, Kate Fox, vom in Oxford.

Fox hatte 200 Frauen im Alter zwischen 50 und 64 befragt. Viele der Frauen gaben an, sich trotz dem Ende ihrer Fruchtbarkeit körperlich und psychisch besser zu fühlen als in den Jahren vor der Menopause. Etwa 93 Prozent der Frauen sagten, sie hätten seit dem Ende der oft schmerzhaften oder als unangenehm empfundenen Menstruationszyklen mehr Unabhängigkeit in allen Lebensbereichen, von der Arbeit bis zur Freizeit.

  • Vor allem Hormonersatztherapien verändern laut der Studie das Leben moderner Frauen zum Bessern.
  • So äußerten sich Frauen, die Hormonpräparate einnahmen, besonders positiv über ihr Dasein.
  • Rund 74 Prozent von ihnen berichteten über bessere Beziehungen zu Familie und Partner.
  • Bei 50 Prozent hatte sich das Sexualleben verbessert, in Gegensatz zu 18 Prozent der Frauen, die keine Hormone zu sich nahmen.

Etwa 66 Prozent der Frauen mit Hormonersatztherapie gaben an, seit der Menopause ein erfüllteres Berufsleben zu haben. Die Studie ergab jedoch auch negative Aspekte: Immer mehr Frauen fühlen sich unter Druck, auch in fortgeschrittenem Alter jugendlich zu erscheinen und Beruf und Familienleben unter einen Hut zu bringen.

Warum fühlt man sich in den Wechseljahren so krank?

Warum Frauen in den Wechseljahren anfälliger für Erkältungen werden – Es ist wie verhext! Eine oder zwei Erkältungen pro Jahr waren früher normal. Aber seit einiger Zeit scheinen Schnupfen und Husten Dauergäste zu sein. So geht es vielen Frauen in den Wechseljahren.

  • Verantwortlich dafür sind verschiedene Effekte.
  • Die Schleimhäute werden trockener und Beschwerden wie Hitzewallungen sowie die damit verbundenen Schweissausbrüche sorgen dafür, dass man sich viel leichter einen Infekt holt.
  • Ausserdem ist bei vielen Frauen durch Stress und Schlafstörungen auch das Immunsystem nicht richtig fit.

Autorin: Annette Willaredt Eine Erkältung ist eine Infektion der oberen Atemwege. Sie tritt vor allem in der kalten Jahreszeit auf. Der Grund dafür ist aber weniger Kälte selbst. Im Winter hält man sich viel häufiger in geschlossenen Räumen auf. Und ob im Büro, im Kaufhaus oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – überall tummeln sich jede Menge Viren.

  • Nicht leicht, ihnen aus dem Weg zu gehen.
  • Die Ansteckung erfolgt per Tröpfcheninfektion.
  • Wenn bereits Erkrankte husten oder niesen, landen die Erreger in der Luft oder auf Gegenständen wie Türgriffen.
  • Atmet man sie direkt ein oder berührt man nach dem Kontakt mit einem infizierten Gegenstand Nase oder Mund, dann kann es passieren: Die Viren landen auf den Schleimhäuten von Mund, Nase und Rachen.

Krank werden muss man deshalb nicht. Schleimhäute sind mit einem guten Abwehrmechanismus ausgestattet. Sie produzieren einen Schleim, der schädliche Stoffe festhält. Die feinen Flimmerhärchen, mit denen alle Schleimhaut-Zellen ausgestattet sind, transportieren diese Sekret-Erreger-Mischung dann Richtung Rachenraum.

  1. Dort wird alles verschluckt und vom sauren Magensaft unschädlich gemacht.
  2. Durch den sinkenden Östrogenspiegel in den Wechseljahren werden bei den meisten Frauen die Schleimhäute allerdings trockener.
  3. Ihr Selbstreinigungs-Mechanismus funktioniert deshalb viel schlechter.
  4. Viren haben es so leichter, in das Gewebe einzudringen, sich zu vermehren und eine Erkältung auszulösen.

Auch Folgeerkrankungen wie Nasennebenhöhlenentzündungen oder Bronchitis treten häufiger auf, weil auch die Schleimhäute in den Nebenhöhlen, der Luftröhre und den Bronchien anfälliger sind. Um gegenzusteuern, sollten Frauen deshalb darauf achten, dass die Raumluft immer gut befeuchtet ist.

  • Schon eine Schüssel Wasser auf der Heizung bringt sehr viel.
  • Reichlich trinken schenkt den Schleimhäuten Flüssigkeit von innen.
  • Mindestens zwei Liter Tee oder Wasser am Tag sollten es sein.
  • Zusätzlich können Nasenspülungen mit einer Kochsalzlösung die Schleimhaut reinigen und widerstandsfähiger machen.

Dazu löst man 4,5 Gramm Salz in einem halben Liter lauwarmem Wasser auf. Vorsicht: Man sollte reines Kochsalz verwenden ohne Zusätze von Fluor, Jod oder Rieselhilfen. Die Lösung soll in der Nase nicht brennen. Alternativ gibt es vorportionierte Salzpräparate in der Apotheke.

Spülungen kann man zwei- bis dreimal pro Woche machen. Hat man viel mit erkälteten Menschen zu tun, sollte man sie sogar täglich durchführen. Wichtig ist für Frauen, die zu Infekten neigen, ausserdem eine gute Versorgung mit Zink. Dieses Spurenelement ist notwendig bei jeder Zellteilung – und die Schleimhäute zählen zu den Geweben mit einer sehr hohen Teilungsrate.

Intakte Schleimhäute sind aber die Voraussetzung, um Viren Paroli zu bieten. Zink steckt reichlich z.B. in Vollkornprodukten, Haferflocken, Hülsenfrüchten, Paranüssen, Rindfleisch und Hartkäse wie Emmentaler. Häufige Erkältungen können ausserdem die direkte Folge von typischen Wechseljahres-Beschwerden sein.

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Viele Frauen haben mit Hitzewallungen und den damit verbundenen Schweissausbrüchen zu kämpfen. Nicht selten sind sie in Minuten nassgeschwitzt. Das geschieht auch nachts. Schiebt man dann die Decke weg, kann es sein, dass der Körper schon sehr ausgekühlt ist, bis es die Schläferin merkt. Das setzt die Widerstandskraft gegen Erreger deutlich herunter.

Helfen kann Betroffenen zum Beispiel Frauenmanteltee, der den Hormonhaushalt ausgleicht und so der „fliegenden Hitze» entgegenwirkt. Gegen das Schwitzen hat sich auch Salbei bestens bewährt. Entsprechende Präparate in Tablettenform sind in Apotheken und Drogerien erhältlich. Das beeinträchtigt auch die Abwehrkräfte. Auch die Veränderungen, die ihr Organismus gerade durchmacht, ist für viele Frauen eine Belastung. Dazu kommen oft auch äussere Faktoren wie der Auszug der Kinder, die Pflegebedürftigkeit der Eltern oder Probleme in Beziehung oder Partnerschaft, die schwer zu verkraften sind.

Wie sehr solche Probleme das Immunsystem schwächen können, zeigt ein eindrucksvoller Versuch eines US-Wissenschaftlers. Er befragte knapp 400 Gesunde über ihre Gefühle und krisenhafte Ereignisse im Leben wie eine Scheidung, der Tod eines nahestehenden Menschen etc. Dann wurde allen eine Lösung mit Schnupfenviren in die Nase getropft.

Die Probanden mussten sich nun für fünf Tage quasi in Quarantäne alleine in einem Hotelzimmer aufhalten. Danach konnte man feststellen: Von den psychisch gestressten Teilnehmern waren 47 Prozent erkältet, von den entspannten nur 27 Prozent. An seelischen Belastungen kann man oft nicht sofort etwas ändern.

Aber das Immunsystem lässt sich wirkungsvoll unterstützen. Noch mal kommt hier Bewegung ins Spiel. Täglich an die frische Luft gehen und z.B. Walken, Joggen oder Radfahren sorgt für den Abbau von Stresshormonen und wirkt ausgleichend auf den ganzen Organismus. Ebenfalls wichtig ist die Ernährung. Zu empfehlen ist eine möglichst abwechslungsreiche Kost mit viel Obst und Gemüse, um die Versorgung mit Vitaminen zu sichern.

Zahlreiche Studien belegen zudem, dass Vitamin D für die Funktion des Immunsystems unentbehrlich ist. Es regt die Produktion von Abwehrzellen an. Weil die Substanz von der Haut nur bei Bestrahlung mit Sonne gebildet wird, kann es im Winter leicht zu einem Mangel kommen.

Nennenswerte Mengen Vitamin D finden sich vor allem in fettem Seefisch wie Lachs oder Makrele. Wer das nicht mag, kann zu Präparaten aus der Apotheke greifen. Eine starke Abwehr ist ausserdem auf eine gesunde Darmflora angewiesen. Was viele nicht wissen: Rund 80 Prozent unserer Immunzellen sind im Darm beheimatet.

Sie funktionieren nur optimal, wenn vor allem förderliche Bakterien im Darm leben. Dafür kann man sorgen, indem man regelmässig probiotische Lebensmittel wie rohes Sauerkraut, Kefir, ungesüssten Naturjoghurt, saure Gurken oder Apfelessig zu sich nimmt.

Warum riecht man in den Wechseljahren anders?

Warum verändert sich der Schweißgeruch in den Wechseljahren? – Die Prozesse in den Wechseljahren sind sehr komplex. Insgesamt ändert sich der Hormonhaushalt und damit das Zusammenspiel der Botenstoffe im Körper. Immer wenn Hormonkonzentrationen sich verändern, kann dies den Schweißgeruch beeinflussen.

Studien haben gezeigt, dass sowohl Östrogene als auch Serotonin in geringeren Konzentrationen in den Wechseljahren vorhanden sind. Bekannt ist weiter, dass das Glückshormon Serotonin in Verbindung mit Stresshormonen wie Noradrenalin steht. Wenn Serotonin nicht mehr ausreichend vorhanden ist, wird vermehrt Noradrenalin ausgeschüttet.

Der Körper interpretiert dies als ernst zu nehmenden Stress oder evolutionär betrachtet, als Gefahr. Deswegen wird vermehrt Schweiß zur Kühlung produziert, obwohl gar keine Aktion ausgeübt wird. Aus noch ungeklärten Gründen steigt die tatsächliche Körpertemperatur dennoch an; ein Grund mehr Schweiß zu produzieren.

Kann man in den Wechseljahren noch abnehmen?

Viele Frauen leiden darunter: Sie legen während der Wechseljahre Gewicht zu. Die gute Nachricht: Schuld daran ist nicht allein der Hormonhaushalt, der sich in den Wechseljahren verändert. Auch andere Ursachen kommen in Frage – und die lassen sich verändern.

Deshalb gibt es Möglichkeiten, um eine drastische Gewichtszunahme zu verhindern. Die Wechseljahre kennzeichnen das Ende der fruchtbaren Lebensphase einer Frau. In den mittleren vierziger Jahren beginnt der Körper, die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen zu reduzieren. Damit verändert sich das Zusammenspiel der Hormone im weiblichen Körper.

Der Anteil des männlichen Hormons Testosteron steigt. Testosteron sorgt dafür, dass sich das Körperfett anders verteilt als bisher. Die Folge: In den Wechseljahren lagert sich eine Gewichtszunahme eher am Bauch ab. Die typischen Merkmale der weiblichen Körperform verändern sich: Taille, Hüften und Po verschwinden zusehends, dafür sammeln sich die Fettpolster – typisch männlich – am Bauch.

  1. Wächst während der Wechseljahre ein dicker Bauch, haben manche Frauen das Gefühl, mit dem neu geformten Bauch wie schwanger auszusehen.
  2. Doch der hormonell bedingte Hang zu Bauchfett ist nicht allein für die Gewichtszunahme in den Wechseljahren verantwortlich.
  3. Mit zunehmendem Alter verringert sich auch die Muskelmasse,

Weil Muskeln und Gehirn die größten Kalorienverbrenner im Körper sind, reduziert sich so der Kalorienbedarf. Wer weiterhin genauso viele Kalorien isst wie bisher, nimmt automatisch an Gewicht zu. Die wichtigste Ursache einer Gewichtszunahme in den Wechseljahren ist also nicht der Umbau des Hormonhaushalts, sondern der mit zunehmendem Alter sinkende Kalorienbedarf,

Daneben gibt es noch weitere Ursachen, die die Anzeige der Waage in den Wechseljahren nach oben schnellen lassen können. Gerade zu Beginn der Wechseljahre können Kilos durch Wassereinlagerungen hinzukommen. Der Körper senkt den Anteil des Hormons Progesteron, Dadurch entsteht zeitweilig ein Überschuss an Östrogen (Östrogendominanz), bevor der Körper später in den Wechseljahren dann die Produktion von Östrogen reduziert.

Östrogen wiederum begünstigt die Einlagerung von Wasser im Körper. Deshalb haben viele Frauen mit einer Gewichtszunahme gerade am Anfang ihrer Wechseljahre durch Wassereinlagerungen zu kämpfen. Der Überschuss von Östrogen kann daneben die Schilddrüse betreffen.

Sie produziert selbst eine Reihe von Hormonen, die vor allem für den Stoffwechsel und die Knochensubstanz zuständig sind. Etwa jede zehnte Frau in Deutschland hat eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse, die meistens unbemerkt bleibt. Der erhöhte Östrogenanteil gleich zu Beginn der Wechseljahre kann die Funktion der Schilddrüse zusätzlich beeinträchtigen.

Eine bestehende und bisher unbemerkte Unterfunktion der Schilddrüse kann in den Wechseljahren zu deutlichen Beschwerden führen. Eine Gewichtszunahme gehört neben Müdigkeit und Haarausfall zu den typischen Symptomen einer Schilddrüsenunterfunktion, Eine Blutuntersuchung beim Arzt kann klären, ob tatsächlich eine Unterfunktion der Schilddrüse vorliegt, die behandelt werden muss.

Ob Einnahme von pflanzlichem Mönchspfeffer (Agnus castus) während der Wechseljahre gegen Gewichtszunahme hilfreich ist, haben klinische Studien noch nicht eindeutig belegt. Der Mönchspfeffer soll im Körper die Produktion von Östrogen anregen und typische Frauenbeschwerden, wie Menstruationsschmerzen, lindern.

Gerade zu Beginn der Wechseljahre herrscht im Körper aber ohnehin ein Östrogenüberschuss, der vor allem zu Wassereinlagerungen führen kann. Wird der Östrogenspiegel durch Mönchspfeffer zusätzlich erhöht, kann das die Wassereinlagerungen verstärken und eine Gewichtszunahme nach sich ziehen.

Mönchspfeffer kann außerdem den Appetit anregen. Wird dadurch mehr gegessen, können zusätzliche Fetteinlagerungen für mehr Kilos auf der Waage sorgen. Obwohl Mönchspfeffer als pflanzliches Heilmittel frei verkäuflich ist, sollten Frauen aufgrund der möglichen Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten vor einer Einnahme unbedingt mit ihrem Arzt sprechen.

In den Wechseljahren verändert sich der Körper der Frau – mit teils deutlich sichtbaren Folgen. Das Körperfett verteilt sich um: Pölsterchen, die einst Taille, Hüfte und Po weiblich formten, wandern nun vor allem in Richtung Bauch. Weil mit zunehmendem Alter auch die Muskeln schwinden und der Grundumsatz sinkt, legen die meisten Frauen während der Wechseljahre an Gewicht zu, obwohl sie nicht mehr essen als vorher.

  1. Frauen, die nach einer Gewichtszunahme durch die Wechseljahre vor allem am Bauch abnehmen möchten, haben es also doppelt schwer.
  2. Sie müssen nicht nur den geringeren Grundumsatz ausgleichen, um ihr Gewicht zu halten.
  3. Sie müssen auch noch zusätzliche Kalorien verbrennen, um abzunehmen.
  4. Trotzdem können sie mit einer Kombination aus gezieltem Krafttraining für die Muskeln, viel Bewegung und einer gesunden Ernährung während der Wechseljahre abnehmen.

Was hilft, um abzunehmen:

Muskeln mit gezielten Übungen kräftigen Ernährung an den Grundumsatz anpassen viel Bewegung

Der Überschuss an Östrogen zu Beginn der Wechseljahre kann zu Wassereinlagerungen im Körper und schnell zu einigen zusätzlichen Kilos führen. Mit einer salzarmen Ernährung, die auch entwässernde Obst- und Gemüsesorten enthält, können betroffene Frauen wieder abnehmen.

Auch lockernde Massagen und Lymphdrainagen können helfen. Allerdings müssen sie wissen, dass der Körper so nur überschüssiges Wasser verliert. Die Fettpölsterchen werden nicht einfach ausgeschwemmt. Zwar nicht speziell gegen einen wechseljahresbedingten dicken Bauch, bietet die Homöopathie doch grundsätzlich Unterstützung, um auch in den Wechseljahren abzunehmen.

Zu den bekannten homöopathischen Mitteln gehören Calcium carbonicum, Graphites, Kalium carbonicum, Lachesis und Pulsatilla, Die Auswahl des passenden Mittels hängt von der Persönlichkeit der Frau sowie ihren Beschwerden ab und sollte im Vorfeld mit einem Homöopathen besprochen werden.

  1. Eine Schilddrüsenunterfunktion kann in den Wechseljahren ebenfalls zu einer Gewichtszunahme führen.
  2. In diesem Fall kann eine gezielte Behandlung mit Medikamenten helfen.
  3. In der Regel lindert die Behandlung mit dem Hormon L-Thyroxin die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion und viele Patientinnen verlieren dadurch auch wieder an Gewicht.

Die wichtigste Ursache für eine Gewichtszunahme in den Wechseljahren ist der altersbedingte Abbau der Muskelmasse. Mit weniger Muskeln verbraucht der Körper weniger Energie – und der Grundumsatz sinkt. Wollen Frauen – und Männer, die davon genauso betroffen sind – eine Gewichtszunahme verhindern, sollten sie im ersten Schritt ihre Kalorienzufuhr an den verringerten Grundumsatz anpassen.

  1. Mit einer ausgewogenen Ernährung, die aus frischen und gesunden Lebensmitteln und kleineren Mahlzeiten als bisher besteht, ist das leichter zu schaffen.
  2. Um den Grundumsatz möglichst hoch zu halten, sollten zusätzlich die Muskeln gestärkt werden.
  3. Regelmäßiges, gezieltes Krafttraining ist dafür besonders geeignet: Es kann dem Abbau der Muskelmasse entgegenwirken und den Stoffwechsel in den Muskelzellen ankurbeln.

Mit ausdauernden Aktivitäten werden zusätzliche Kalorien verbrannt. Regelmäßiges, schnelles Gehen, Wandern oder Radfahren kann helfen, das Gewicht in den Wechseljahren zu halten. Sportliche Aktivitäten, egal ob sie gezielt die Muskeln trainieren oder die Ausdauer fördern, sorgen außerdem für ein größeres Wohlbefinden in den Wechseljahren und heben die Stimmung.

Ganz nebenbei sind sie auch eine ausgezeichnete Investition in die Zukunft. Denn körperliche Aktivität fördert die Beweglichkeit bis ins hohe Alter. Durch den zeitweiligen Östrogenüberschuss kann der Körper gerade zu Beginn der Wechseljahre mehr Wasser einlagern. Wer in dieser Zeit auf eine salzreduzierte Ernährung und Bewegung achtet, kann seinen Körper unterstützen, das überschüssige Wasser loszuwerden.

Auch entwässernde Lebensmittel wie Gurke, Tomate, Zucchini, Spargel, Ananas und Beerenobst können helfen, die Wassereinlagerungen auszuschwemmen. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion braucht es eine gezielte Behandlung. In der Regel lindert eine medikamentöse Therapie die Beschwerden durch die Fehlfunktion der Schilddrüse deutlich.

  1. Eine schilddrüsenbedingte Gewichtszunahme in den Wechseljahren kann so außerdem verhindert werden.
  2. Auch eine Hormonersatztherapie mit Östrogenen führt häufig zu Wassereinlagerungen.
  3. Sollen die Beschwerden in den Wechseljahren mit Medikamenten ohne Gewichtszunahme behandelt werden, kann das Hormon Progesteron zum Einsatz kommen.

Denn Progesteron hat einen angenehmen Nebeneffekt: Es fördert den Fettabbau – vor allem Bauch.

Ist man mit 55 Jahren noch in den Wechseljahren?

Was geschieht während der Wechseljahre im Körper? – Mit zunehmendem Alter findet im Körper der Frau ein hormoneller Umstellungsprozess statt. Die Eierstöcke vermindern nicht nur Schritt für Schritt die Bildung von Eizellen, sondern produzieren auch deutlich weniger Östrogen und Progesteron – zwei weibliche Sexualhormone, die eine große Rolle in puncto Fruchtbarkeit spielen.

  1. Irgendwann stellen die Eierstöcke die Produktion ganz ein.
  2. Dieser Prozess beginnt bei den meisten Frauen zwischen dem 45. und 55.
  3. Lebensjahr und ist ca.
  4. Im Alter von 58 bis 60 Jahren weitgehend abgeschlossen.
  5. Beginn und Verlauf sind individuell jedoch unterschiedlich.
  6. In sehr seltenen Fällen beginnen die Wechseljahre bereits mit Mitte 30.
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Dann spricht man von „vorzeitiger Menopause». „Menopause» steht im Griechischen für das Aufhören der Menstruationsblutung und ist neben „Klimakterium» ein weiteres Synonym für die Wechseljahre. Eine unregelmäßige bzw. irgendwann komplett ausbleibende Regelblutung ist nur eines der typischen Anzeichen für die Wechseljahre.

Kann man in der Wechseljahre schwanger werden?

Fruchtbarkeit und Verhütung in den Wechseljahren – Erste Hinweise für den Beginn der Wechseljahre sind unregelmäßige oder veränderte Monatszyklen, sowie Hitzewallungen und Stimmungsschwankungen, Unregelmäßige Zyklen oder prinzipiell das Einsetzen der Wechseljahre bedeutet aber nicht zwingend, dass Sie nicht mehr fruchtbar sind.

  • Aufgrund der reduzierten Bildung von Eizellen sinkt zwar die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ab dem Alter von 35–40 Jahren stark ab, dennoch ist eine Schwangerschaft in diesem Alter möglich.
  • Erst mit der Menopause, das heißt bei dem Ausbleiben der letzten Regelblutung mehr als 1 Jahr, hat die fruchtbare Phase im Leben einer Frau das Ende erreicht.

Spontane Schwangerschaften ohne hormonelle Unterstützung bei Frauen, die weit über 50 sind, sind extrem selten. Die Chance bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr innerhalb eines Jahres schwanger zu werden, liegt bei 10–20 % für Frauen im Alter von 40–44 und eher bei 12 % mit 45–49 Jahren.1 Wenn Sie unsicher sind, ob die Wechseljahre begonnen haben und ob eine Verhütung noch notwendig ist, sollten Sie sich für eine Untersuchung an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt wenden.

Die Messung der Hormonspiegel im Blut, etwa des Follikel-stimulierenden Hormons (FSH), kann einen Hinweis darauf geben, inwiefern eine Schwangerschaft noch möglich ist. Das in der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) gebildete FSH bewirkt die Reifung der Follikel. Normalerweise liegt der Wert zwischen 5 und 20 IE/ml (IE: Internationale Einheiten).

In diesem Bereich sollte in jedem Fall noch verhütet werden, wenn eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden soll. Liegt der Wert über 30 IE/ml spricht dies für ein geringes Risiko noch schwanger zu werden – ausgeschlossen werden kann eine Schwangerschaft allerdings nicht.1 Blutbestimmungen sind nur Momentaufnahmen, die gerade in den Wechseljahren starken Schwankungen unterliegen können.

  1. Neben FSH wird häufig auch das Anti-Müller-Hormon (AMH) als potentieller Marker für die Fruchtbarkeit angegeben.
  2. Für eine routinemäßige Abschätzung der Schwangerschaftschancen in höherem Alter ist es allerdings nicht geeignet.
  3. Ebenso kann eine Ultraschalluntersuchung in diesem Zusammenhang sinnvoll sein.

Hierüber lässt sich auch abschätzen, wie es um die sogenannte ovarielle Reserve steht. Dabei wird ermittelt, wie viele herangereifte Eibläschen sich noch in den Eierstöcken befinden. Je geringer die Anzahl, desto kleiner ist auch die Fruchtbarkeit und die Chance einer Schwangerschaft.

  1. Diese Ultraschall-Untersuchungen sind jedoch keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung und müssen deshalb selbst bezahlt werden.
  2. Letztlich ist es aber für den Gynäkologen schwer, eine mögliche Empfängnis auszuschließen.
  3. Eine allgemeine Regel lautet: Bei Frauen im Alter von über 50 Jahren ist eine Verhütung für die Dauer von 1 Jahr nach der letzten Regelblutung notwendig.

Frauen unter 50 sollten hingegen noch bis 2 Jahre nach der Menopause verhüten.1 Um in den Wechseljahren sicher eine Schwangerschaft zu vermeiden, muss bei jedem Sex verhütet werden, solange die Menopause noch nicht eingetreten ist. Je nach individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen sind bei der Wahl des richtigen Verhütungsmittels neben der Sicherheit auch der Komfort und die Verträglichkeit von Bedeutung.

Beim Gebrauch hormoneller Verhütungsmethoden wie der Pille oder des Hormonrings sollte an das mit dem Lebensalter steigende Risiko für Thrombosen gedacht werden. Die Verwendung von hormonellen Verhütungsmitteln kann das Risiko für Thrombosen und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen. Bei Präparaten, die sich aus einem Östrogen und einem Gestagen zusammensetzen (sogenannte „kombinierte hormonelle Kontrazeptiva»), scheint dieses Risiko jedoch von der Höhe der Östrogendosis abhängig zu sein.

Für reine Gestagen-Monopräparate ohne ein Östrogen (sogenannte „Minipillen», mit Levonorgestrel oder Desogestrel) ist kein erhöhtes Risiko für Thrombosen beobachtet worden. Frauen, die nicht übergewichtig sind, nicht unter Bluthochdruck, einem erhöhten Cholesterinspiegel oder Migräne leiden, nicht rauchen und in der Familie keine Fälle von Herzinfarkten, Thrombosen oder Schlaganfällen haben, können kombinierte hormonelle Verhütungsmittel einsetzen.

Dies trifft allerdings nur auf etwa 20 % der über 40-jährigen Frauen zu. Dennoch profitieren diese von vielen Vorteilen, Die Einnahme kombinierter hormoneller Verhütungsmittel bringt neben der sicheren Empfängnisverhütung eine Verbesserung der Blutungsstörungen oder Zyklusunregelmäßigkeiten sowie vasomotorischen Beschwerden (Hitzewallungen und Schweißausbrüche) mit sich.

Auch der Erhalt der Knochendichte sowie die Senkung des Risikos für Eierstock-, Gebärmutterschleimhaut- und Dickdarmkrebs sind mit der Einnahme assoziiert. Außer der Pille bieten sich Spiralen oder Hormonspiralen bei Frauen über 30 Jahren mit abgeschlossener Familienplanung an.

Insbesondere wenn Sie die Pille aufgrund der genannten Risikofaktoren nicht nehmen dürfen, macht es Sinn, über diese Möglichkeit nachzudenken. Die Hormonspirale gibt lokal ein synthetisches Gestagen in die Gebärmutterhöhle ab. Vorteil dabei ist, dass der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) stark vermindert wird und die monatliche Blutung dadurch schwächer sowie weniger schmerzhaft wird.

Zudem kann gerade bei beginnenden Wechseljahresbeschwerden zusätzlich ein Östrogen im Rahmen einer Hormonersatztherapie (HRT) verwendet werden, ohne gleichzeitig ein Gestagen nehmen zu müssen, da der Schutz der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) bereits durch den Wirkstoff der Spirale gewährleistet ist.

Eine behördliche Zulassung zur Anwendung zum Endometriumschutz bei einer HRT hat die Hormonspirale allerdings nicht. Prinzipiell ist auch eine Sterilisation möglich. Es muss allerdings bedacht werden, dass es sich hierbei um eine Operation handelt, die immer gewisse Risiken birgt. Außerdem sollte man sich bewusst sein, dass der Eingriff nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Für die bestmöglichste Wahl des Verhütungsmittels sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin.

Welche Naturheilmittel bei Wechseljahren?

In den Wechseljahren tauchen häufig Stimmungsschwankungen auf, so dass auch hier das Johanniskraut als wirksames Mittel zum Einsatz kommen kann. In einer klinischen Studie des Gesundheitszentrums Isfahan im Iran untersuchte man die Wirksamkeit von Johanniskraut bei Wechseljahresbeschwerden.

Welches homöopathische Mittel hilft bei Wechseljahren?

Wechseljahresbeschwerden und Homöopathie – Das Klimakterium ist keine Krankheit, sondern ein natürlicher Prozess im Körper der Frau. Dennoch ist die Hormonumstellung oft mit unangenehmen Beschwerden verbunden. Zu den bekanntesten zählen die charakteristischen Hitzewallungen mit Schweißausbrüchen, Stimmungsschwankungen, Gewichtszunahme, Schlafstörungen, Kopfschmerzen oder Zyklusschwankungen,

  1. In manchen Fällen kann eine Hormonersatztherapie sinnvoll sein, allerdings ist diese oft mit Nebenwirkungen verbunden und auch das Risiko einer Brustkrebserkrankung oder eines Blutgerinnsels kann ansteigen.
  2. Lären Sie daher immer mit Ihrem Arzt ab, ob diese Behandlungsmethode bei Ihnen infrage kommt.

Ansonsten können homöopathische oder pflanzliche Mittel gegen Wechseljahre eine hilfreiche Behandlung der Symptome bieten. Wir empfehlen Ihnen die KLIMAKTOPLANT N Tabletten, die dank der Wirkstoff-Extrakte Cimicifuga, Sepia, Ignatia und Sanguinaria gegen verschiedene Beschwerden helfen können.

Was hilft gegen Hitzewallungen in den Wechseljahren pflanzlich?

Die 10 besten pflanzlichen Mittel gegen Hitzewallungen und andere Wechseljahresbeschwerden – 1. Mönchspfeffer: Das Heilkraut gehört zu den am besten erforschten Pflanzen bei der Behandlung von hormonellen Beschwerden. Mönchspfeffer ist besonders gut in der Prämenopause und Perimenopause geeignet, da es die Produktion von Östrogen im Körper anregt.

Wenn mit dem Beginn der Wechseljahre der Östrogenspiegel sinkt, helfen die Wirkstoffe der Pflanze das Ungleichgewicht auszubalancieren. Mönchspfeffer wird in Kapselform, als Extrakt in Tropfen oder als Tee angeboten.2. Traubensilberkerze: Die Extrakte der Traubensilberkerze enthalten Flavonoide und östrogenähnliche Inhaltstoffe.

Wie bei Mönchspfeffer auch, ist ihre Wirkung bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden gut untersucht. Bei Hitzewallungen, Schlafstörungen und Reizbarkeit kann die Heilpflanze nachweislich Linderung verschaffen. Wer Traubensilberkerze kontinuierlich einnimmt, spürt erfahrungsgemäß nach 4 bis 6 Wochen eine positive Wirkung.

  1. Traubensilberkerze wird gerne in Kombination mit Mönchspfeffer angewendet.
  2. Das sollten Sie bei Bedarf aber vorher mit ihrem Frauenarzt besprechen.3.
  3. Rotklee: Ebenfalls ein wirksames pflanzliches Mittel gegen Hitzewallungen und andere Beschwerden ist der Rotklee.
  4. Was in Deutschland auf fast jeder Wiese, in jedem Waldstück und am Wegesrand wächst, ist besonders reich an Isoflavonen,

Um eine gute Wirkung zu erzielen, wird Rotklee vor allem als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Auch als Tee hilft er vielen Frauen in den Wechseljahren auf natürliche Weise.4. Frauenmantel: Bereits der Name verrät, dass es sich hier um ein Jahrhunderte altes Frauenheilkraut handelt,

Alchemilla xanthochlora, wie Frauenmantel auch genannt wird, ist besonders beliebt bei Wechseljahresbeschwerden. Frauenmantel wird vor allem als Tee verabreicht und ist Bestandteil von Vitalstoffkomplexen.5. Salbei: Vielen ist er vor allem als natürlicher Helfer bei Husten und Halsschmerzen bekannt, aber Salbei kann noch mehr! Frauen, die in den Wechseljahren unter starken Hitzewallungen leiden, berichten immer wieder von einer Besserung ihrer Symptome durch Salbei.

Zwei bis drei Tassen Salbeitee am Tag sollen bei Schweißausbrüchen helfen und gelten als wirksames pflanzliches Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden.6. Nachtkerzenöl: Aus den Samen der Nachtkerze gewonnen, ist dieses Öl ebenfalls reich an Phytohormonen, die sich in den Wechseljahren positiv auf Ihren Körper auswirken.

  • Außerdem liefert Nachtkerze besonders viel Linolsäure und Gamma-Linolensäure.
  • Diese Fettsäuren verbessern effektiv die Hautfeuchtigkeit und helfen gegen trockene Schleimhäute,
  • Nachtkerzenöl gibt es zum Einnehmen in Gel-Kapseln zu kaufen.
  • Auch in ausgewählten Cremes und Gesichtsölen ist es enthalten.
  • Generell empfiehlt es sich, immer ein naturreines Nachtkerzenöl aus biologischem Anbau zu verwenden – sowohl bei der inneren als auch äußeren Anwendung.7.

Hopfen: Er hat eine östrogenartige Wirkung – nur sehr viel sanfter als ein synthetisches Sexualhormon. Das Kraut ist nachweislich gegen Schlafstörungen, innere Unruhe, Spannungszustände, Angst und Nervosität gewachsen. Hopfenextrakt wirkt beruhigend und wird bei vielen Wechseljahresbeschwerden erfolgreich eingesetzt.

  • Hopfen wird vor allem als Tee verabreicht oder in Kapselform eingenommen.8.
  • Brennnesselsamen: Die Brennnessel steht als heimisches Wildkraut selten auf dem herkömmlichen Speiseplan.
  • Zu Unrecht, wie wir finden.
  • Denn was viele nicht wissen: Ihre Blätter und Samen sind überaus gesund und nährstoffreich.
  • Darüber hinaus enthält Brennnessel Beta-sitosterol, Campesterol und Lignane, Phytohormone, die in den Wechseljahren interessant sind.

Brennnesselsamen haben eine besonders stärkende Wirkung. Viele Frauen stellen nach der regelmäßigen Einnahme eine deutliche Verbesserung ihrer Wechseljahresbeschwerden fest. Bei Hitzewallungen wird ein Teelöffel Brennnesselsamen pro Tag über mehrere Wochen empfohlen.

  1. Aufen können Sie die Power-Körner in Rohkost- und Bioqualität.9.
  2. Soja: Asiatische Frauen leiden deutlich weniger an den typischen Symptomen der Wechseljahre, wussten Sie das? Wissenschaftler sehen hier einen direkten Zusammenhang zwischen ihren Ernährungsgewohnheiten und den verringerten Wechseljahresbeschwerden.

Vor allem der häufige Verzehr von Sojaprodukten steht im Fokus. Soja gehört zu den pflanzlichen Mitteln mit einem nennenswerten Gehalt an Isoflavonen. Vor allem als hochdosiertes Präparat ist die Bohne bei Wechseljahresbeschwerden gut untersucht. Möchten Sie Tofu, Tempeh oder Miso einfach regelmäßig in Ihren Speiseplan integrieren, achten Sie darauf, immer Produkte in Bioqualität zu kaufen.10.

  1. Yamswurzel: In Asien und Lateinamerika sind einige Arten der Yamswurzel (Dioscoreaceae) seit Jahrhunderten als Heilpflanzen für hormonelles Gleichgewicht bekannt.
  2. Bei uns gelten die gesunden Knollen noch als Geheimtipp.
  3. Die stärkende und ausgleichende Wirkung einiger Yamswurzelarten unterstützt den Körper in allen Phasen des Klimakteriums,

Angeboten wird Yamswurzel frisch, in Kapseln oder als Pulver. Der Vorteil von Pulver ist dabei, dass die ganze Knolle in ihrer natürlichen Form verarbeitet wird. Pflanzenstoffe werden nicht separat extrahiert und bleiben somit vollkommen erhalten. In Speisen und Getränke eingerührt, ist die regelmäßige Einnahme angenehm und einfach möglich.

Welche pflanzlichen Mittel gegen Wechseljahresbeschwerden haben Sie schon ausprobiert? Hat Ihnen eine Heilpflanze besonders gut geholfen? Wir sind gespannt und freuen uns auf den Austausch in den Kommentaren! Gerne stehen wir Ihnen bei Fragen zur Lichtyam (Lichtwurzel, Dioscorea Batatas) auch persönlich zur Verfügung.

Kontaktieren Sie uns gerne: [email protected] von Adelinde Stropahl