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Welche Medikamente ErhHen Den Kaliumspiegel?

Welche Medikamente ErhHen Den Kaliumspiegel
Medikamentöse Ursachen einer Hyperkaliämie – Neben Ursachen wie metabolischer Azidose, Insulinmangel, Nierenversagen und Zellschäden (beispielsweise infolge Tumorlyse, Hämolyse oder Rhabdomyolyse) kann eine Hyperkaliämie als Nebenwirkung von Medikamenten auftreten.

den Kaliumaustritt aus der Zelle erhöhen: Betablocker, Digitalis, Mannitol oder Suxamethonium sowie die intravenöse Gabe kationischer Aminosäuren (beispielsweise bei parenteraler Ernährung)die Aldosteronsekretion hemmen: ACE-Hemmer, Renininhibitoren, AT1-Antagonisten, nichtsteroidale Antirheumatika und COX-2-Hemmer, Calcineurininhibitoren sowie Heparin die Aldosteronwirkung vermindern: Aldosteronantagonisten, kaliumsparende Diuretika, Trimethoprim und Pentamidin selbst kaliumhaltig sind: Penicillin G, Kochsalzersatz und Blutkonserven.

Was kann den Kaliumwert erhöhen?

Obst, besonders Bananen, Aprikosen. Vollkornbrot. Nüsse. Gemüse.

Was hemmt Kalium?

Zuviel Kalium im Blut & die gefährlichen Folgen: Herzrhythmusstörungen & Herztod durch Hyperkaliämie

Welche Medikamente lösen Kaliummangel aus? – Verlust von Kalium über die Niere Bestimmte Medikamente können einen ähnlichen Effekt auf die Kaliumausscheidung über die Nieren haben. Dazu gehören Entwässerungsmittel (Diuretika), Glukokortikoide und Antibiotika. Außerdem kann auch eine Nierenschwäche zu einem Kaliumverlust führen.

Wie schnell kann man den Kaliumwert senken?

Hyperkaliämie: Mineral kann langfristig Kaliumwerte senken Kansas City – Das Mineral Zirconium-Cyclosilikat, das im Darm Kalium-Ionen bindet, kann die Kaliumwerte im Blut senken. Eine Phase III-Studie im US-amerikanischen Ärzteblatt (JAMA 2014; doi:10.1001/jama.2014.15688) lieferte viel versprechende Ergebnisse.

  • Bei chronischen Nierenerkrankungen, Herzinsuffizienz und Diabetes mellitus kommt es häufig zu einem Anstieg der Kaliumwerte im Blut.
  • Sie erschweren den Einsatz von ACE-Hemmern, Angiotensin-Rezeptorblockern oder Aldosteronblockern da diese Wirkstoffe die Kaliumwerte weiter ansteigen lassen.
  • Eine Hyperkaliämie muss jedoch wegen der damit verbundenen Gefahr von tödlichen Herzrhythmusstörungen vermieden werden.

Eine Behandlung mit Austauscherharzen (sulfoniertes Styrol-Divinylbenzol-Copolymer) ist nicht immer wirksam und wird von einigen Patienten nicht vertragen. Eine ähnliche Wirkung wie das Kunstharz erzielt das Mineral Zirconium-Cyclosilikat, dessen feine Poren selektiv Kalium (im Austausch zu Natrium) aufnehmen.

Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass Zirconium-Cyclosilikat innerhalb von einer Stunde den Kaliumwert im Blut senken kann. Die sogenannte HARMONIZE-Studie, deren Ergebnisse jetzt auf der Jahrestagung der American Heart Association in Chicago vorgestellt wurden, hat erstmals untersucht, ob die tägliche Einnahme über 28 Tage die Kaliumwerte bei Patienten mit chronischer Hyperkaliämie senken kann.

An der Studie, die an 44 Zentren in den USA, Australien und Südafrika durchgeführt wurde, nahmen 258 Patienten teil, die zumeist aus den oben genannten Gründen eine Hyperkaliämie (5,1 mEq/l oder höher) entwickelt hatten. In einer Open-Label-Phase wurden alle Patienten zunächst mit dreimal täglich 10 g Zirconium-Cyclosilikat behandelt.

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Danach wurden 237 Patienten, die eine Normokaliämie erreichten, auf eine Behandlung mit Zirconium-Cyclosilikat in den Dosen von täglich 5 g, 10 g oder 15 g oder auf Placebo randomisiert. Die Studiendauer betrug 28 Tage. Der Anteil der Patienten, bei denen die Kaliumwerte über die letzten drei Wochen der Studie auf unter 5,1 mEq/l gesenkt werden konnte, lag in allen drei Dosierungen mit 80, 90 und 94 Prozent signifikant höher als im Placebo-Arm, wo 46 Prozent dieses Ziel erreichten.

Die absolute Differenz zum Placebo-Arm betrug allerdings auch in der höchsten Dosierung am Studienende nur 0,7 mEq/l. Hier kam es häufiger zu Ödemen und Hypokaliämien. Außerdem starb am Tag 18 unter der zweithöchsten Dosierung der Behandlung ein Patient an einem Herzinfarkt.

  1. Das Team um Mikhail Kosiborod vom Saint Luke’s Mid America Heart Institute in Kansas City glaubt zwar nicht, dass es einen Zusammenhang mit der Therapie gibt.
  2. Eine Bewertung durch die Zulassungsbehörden steht jedoch noch aus, und auch Kosiborod glaubt, dass weitere Studien notwendig sein werden, um die langfristige Sicherheit und Effektivität des Minerals zu bestimmen.

An einem Bedarf für neue Therapien der häufigen Störung besteht nach Einschätzung der Editorialisten Bradley Dixon von der Universität in Iowa City jedoch kein Zweifel. © rme/aerzteblatt.de : Hyperkaliämie: Mineral kann langfristig Kaliumwerte senken

Was sollte man nicht essen wenn der Kaliumwert zu hoch ist?

6. Meide und verdünne Fruchtsäfte – Fruchtsäfte und Smoothies sind leider für Menschen mit zu hohem Kalium ziemlich kritisch. Sie enthalten nämlich viel Flüssigkeit und Kalium – beides ist wie du weißt problematisch bei Niereninsuffizienz. Am Besten meidest du Fruchtsäft also.

Welche Medikamente senken den kaliumspiegel?

Lokelma® (Natriumzirconiumcyclosilicat) von Astra-Zeneca ist ein neuartiger Kaliumbinder zur Behandlung von Hyperkaliämie. Eine Hyperkaliämie liegt bei einem Kaliumspiegel im Serum von über 5 mmol/l vor. Bei höheren Werten wird neben einer kaliumarmen Ernährung die Vermeidung oder Reduktion kaliumerhöhender Arzneimittel bzw. bei einem Kaliumspiegel von über 6,0 mmol/l sogar kaliumsenkende Maßnahmen empfohlen. Über 7 mmol/l kann es zum Auftreten von lebensbedrohlichen Arrhythmien und kardialem Versagen kommen. Hyperkaliämie stellt gerade bei der Behandlung von Herz- oder Niereninsuffizienz ein häufiges Problem dar, mitunter durch den hierbei vorwiegenden Einsatz serumkaliumerhöhender Substanzen, wie Hemmer des Renin-Angiotensin-Systems (RAAS) oder Aldosteronantagonisten. Kommt es während der Therapie zu einer Hyperkaliämie wird laut der «Nationalen Versorgungsleitlinie Chronische Herzinsuffizienz» geraten die Dosis der Aldosteron-Antagonisten entsprechend den vorliegenden Kaliumspiegeln zu halbieren (Werte > 5,5 mmol/l) oder sogar auszusetzen (Werte > 6 mmol/l). Neben diätetischen Restriktionen gehört die Gabe von Schleifendiuretika, Bicarbonat und Glucose/Insulin oder Natrium- oder Calcium-Polystyrolsulfonat zu den kaliumreduzierenden Maßnahmen. Zuletzt wurde der Kationenaustauscher Veltassa® mit dem Wirkstoff Patiromer, einem nicht resorbierbaren Polymer, welches Kalium im Dickdarm bindet und gegen Calcium austauscht, in Deutschland eingeführt. Lokelma®, dessen Anwendungsgebiet die Behandlung einer Hyperkaliämie bei erwachsenen Patienten umfasst, stellt nun eine weitere Therapieoption dar. Der wirksame Bestandteil von Lokelma®, Natriumzirconiumcyclosilicat, ist ein neuartiger Kaliumbinder. Er nimmt vorzugsweise Kalium im Austausch gegen Wasserstoff und Natrium-Kationen auf. In vitro konnte, auch in Anwesenheit von Calcium und Magnesium, eine hohe Selektivität für Kaliumionen gezeigt werden. Natriumzirconiumcyclosilicat nimmt Kalium im gesamten Verdauungstrakt auf und reduziert die Konzentration des freien Kaliums im Magen-Darm-Lumen. Folglich kommt es zu einer Senkung der Kaliumspiegel im Serum und einer erhöhten Kaliumausscheidung mit dem Stuhl. Lokelma® ist als Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen in 5 g und 10 g Beuteln erhältlich, wobei die empfohlene Anfangsdosis dreimal täglich 10 g Natriumzirconiumcyclosilicat beträgt und bei Erreichen normaler Kaliumspiegel auf die kleinste wirksame Dosis des Kaliumbinders zur Vorbeugung einer erneuten Hyperkaliämie reduziert werden kann. Während der gesamten Behandlung sollte der Serumkaliumspiegel regelmäßig überwacht werden. Hypokaliämie wurde neben Ereignissen im Zusammenhang mit Ödemen als häufigste Nebenwirkungen von Lokelma® beobachtet. Bei Auftreten einer schweren Hypokaliämie sollte das Medikament abgesetzt und der Patient erneut untersucht werden. Die Wirksamkeit und Sicherheit von Lokelma® wurden in drei randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studien beurteilt. Darin wurde die initiale Wirkung von Natriumzirconiumcyclosilicat zur Korrektur der Hyperkaliämie innerhalb eines Zeitraumes von 48 Stunden betrachtet. Die Aufrechterhaltung des erreichten normokaliämischen Effekts wurde zudem von zwei der Studien untersucht, die Patienten mit chronischer Nierenerkrankung (58%), Herzinsuffizienz (10%), Diabetes mellitus (62%) sowie Patienten unter Behandlung mit RAAS-Inhibitoren (68%) einschlossen. Lokelma® führte in allen Studien zu einer Senkung der Kaliumspiegel und sorgte für normale Kaliumkonzentrationen im Serum. Dies geschah unabhängig von der zugrundeliegenden Ursache der Hyperkaliämie, Komorbiditäten oder der gleichzeitigen Verwendung von RAAS-Hemmern. Als neuzugelassenes Arzneimittel unterliegt auch Lokelma® dem «Additional Monitoring», einer zusätzlichen Überwachung durch die Behörden, um eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse sicherzustellen. Angehörige von Gesundheitsberufen sind daher aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden. Quellen: Produktinformation (EMA) Lokelma®; AstraZeneca; Mai 2020 Veröffentlichung (EPAR – Summary for the public) EMA; 05. April 2018: Lokelma® Fachinformation Lokelma® Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen; AstraZeneca; Januar 2021 Veröffentlichung Bundesärztekammer (BÄK) Arbeitsgemeinschaft der Deutschen Ärztekammern et al.; Nationale Versorgungsleitlinie Chronische Herzinsuffizienz; 3. Auflage 2019; Version 2 Veröffentlichung Website Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft; Neue Kaliumsenker braucht das Land? (zugegriffen am 09. April 2021) Produktinformation (EMA) Veltassa®; Vifor; November 2020

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Wie senke ich meinen Kaliumwert auf natürliche Weise?

Kalium ist wasserlöslich und kann durch Wasserbäder oder Garen in reichlich Wasser in den meisten pflanzlichen Nahrungsmitteln reduziert werden. Die verwendete Wassermenge und die Zeit bestimmt dabei die Menge an Kalium, die sich aus den Nahrungsmitteln löst.

Wie ernähre ich mich Kaliumarm?

Besonders reich sind Nüsse, Gemüse, Kartoffeln, Bananen und Vollkornprodukte. Kaliumarm dagegen sind stark verarbeitete Lebensmittel wie Fette, Öle, Zucker, Weißmehl, polierter Reis und Teigwaren, Trink- und Mineralwasser enthalten sehr wenig Kalium.

Wie hoch darf der Kalium Wert im Blut sein?

Welche Werte sind normal? – Der Kalium-Wert gehört zu nahezu jeder Blutuntersuchung. Laborwerte werden in mmol/l (Millimol pro Liter) gemessen:

Alter Kalium-Normwert im Serum (mmol/l)
0 bis 7 Lebenstage 3,2–5,5
8 bis 31 Lebenstage 3,4–6,0
1 bis 6 Monate 3,5–5,6
6 Monate bis 1 Jahr 3,5–6,1
Erwachsene 3,8–5,2

Welche Lebensmittel beeinflussen einen zu hohen Kaliumspiegel?

Hauptursachen –

  • Vermehrte Aufnahme von Kalium durch die Nahrung oder durch eine Bluttransfusion
    • Kaliumreiche Nahrungsmittel umfassen insbesondere Bananen, Kartoffeln und Kartoffelprodukte wie Chips, Trockenobst, Zartbitterschokolade und Tomatenmark.
  • Verminderte Ausscheidung von Kalium über die Nieren
  • Große Freisetzung von sonst zellgebundenem Kalium ins Blut, z.B. durch Zellschäden bei Verbrennungen
  • Kaliumerhöhende Medikamenten

Ist ein zu hoher Kaliumwert gefährlich?

Bei zu hohen Kalium-Werten bestimmte Obstsorten meiden? – Der Normbereich des Serum-Kaliumspiegels liegt für Erwachsene bei 3,6-5,0 mmol/l. Ein Serum-Kaliumspiegel über 5,0 mmol/l ist zeitnah kontrollbedürftig. Ein Spiegel über 6,0 mmol/l ist bedrohlich, dann muss der Arzt eine rasche Kaliumsenkung einleiten.