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Welche Medikamente Enthalten Mao Hemmer?

Welche Medikamente Enthalten Mao Hemmer
Anderen Antidepressiva wie Amitriptylin, Bupropion, Fluoxetin, Nortriptylin und Paroxetin. Analgetika wie Methadon, Tramadol und Pethidin. Dextromethorphan, Johanniskraut, Cyclobenzaprin und Mirtazapin.

Welche Medikamente gehören zu den MAO-Hemmern?

Reversibilitätsgrad – Man unterscheidet irreversible, reversible und pseudo-irreversible MAO-Hemmer. Zu den irreversiblen MAO-Hemmern gehören Tranylcypromin und Phenelzin, sie hemmen die beiden Isoenzyme MAO-A (Abbau von Serotonin und Noradrenalin) und MAO-B (Abbau von Dopamin).

Wo sind MAO-Hemmer enthalten?

Gezielte nichtmedizinische Verwendung – Reversible MAO-Hemmer werden auch benutzt, um die Wirkung psychoaktiver Drogen zu steigern, abzuwandeln oder eine perorale Wirkung erst zu ermöglichen. Ein MAO-Hemmer natürlichen Ursprungs, der zu diesem Zweck benutzt wird, ist das Harmalin, das sich in der Steppenraute ( Peganum harmala ) oder der Liane Banisteriopsis caapi findet.

  1. Die Kombination mit psychedelischen Tryptaminen ist bekannt.
  2. Die Kombination mit Dimethyltryptamin (DMT) als südamerikanisches Ayahuasca (Yagé) wird traditionell in den Amazonasgebieten von indigenen Völkern zu religiösen und schamanischen Heilzwecken eingenommen.
  3. Daneben hat sich bezüglich Yagé auch ein westlicher Drogentourismus entwickelt.

Einheimische (europäische) Pflanzen, die DMT enthalten, sind etwa das Schilfrohr (Phragmites australis) und das Pfahlrohr (Arundo donax). Peroral sind einige Tryptamine wie das DMT ohne zusätzliche Einnahme von reversiblen MAO-Hemmern nicht wirksam. Die Wirkung von medizinischen oder reversiblen MAO-Inhibitoren (MAOI) mit anderen Drogen ist kaum vorhersehbar und kann unter Umständen gefährlich sein.

Was macht ein MAO-Hemmer?

Monoaminooxidase-HemmerSchweres Geschütz

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In den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts entdeckte der New Yorker Psychiater Nathan Kline bei der Behandlung von Tuberkulose-Kranken, dass das Medikament Iproniazid die Stimmung der behandelten Patienten deutlich besserte. Das Medikament gehört zur Wirkstoffgruppe der Monoaminooxidase-Hemmer (MAO-Hemmer).

Seine antidepressive Wirkung ist ähnlich lang bekannt wie die der TZA. MAO-Hemmer blockieren das Enzym Monoaminooxidase (MAO), das unter anderem die Botenstoffe Noradrenalin und Serotonin abbaut. Ist das Enzym gehemmt, steigt die Konzentration von Noradrenalin und Serotonin im Gehirn. Dadurch kurbeln MAO-Hemmer den Antrieb depressiver Patienten sehr stark an.

Manche Medikamente dieser Wirkstoffgruppe wirken zudem sehr gut im Fall von Ängsten im Umgang mit anderen Menschen. Nebenwirkungen Der Nachteil der MAO-Hemmer sind häufig auftretende unerwünschte Begleiterscheinungen. Denn das blockierte Enzym wirkt beim Abbau zahlreicher Botenstoffe mit, deren Stoffwechsel ebenfalls gestört ist.

  1. Deshalb kann es zu gravierenden Nebenwirkungen kommen wie zum Beispiel Bluthochdruck, aber auch Mundtrockenheit, Schwindel oder Kopfschmerzen.
  2. Recht häufig treten Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auf.
  3. Ärzte greifen vor allem dann auf MAO-Hemmer zurück, wenn bei schweren Depressionen andere Antidepressiva nicht anschlagen.

Auch in der Behandlung von Patienten mit Parkinson können MAO-Hemmer die Symptome lindern. Hinweise Eine Teilgruppe der MAO-Hemmer sind die so genannten irreversiblen MAO-Hemmer. Sie zerstören das Enzym, so dass die Hemmung nicht rückgängig zu machen ist. Nur traurig oder schon depressiv? Unser Ratgeber zeigt Ihnen die wichtigsten Symptome, Erfolg versprechende Therapien und gängige Psychopharmaka bei Depression.

Was macht MAO?

Monoaminoxidasen
Bezeichner
Gen-Name(n) MAOA, MAOB
Enzymklassifikation
EC, Kategorie 1.4.3.4, Oxidoreduktase
Reaktionsart Redoxreaktion
Substrat Monoamin + H 2 O + O 2
Produkte Aldehyd + NH 3 + H 2 O 2
Vorkommen
Übergeordnetes Taxon Eukaryoten

Die Monoaminoxidasen ( MAO ) sind mitochondriale Enzyme, die Monoamine durch Desaminierung mit Hilfe von H 2 O und O 2 zu den entsprechenden Aldehyden, Ammoniak und Wasserstoffperoxid abbauen. Diese Reaktionen sind Teil der Biotransformation in Eukaryoten und dienen dem Abbau giftiger Substanzen.

  1. Man unterscheidet zwischen Monoaminoxidase-A ( MAO-A ), deren entferntes Homolog auch bei Pilzen nachgewiesen wurde, und der paralogen Monoaminoxidase-B ( MAO-B ), die es nur bei Säugetieren gibt.
  2. MAOs sind Membranproteine der äußeren Mitochondrienmembran,
  3. Beide MAO- Gene sind auf dem kurzen Arm des X-Chromosoms lokalisiert.

MAO-A und MAO-B finden sich im Gehirn in den Astrozyten und Neuronen, aber auch außerhalb des Gehirns. Beide MAO-Enzyme sind vorwiegend in der Außenmembran der Mitochondrien lokalisiert.

Was ist in Amitriptylin drin?

Medikament – Patienteninformation für Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg 1.Was ist Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg und wofür wird es angewendet? 1.1.Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg enthält Amitriptylin, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten trizyklischen Antidepressiva.

  • Es hat eine ausgeprägte sedierende (ruhigstellende) Wirkungskomponente.
  • Amitriptylin wird üblicherweise in Salzform angewendet als Amitriptylinhydrochlorid.
  • Amitriptylin ist verschreibungspflichtig und darf nur auf ärztliche Anweisung angewendet werden.

1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  1. Amitriptylin zum Einnehmen gibt es üblicherweise als
  2. – Tabletten/Filmtabletten/überzogene Tabletten enthaltend 10, 25, 50, 75 oder 100 mg Amitriptylin
  3. – Tabletten enthaltend 30 bis 120 mg Amitriptylinoxid.
  4. – Lösung zur Einnahme enthaltend 40 mg Amitriptylin in 1 ml.
  5. – Retardtabletten/-kapseln enthaltend 25, 50, 75 oder 100 mg Amitriptylin oder Amitriptylinhydrochlorid.
  6. Ihr Arzt legt fest, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Amitriptylin wird angewendet bei

  • – Depression bei Erwachsenen (Episoden einer Major Depression)
  • – Neuropathische Schmerzen bei Erwachsenen
  • – Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen bei Erwachsenen
  • – Migräneprophylaxe bei Erwachsenen

– Nächtliches Einnässen bei Kindern ab 6 Jahren, nur wenn organische Ursachen, wie Spina bifida und verwandte Störungen, ausgeschlossen wurden und mit allen anderen medikamentösen und nicht-medikamentösen Behandlungsmaßnahmen, einschließlich Muskelentspannungsmitteln und Desmopressin, kein Ansprechen erzielt wurde.

Dieses Arzneimittel sollte nur von Ärzten verschrieben werden, die Erfahrung in der Behandlung von anhaltendem Bettnässen besitzen.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg beachten? 2.1.Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg darf nicht eingenommen werden, – wenn Sie allergisch gegen Amitriptylin oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.

– wenn Sie vor Kurzem einen Herzanfall (Herzinfarkt) hatten. – wenn Sie Herzprobleme haben wie z.B. unregelmäßigen Herzschlag (Herzrhythmusstörungen), der in einem Elektrokardiogramm (EKG) festgestellt wurde, Herzblock oder koronare Herzkrankheit.

  1. – wenn Sie Arzneimittel nehmen, die als Monoaminoxidase-(MAO-)Hemmer bekannt sind.
  2. – wenn Sie in den letzten 14 Tagen einen MAO-Hemmer eingenommen haben.
  3. – wenn Sie am Vortag Moclobemid eingenommen haben.
  4. – wenn Sie eine schwere Lebererkrankung haben.
  5. Wenn Sie mit Amitriptylin behandelt werden, müssen Sie die Einnahme dieses Arzneimittels beenden, und dann 14 Tage warten, bevor Sie eine Behandlung mit einem MAO-Hemmer beginnen.
  6. Dieses Arzneimittel darf nicht bei Kindern unter 6 Jahren angewendet werden.

2.2.Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg ist erforderlich, Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg einnehmen. Herzrhythmusstörungen und niedriger Blutdruck (Hypotonie) können auftreten, wenn Sie eine hohe Dosis Amitriptylin einnehmen.

  • – QT-Intervall Verlängerung
  • Während der Behandlung mit Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg wurden Herzrhythmusstörungen (schneller oder unregelmäßiger Herzschlag) oder ein Herzproblem, das als verlängertes QT-Intervall bezeichnet wird und im EKG sichtbar ist, berichtet. Informieren Sie Ihren Arzt,
  • – wenn Sie einen verlangsamten Herzschlag haben.

– wenn Sie eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) haben/hatten, d.h. wenn Ihr Herz das Blut nicht kräftig genug durch den Kreislauf pumpt. – wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen, die Herzprobleme verursachen können oder – wenn Sie einen niedrigen Kalium- oder Magnesiumspiegel oder einen hohen Kaliumspiegel im Blut haben.

  1. Wenn bei Ihnen eine Operation geplant ist – eventuell muss die Behandlung mit Amitriptylin ausgesetzt werden, bevor Sie Narkosemittel erhalten.
  2. Wenn Sie kurzfristig operiert werden müssen, ist der Anästhesist darüber zu informieren, dass Sie Amitriptylin nehmen.
  3. Wenn Sie eine Schilddrüsenüberfunktion haben oder Schilddrüsen-Arzneimittel einnehmen.

– Suizidgedanken und Verschlechterung Ihrer Depression Wenn Sie depressiv sind, können Sie manchmal Gedanken daran haben, sich selbst zu verletzen oder Suizid zu begehen. Solche Gedanken können bei der erstmaligen Anwendung von Antidepressiva verstärkt sein, denn alle diese Arzneimittel brauchen einige Zeit bis sie wirken, gewöhnlich etwa zwei Wochen, manchmal auch länger.

Das Auftreten derartiger Gedanken ist wahrscheinlicher, – wenn Sie bereits früher einmal Gedanken daran hatten, sich das Leben zu nehmen oder daran gedacht haben, sich selbst zu verletzen, – wenn Sie ein junger Erwachsener sind. Ergebnisse aus klinischen Studien haben ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Suizidverhalten bei jungen Erwachsenen im Alter bis 25 Jahre gezeigt, die unter einer psychiatrischen Erkrankung litten und mit einem Antidepressivum behandelt wurden.

Gehen Sie zu Ihrem Arzt oder suchen Sie unverzüglich ein Krankenhaus auf, wenn Sie zu irgendeinem Zeitpunkt Gedanken daran entwickeln, sich selbst zu verletzen oder sich das Leben zu nehmen. Es kann hilfreich sein, wenn Sie einem Freund oder Verwandten erzählen, dass Sie depressiv sind.

Bitten Sie diese Personen, diese Packungsbeilage zu lesen. Fordern Sie sie auf, Ihnen mitzuteilen, wenn sie den Eindruck haben, dass sich Ihre Depression verschlimmert oder wenn sie sich Sorgen über Verhaltensänderungen bei Ihnen machen. – Manische Episoden Bei manchen Menschen mit bipolarer Störung kann eine manische Phase einsetzen.

Diese ist gekennzeichnet durch eine Fülle rasch wechselnder Ideen, übertriebene Heiterkeit und übermäßige körperliche Aktivität. Wenn dies bei Ihnen der Fall ist, ist es wichtig, dass Sie umgehend Ihren Arzt informieren; er wird dann wahrscheinlich Ihre Medikation umstellen.

  1. Informieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie jegliche gesundheitlichen Probleme haben oder früher einmal hatten, insbesondere:
  2. – Engwinkelglaukom (Sehverlust durch erhöhten Druck im Augapfel),
  3. – Epilepsie, Zuckungen oder Krampfanfälle in der Vorgeschichte,
  4. – Schwierigkeiten beim Wasserlassen,
  5. – Vergrößerung der Prostata,
  6. – Erkrankung der Schilddrüse,
  7. – bipolare Störung,
  8. – Schizophrenie,
  9. – schwere Lebererkrankung,
  10. – schwere Herzerkrankung,
  11. – Pylorusstenose (Verengung des Magenausgangs) und paralytischer Ileus (Darmverschluss),
  12. – Diabetes, da möglicherweise Ihre Diabetesbehandlung angepasst werden muss.
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Bei älteren Patienten ist die Wahrscheinlichkeit bestimmter Nebenwirkungen erhöht, z.B. Schwindelgefühl beim Aufstehen wegen niedrigen Blutdrucks. Manche Arzneimittel können die Wirkung anderer Arzneimittel beeinflussen, und das kann bisweilen schwerwiegende Nebenwirkungen hervorrufen.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen oder kürzlich eingenommen haben, z.B.: Antidepressiva (z.B. SSRI (Fluoxetin, Paroxetin, Fluvoxamin), Duloxetin oder Bupropion) (EMA/CMDh/529217/2021 vom 21.09.2021). – Überdosierung mit Amitriptylin bei Kindern (EMA/CMDh/529217/2021 vom 21.09.2021) Kinder sind besonders anfällig für Koma, Kardiotoxizität, Atemdepression, Krampfanfälle, Hyponatriämie, Lethargie, Sinustachykardie, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen und Hyperglykämie.

Wichtige Informationen über bestimmte sonstige Bestandteile von Lösungen zum Einnehmen: Methyl-4-hydroxybenzoat (Paraben E 218) und Propyl-4-hydroxybenzoat (Paraben E 216) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.2.2.a) Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

  • Depression, neuropathische Schmerzen, Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne: Wenden Sie in diesen Anwendungsgebieten dieses Arzneimittel nicht bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren an, da Sicherheit und Wirksamkeit bei dieser Altersgruppe nicht nachgewiesen wurden.
  • Nächtliches Einnässen:
  • – Vor Beginn der Behandlung mit Amitriptylin ist ein EKG durchzuführen, um das Vorliegen eines Long-QT-Syndroms auszuschließen.
  • – Dieses Arzneimittel sollte nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln aus der Gruppe der Anticholinergika angewendet werden.

– Suizidgedanken und -verhalten können auch zu Beginn einer Behandlung mit Antidepressiva auftreten, die aufgrund einer anderen Erkrankung als einer Depression erfolgt. Deshalb sind bei der Behandlung wegen Einnässens dieselben Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten wie bei der Behandlung von depressiven Erkrankungen.

Eine Überdosierung mit Amitriptylin bei Kindern kann schwerwiegende Folgen haben.2.2.b) Ältere Patienten Bei älteren oder geschwächten Patienten sowie Patienten mit hirnorganischen Veränderungen, Kreislauf- und Atmungsschwäche (chronisch obstruktiver Ateminsuffizienz) sowie eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion ist Vorsicht geboten (Dosierungsanleitung beachten!).2.2.c) Schwangerschaft Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt um Rat.

Amitriptylin wird während der Schwangerschaft nicht empfohlen, es sei denn, Ihr Arzt hält es für eindeutig erforderlich, und nur nach sorgfältiger Nutzen-/ Risiko-Abwägung. Wenn Sie dieses Arzneimittel im letzten Abschnitt der Schwangerschaft eingenommen haben, können beim Neugeborenen Entzugserscheinungen auftreten, z.B.

Reizbarkeit, erhöhte Muskelspannung, Zittern, unregelmäßige Atmung, ungenügendes Trinken, lautes Schreien, Harnverhalt und Verstopfung.2.2.e) Stillzeit Ihr Arzt wird Sie beraten, ob Sie mit dem Stillen anfangen/dies fortsetzen/aufhören sollen oder die Behandlung mit diesem Arzneimittel unterbrochen werden soll.

Dabei wägt er den Nutzen des Stillens für das Kind gegen den Nutzen der Therapie für Sie ab.2.2.f) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg beeinträchtigt die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen.

Dies gilt in besonderem Maße bei Behandlungsbeginn, bei Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit anderen zentral wirkenden Arzneimitteln (Schmerzmittel, Schlafmittel, Psychopharmaka). Dies gilt in verstärktem Maße bei gleichzeitiger Einnahme von Alkohol. Daher sollten das Führen von Fahrzeugen, die Bedienung von Maschinen oder sonstige gefahrvolle Tätigkeiten ganz unterbleiben, zumindest jedoch während der ersten Tage der Behandlung unterlassen werden.

Die Entscheidung ist im Einzelfall durch den behandelnden Arzt unter Berücksichtigung der individuellen Reaktion und der jeweiligen Dosierung zu treffen.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen bzw.

  • Vor Kurzem eingenommen haben, auch wenn es sich es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
  • Die folgenden Arzneimittel können die Wirkung von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg beeinflussen oder in ihrer Wirkung beeinflusst werden: – Barbiturate (Arzneimittel zur Behandlung von Epilepsie), Schlaf-, Beruhigungs- oder schmerzstillende Mittel: Wirkungsverstärkung der genannten Mittel.

Die antidepressive Wirkung von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg kann durch Barbiturate vermindert werden. – Andere Arzneimittel, die teilweise wie Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg wirken (anticholinerge Wirkung): Verstärkung der in Kapitel 4 genannten «Nebenwirkungen», insbesondere Verwirrtheitszustände (Delir).

  1. Die Wirkung bestimmter Arzneimittel, die das unwillkürliche Nervensystem beeinflussen (Sympathomimetika) kann durch gleichzeitige Gabe von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg erheblich verstärkt werden, z.B.
  2. Bei Mitteln zur örtlichen Betäubung in der Zahnmedizin (gefäßverengende Zusätze bei Lokalanästhetika).

– Bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen (MAO-Hemmer): irreversible MAO-Hemmer sollen in jedem Fall mindestens 14 Tage, reversible MAO-Hemmer mindestens 1 Tag vor Beginn der Behandlung mit Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg abgesetzt werden.

Andernfalls muss mit schweren Nebenwirkungen wie Erregung, Verwirrtheitszuständen (Delir), Koma, sehr hohem Fieber, Krampfanfällen und starken Blutdruckschwankungen gerechnet werden. – Fluoxetin oder Fluvoxamin (Arzneimittel zur Behandlung depressiver Erkrankungen): bei gleichzeitiger oder vorausgegangener Anwendung dieser Mittel kann es zu einer Erhöhung der Konzentration von Amitriptylin im Blut kommen.

Es ist daher gegebenenfalls erforderlich, die Dosis von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg, Fluoxetin oder Fluvoxamin herabzusetzen.

  1. – Duloxetin oder Bupropion.
  2. – Die gleichzeitige Anwendung mit anderen sogenannten serotonergen Wirkstoffen kann zum Auftreten eines Serotonin-Syndroms führen.
  3. Beispiele für solche Arzneimittel sind:
  4. – Triptane (werden bei Migräne angewendet),

– andere Arzneimittel zur Behandlung von Depressionen, z.B. Serotonin-WiederaufnahmeHemmer, MAO-Hemmer oder Arzneimittel, die Lithium enthalten, – Linezolid (Antibiotikum, wird zur Behandlung von Infektionen angewendet), – Tramadol (wird zur Behandlung von starken Schmerzen angewendet), – L-Tryptophan (angewendet z.B.

bei Schlafbeschwerden und Depressionen), – Johanniskraut (Hypericum perforatum, ein pflanzliches Arzneimittel zur Behandlung einer leichten Depression). Bei gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die Wirkstoffe aus Johanniskraut enthalten, kann die Konzentration von Amitriptylin im Blut verringert und dadurch die Wirksamkeit von Amitriptylin abgeschwächt werden.

– Bestimmte Arzneimittel zur Blutdrucksenkung vom Typ des Guanethidin bzw. Clonidin: Abschwächung der blutdrucksenkenden Wirksamkeit. Bei mit Clonidin behandelten Patienten besteht die Gefahr eines gefährlichen Blutdruckanstiegs. – Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, – die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B.

  • Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III), bestimmte Antibiotika (z.B.
  • Erythromycin, Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw.
  • Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), – die zu einem Kaliummangel führen (z.B.

bestimmte harntreibende Mittel), – die den Abbau von Amitriptylin der Leber hemmen können, z.B. MAO-Hemmer oder Mittel gegen Pilze (Imidazol-Antimykotika) darf nicht erfolgen. – Mittel zur Behandlung bestimmter geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika) und bestimmte Arzneimittel zur Behandlung von Magen/Darmgeschwüren (Cimetidin): eine Erhöhung der Konzentration von Amitriptylin im Blut ist möglich.

Bestimmte Arzneimittel zur Hemmung der Blutgerinnung (Cumarin-Derivate, z.B. Phenprocoumon): Amitriptylin kann die Wirkung dieser Mittel beeinflussen. Bei gleichzeitiger Einnahme von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg und Cumarinen ist eine fortlaufende Kontrolle der Blutgerinnungswerte erforderlich. – Empfängnisverhütende Arzneimittel (Kontrazeptiva).

Die antidepressive Wirkung von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg kann vermindert und die Nebenwirkungen können erhöht werden.2.4.Bei Einnahme von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg zusammen mit Nahrungsmitteln und Getränken Es ist nicht ratsam, während der Behandlung mit diesem Arzneimittel Alkohol zu trinken, da dies die dämpfende Wirkung dieses Arzneimittels verstärken kann.3.Wie ist Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg einzunehmen? 3.1.Art der Anwendung Nehmen Sie Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg immer genau nach Anweisung des Arztes ein.

  • Die Einnahme kann zu oder unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.
  • Ist eine schlafanstoßende Wirkung besonders gewünscht, kann ein größerer Teil der Tages-Dosis zur Nacht gegeben werden.
  • Nehmen Sie Tabletten unzerkaut und mit ausreichend Flüssigkeit ein.

Retardtabletten werden jeden Abend als Einmal-Dosis eingenommen. Diese Arzneimittel können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden. Schlucken Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser. Nehmen Sie die Lösung zum Einnehmen mit ausreichend Flüssigkeit ein. Bei unverdünnter Einnahme kann es vorübergehend zu einem Taubheitsgefühl an Zunge und Mundschleimhaut kommen.

  • Ändern Sie nicht die Dosierung des Arzneimittels und beenden Sie die Einnahme nicht, ohne vorher mit Ihrem Arzt zu sprechen.
  • Depression Wie auch bei anderen Arzneimitteln zur Behandlung von Depressionen kann es einige Wochen dauern, bevor Sie eine Verbesserung bemerken.
  • Die Behandlungsdauer richtet sich bei Depressionen nach dem Einzelfall; in der Regel sind es mindestens 6 Monate.
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Ihr Arzt entscheidet über die Dauer der Behandlung. Nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange weiter ein, wie Ihr Arzt es Ihnen rät. Die zugrunde liegende Krankheit kann lange Zeit bestehen bleiben. Wenn Sie die Behandlung zu früh beenden, können die Beschwerden wiederkehren.

  1. – Neuropathische Schmerzen, Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne
  2. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich Ihre Schmerzen bessern.
  3. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Dauer der Behandlung und nehmen Sie dieses Arzneimittel so lange weiter ein, wie Ihr Arzt es Ihnen rät.
  4. – Nächtliches Einnässen

Der Arzt wird nach 3 Monaten überprüfen, ob die Behandlung weiter fortgesetzt werden soll. Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg zu stark oder zu schwach ist.3.2.Falls von Ihrem Arzt nicht anders verordnet, gelten die folgenden Dosierungsrichtlinien Bei ausreichender Wirkung sollte die Dosis so klein wie möglich sein.

  • Erforderlichenfalls sollte aber der zur Verfügung stehende Dosierungsbereich ausgenutzt werden.
  • Bei Behandlungsbeginn soll die Dosis schrittweise erhöht, bei Beendigung der Behandlung muss sie schrittweise verringert werden.
  • Nicht alle Dosierungsschemata können mit allen Darreichungsformen und Stärken erreicht werden.

Für die Dosierung zu Beginn und für alle folgenden Dosissteigerungen sollte die geeignete Darreichungsform/Stärke gewählt werden.3.2.a) Depression 3.2.a.1.Erwachsene Die empfohlene Anfangs-Dosis beträgt 25 mg zweimal täglich. Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise bis auf 150 mg pro Tag (in zwei Teildosen) steigern.3.2.a.2.Ältere Patienten (über 65 Jahre) und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen Die empfohlene Anfangs-Dosis beträgt 10 mg-25 mg täglich.

Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise bis auf eine tägliche Gesamt-Dosis von 100 mg, aufgeteilt in zwei Dosen, steigern. Wenn Sie eine Tages-Dosis zwischen 100 und 150 mg erhalten, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen.3.2.a.3.Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Dieses Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Behandlung von Depressionen angewendet werden.

Weitere Informationen hierzu finden Sie in Abschnitt 2.3.2.b) Neuropathische Schmerzen, Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen und Migräne Ihr Arzt wird Ihre Behandlung mit diesem Arzneimittel daran anpassen, welche Beschwerden Sie haben und wie Sie auf die Behandlung ansprechen.3.2.b.1.Erwachsene Die empfohlene Anfangs-Dosis beträgt 10 mg-25 mg am Abend.

  • Die empfohlene Tages-Dosis beträgt 25 mg-75 mg.
  • Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise steigern.
  • Wenn Sie eine Dosis von mehr als 100 mg am Tag erhalten, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen.
  • Ihr Arzt wird Ihnen sagen, ob Sie die Dosis einmal täglich einnehmen sollen oder aufgeteilt in zwei Dosen.3.2.b.2.Ältere Patienten (über 65 Jahre) und Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen Die empfohlene Anfangs-Dosis beträgt 10 mg-25 mg am Abend.

Abhängig von Ihrem Ansprechen auf das Arzneimittel kann Ihr Arzt die Dosis schrittweise steigern. Wenn Sie eine Tages-Dosis über 75 mg erhalten, wird Ihr Arzt Sie möglicherweise häufiger untersuchen.3.2.b.3.Anwendung bei Kindern und Jugendlichen Dieses Arzneimittel sollte bei Kindern und Jugendlichen nicht zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen oder zur Vorbeugung von chronischen Spannungskopfschmerzen oder Migräne angewendet werden.3.2.c) Nächtliches Einnässen (Anwendung bei Kindern und Jugendlichen) Die empfohlenen Dosierungen für Kinder sind: 3.2.c.1.Unter 6 Jahren Amitriptylin darf nicht eingenommen werden.3.2.c.2.Von 6 bis 10 Jahren 10 mg-20 mg täglich.

  • 25 mg-50 mg täglich.
  • Die Dosis sollte schrittweise gesteigert werden.
  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel 1 bis 1,5 Stunden vor dem Schlafengehen ein.

Vor Beginn der Behandlung wird Ihr Arzt ein EKG zur Untersuchung der Herzaktivität auf Anzeichen von unregelmäßigem Herzschlag machen. Nach 3 Monaten wird Ihr Arzt die Behandlung überprüfen und dann bei Bedarf noch einmal ein EKG machen. Beenden Sie die Behandlung nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt.3.2.d) Patienten mit besonderen Risiken Patienten mit Erkrankungen der Leber und Patienten, die eine langsamere Verstoffwechslung aufweisen, werden in der Regel mit einer niedrigeren Dosis behandelt.

Eventuell wird der Arzt Ihnen Blutproben abnehmen, um festzustellen, wie hoch die Konzentration an Amitriptylin in Ihrem Blut ist.3.3.Wenn Sie eine größere Menge von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg eingenommen haben, als Sie sollten Wenden Sie sich sofort an Ihren Arzt oder die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses.

Tun Sie dies auch dann, wenn keinerlei Beschwerden oder Anzeichen einer Vergiftung erkennbar sind.

  1. Nehmen Sie das Behältnis dieses Arzneimittels mit zum Arzt oder Krankenhaus.
  2. Anzeichen einer Überdosierung sind unter anderem:
  3. – erweiterte Pupillen
  4. – schneller oder unregelmäßiger Herzschlag
  5. – Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  6. – trockener Mund und Zunge
  7. – Verstopfung
  8. – Krampfanfälle
  9. – Fieber
  10. – Aufgeregtheit
  11. – Verwirrtheit
  12. – Halluzinationen
  13. – unkontrollierte Bewegungen
  14. – niedriger Blutdruck, schwacher Puls, Blässe
  15. – Atembeschwerden
  16. – bläuliche Verfärbung der Haut
  17. – langsamer Herzschlag
  18. – Benommenheit
  19. – Bewusstlosigkeit
  20. – Koma

– verschiedene Herzbeschwerden, z.B. Herzblock, Herzschwäche, niedriger Blutdruck, kardiogener Schock, metabolische Azidose, niedriger Kaliumspiegel im Blut. Eine Überdosierung mit Amitriptylin bei Kindern kann schwerwiegende Folgen haben. Kinder sind besonders anfällig für Koma, Herzsymptome, Atembeschwerden, Krampfanfälle, niedrigen Natriumspiegel im Blut, Lethargie, Schläfrigkeit, Übelkeit, Erbrechen und hohen Blutzuckerspiegel.

  1. Brugada-Syndrom (EMA/CMDh/529217/2021 vom 21.09.2021): Kardiale Symptome: Arrhythmien (ventrikuläre Tachyarrhythmie, Torsade-de-pointes-Tachykardie, Kammerflimmern).
  2. Im EKG zeigen sich charakteristischerweise verlängerte PR-Intervalle, verbreiterte QRS-Komplexe, verlängerte QT-Intervalle, flache oder invertierte T-Wellen, ST-Streckensenkung sowie Herzblock unterschiedlicher Schwere mit Progression zum Herzstillstand.

Die Verbreiterung des QRS-Komplexes korreliert meist gut mit der Schwere der Toxizität nach einer akuten Überdosierung. Herzinsuffizienz, Hypotonie, kardiogener Schock. Metabolische Azidose, Hypokaliämie. Arzneimittelüberwachung nach der Markteinführung und Literatur berichteten über Fälle von Demaskierung des Brugada-Syndroms und Brugada-EKG-Mustern (BEP) bei Überdosierung von Amitriptylin.3.4.Wenn Sie die Einnahme von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg vergessen haben Bitte holen Sie die versäumte Dosis nicht nach, sondern setzen Sie die Einnahme von Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg wie von Ihrem Arzt verordnet, fort.3.5.Was müssen Sie beachten, wenn Sie die Behandlung mit Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg unterbrechen oder vorzeitig beenden wollen? Sprechen Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt, bevor Sie – z.B.

  • Wie alle Arzneimittel kann Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  • – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  • – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  • – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  • – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  • – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  • – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Gehen Sie sofort zu Ihrem Arzt, wenn folgende Beschwerden bei Ihnen auftreten: – Vorübergehende Anfälle von verschwommenem Sehen, Regenbogensehen und Augenschmerzen. Eine sofortige augenärztliche Untersuchung ist erforderlich, bevor die Behandlung mit diesem Arzneimittel fortgesetzt werden kann.

  • Die Beschwerden können ein Anzeichen für grünen Star (akutes Glaukom) sein.
  • Sehr seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen.
  • Ein Herzproblem namens «verlängertes QT-Intervall», das auf Ihrem Elektrokardiogramm (EKG) erscheint.
  • Häufige Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen.

– Schwere Verstopfung, geschwollener Bauch, Fieber und Erbrechen. Die Ursache dieser Beschwerden kann sein, dass Teile des Darms gelähmt sind. Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen. – Gelbfärbung der Haut und der Augäpfel (Gelbsucht).

  • Dies kann ein Anzeichen einer Leberschädigung sein.
  • Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen.
  • Blaue Flecken, Blutungen, Blässe oder anhaltende Halsschmerzen und Fieber.
  • Diese Beschwerden können die ersten Zeichen für Störungen sein, die Ihr Blut oder Knochenmark betreffen.
  • Wirkungen auf das Blut können eine zu geringe Zahl roter Blutzellen (die den Sauerstoff durch den Körper transportieren), weißer Blutzellen (die helfen, Infektionen zu bekämpfen) und Blutplättchen (die für die Blutgerinnung sorgen) sein.
See also:  GRtelrose Wie Lange Medikamente Nehmen?

Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen. – Suizidgedanken oder -verhalten. Seltene Nebenwirkung, kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen. Im Folgenden führen wir mögliche Nebenwirkungen nach Ihrer Häufigkeit auf.4.1.a) Sehr häufig (kann mehr als 1 von 10 Behandelten betreffen)

  1. – Schläfrigkeit/Benommenheit
  2. – Zittern der Hände oder anderer Körperteile
  3. – Schwindel
  4. – Kopfschmerzen
  5. – Sehstörungen
  6. – Herzklopfen, unregelmäßiger oder schneller Herzschlag
  7. – Schwindelgefühl beim Aufstehen wegen niedrigem Blutdruck (orthostatische Hypotonie)
  8. – Mundtrockenheit
  9. – Verstopfung
  10. – Übelkeit
  11. – starkes Schwitzen
  12. – Gewichtszunahme
  13. – undeutliches oder langsames Sprechen
  14. – Aggression
  15. – verstopfte Nase.

4.1.b) Häufig (kann bis zu 1 von 10 Behandelten betreffen)

  • – Verwirrtheit
  • – Störungen der Sexualfunktion (verminderter sexueller Antrieb; Erektionsschwierigkeiten)
  • – Aufmerksamkeitsstörungen
  • – Geschmacksstörungen
  • – Taubheitsgefühl oder Kribbeln in den Armen oder Beinen
  • – Koordinationsstörungen
  • – erweiterte Pupillen
  • – Herzblock
  • – Müdigkeit
  • – niedriger Natriumspiegel im Blut
  • – Ruhelosigkeit
  • – Störungen bei der Blasenentleerung
  • – Durstgefühl.

4.1.c) Gelegentlich (kann bis zu 1 von 100 Behandelten betreffen)

  1. – Aufregung, Angst, Schlafstörungen, Albträume
  2. – Krämpfe
  3. – Ohrgeräusche (Tinnitus)
  4. – Bluthochdruck
  5. – Durchfall, Erbrechen
  6. – Hautausschlag, Nesselausschlag (Urtikaria), Schwellung des Gesichts und der Zunge
  7. – Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  8. – gesteigerte Brustmilchproduktion oder Brustmilchausfluss, ohne ein Kind zu stillen
  9. – erhöhter Druck im Augapfel
  10. – Kollapszustände
  11. – Verschlimmerung einer Herzschwäche

– Störungen der Leberfunktion (z.B. cholestatische Lebererkrankung).4.1.d) Selten (kann bis zu 1 von 1.000 Behandelten betreffen)

  • – verminderter Appetit
  • – Delirium (insbesondere bei älteren Menschen), Halluzinationen
  • – Unregelmäßigkeit im Herz-Rhythmus oder Herzschlagmuster
  • – geschwollene Speicheldrüsen
  • – Haarausfall
  • – erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • – Brustvergrößerung bei Männern
  • – Fieber
  • – Gewichtsverlust
  • – anormale Ergebnisse von Leberfunktionstests.

4.1.e) Sehr selten (kann bis zu 1 von 10.000 Behandelten betreffen)

  1. – Erkrankung des Herzmuskels
  2. – Gefühl innerer Unruhe und überwältigender Drang, in ständiger Bewegung zu sein
  3. – Störungen der peripheren Nerven
  4. – Akuter Anstieg des Drucks im Augapfel
  5. – bestimmte Formen eines anormalen Herzrhythmus (sogenannte Torsades de Pointes)
  6. – allergische Entzündung der Lungenbläschen und des Lungengewebes.

4.1.f) Nicht bekannt (Häufigkeit aufgrundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar)

  • – Fehlendes Appetitempfinden
  • – erhöhte oder niedrige Blutzuckerwerte
  • – Paranoia
  • – Bewegungsstörungen (unfreiwillige Bewegungen oder verminderte Beweglichkeit)
  • – Überempfindlichkeits-Entzündung des Herzmuskels
  • – Hepatitis
  • – Hitzewallungen
  • – trockenes Auge.
  • Ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Knochenbrüchen wurde bei Patienten, die mit dieser Gruppe von Arzneimitteln behandelt wurden, beobachtet.

4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B.

übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

Sie können Nebenwirkungen auch direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: www.bfarm.de anzeigen. Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg aufzubewahren?

  1. Lagern Sie Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf.
  2. Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
  3. Sie dürfen das Arzneimittel nach dem auf der Packung angegebenen Verfallsdatum nicht mehr verwenden.

Das Arzneimittel darf nicht im Abwasser und sollte nicht im Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Maßnahme hilft, die Umwelt zu schützen.

  • 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  • Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  • Copyright by ePrax GmbH, München; April 2022 (6)

: Amitriptylin-neuraxpharm 50 mg

Ist Amitriptylin?

Amitriptylin bei Erwachsenen mit neuropathischen Schmerzen Neuropathische Schmerzen sind Schmerzen, die von beschädigten Nerven verursacht werden und unterschiedliche Namen haben können. Einige der häufigeren sind die schmerzhafte diabetische Neuropathie, postherpetische Neuralgie oder Post-Stroke-Schmerzen.

Sie sind anders als die Schmerzsignale, die, ausgehend von beschädigtem Gewebe (zum Beispiel nach einem Fall, einer Schnittverletzung oder bei Kniearthrose) entlang gesunder Nerven weitergeleitet werden. Neuropathische Schmerzen werden mit anderen Medikamenten behandelt als jene, die von verletztem Gewebe stammen.

Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol sind üblicherweise bei neuropathischen Schmerzen nicht wirksam. Medikamente, die manchmal eingesetzt werden, um Depressionen oder Epilepsie zu behandeln, können hingegen sehr wirksam in der Behandlung von neuropathischen Schmerzen sein.

Amitriptylin ist ein Antidepressivum und Antidepressiva werden häufig zur Behandlung von neuropathischen Schmerzen empfohlen. Amitriptylin wird häufig verwendet, um neuropathische Schmerzerkrankungen zu behandeln. Ein früherer Review fand jedoch keine Evidenz von guter Qualität, um dessen Anwendung zu unterstützen.

Die meisten Studien waren klein, relativ alt und verwendeten Methoden oder berichteten Ergebnisse, von denen wir heute wissen, dass sie den Nutzen vorteilhafter darstellen, als er ist. Wir suchten im März 2015 nach neuen Studien an Erwachsenen mit neuropathischen Schmerzen von mindestens moderater Intensität.

Wir fanden lediglich zwei zusätzliche kleine Studien die keinerlei Evidenz von hoher Qualität, weder zum Nutzen noch zu Schäden, zur Verfügung stellten. Dies ist enttäuschend, aber wir können trotzdem einige hilfreiche Aussagen zu diesem Medikament machen. Amitriptylin hat wahrscheinlich keine Wirkung bei neuropathischen Schmerzen, die mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV) oder Krebsbehandlungen zusammenhängen.

Amitriptylin funktioniert wahrscheinlich bei anderen Formen neuropathischer Schmerzen, obwohl wir uns hierbei nicht sicher sein können. Wir schätzen, dass Amitriptylin im Vergleich mit Placebo bei etwa 1 von 4 (25 %) mehr Menschen Schmerzlinderung bewirkt, und etwa 1 von 4 (25 %) mehr Menschen berichten über mindestens ein unerwünschtes Ereignis, das zwar lästig, aber wahrscheinlich nicht schwerwiegend ist.

Anhand der verfügbaren Information können wir keinem der Werte vertrauen. Die wichtigste Nachricht ist, dass Amitriptylin wahrscheinlich sehr gute Schmerzlinderung für einige Menschen mit neuropathischen Schmerzen liefern kann. Allerdings trifft das nur auf eine Minderheit zu, bei den meisten Menschen wird Amitriptylin nicht helfen.

If you found this evidence helpful, please consider donating to Cochrane. We are a charity that produces accessible evidence to help people make health and care decisions. : Amitriptylin bei Erwachsenen mit neuropathischen Schmerzen

Wie bekommt man ein Serotonin Syndrom?

Ein Serotonin-Syndrom kann durch Verwendung von Arzneimitteln, Überdosis einiger Drogen und am häufigsten durch unabsichtliche Arzneimittelwechselwirkungen entstehen, d.h., wenn zwei Arzneimittel, die für sich jeweils Serotoninrezeptoren stimulieren, gleichzeitig eingenommen werden.

Ist Mirtazapin stimmungsaufhellend?

RAPID-I-Studie bescheinigt Mirtazapin schnelle Wirksamkeit – Ein Problem der meisten Antidepressiva ist die Wirklatenz: Der stimmungsaufhellende Effekt setzt erst zwei bis vier Wochen nach Beginn der Behandlung ein. Ein Zeitraum, in dem viele Depressive bereits den Glauben an die Behandlung verlieren und das Medikament nicht mehr konsequent einnehmen.

Sehr viel schneller, nämlich bereits innerhalb von vier Tagen, wirkt dagegen der alfa2-Adrenozeptorantagonist Mirtazapin in einer neuen galenischen Darreichungsform als Schmelztablette (Remergil ®, SolTab ™ ). Dies ist das Ergebnis der prospektiven, multinationalen RAPID-I-Studie, die Mirtazapin als Schmelztablette mit dem selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmer Sertralin bei 345 Patienten mit Major Depression verglich.

Die Probanden erhielten über acht Wochen entweder Sertralin (50 bis 150 mg/d) oder Mirtazapin (30 bis 45 mg/d). Die Wirksamkeit wurde anhand der Responder-Kriterien nach der Hamilton-Depressionsskala (HAMD-Gesamtscore) im Vergleich zum Ausgangswert bestimmt.

Welche Medikamente lösen ein Serotonin Syndrom aus?

Auf einen Blick –

Das Serotonin-Syndrom ist eine vermeidbare und dosisabhängige unerwünschte Wirkung, die kurz nach der Einnahme der entsprechenden Auslöser beginnt. Ein Serotonin-Syndrom beruht auf einer verstärkten zentralen und peripheren Serotonin-Wirkung. Der Verlauf kann leicht sein bis hin zu schweren und lebensbedrohlichen Symptomen, die eine Behandlung im Krankenhaus notwendig werden lassen. Die Kombination eines Serotonin-Wiederaufnahmehemmers (SSRI) mit einem Hemmer der Mono­aminooxidase (MAO) oder mehrere MAO-Hemmer können das Serotonin-Syndrom auslösen, möglicherweise auch tricyclische Antidepressiva, Tramadol, Triptane oder Dextromethorphan. Die Notwendigkeit serotonerger Arzneimittel sollte jährlich überprüft werden und Patienten über die Symptome aufgeklärt werden.