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Welche Medikamente GehRen Zu Calciumantagonisten?

Welche Medikamente GehRen Zu Calciumantagonisten
Wirkstoffe

  • Amlodipin (HWZ 35-50 h)
  • Felodipin (HWZ ~ 25 h)
  • Isradipin (HWZ ~ 9 h)
  • Manidipin (HWZ 3-8 h)
  • Nifedipin (HWZ ~ 2 h)
  • Nilvadipin (HWZ 15-20 h)
  • Nimodipin (HWZ 1,1-1,7 h)
  • Nisoldipin (HWZ 10-15 h)

Weitere Einträge

Was ist der beste Calciumantagonist?

Besonders positiv bewertet werden die lang wirksamen Dihydropyridine der dritten Generation. Mit Lercanidipin, das bereits in zahlreichen Ländern zugelassen ist, steht ab 1. Oktober 2000 auch in Deutschland ein neuer Vertreter dieser Substanzklasse zur Verfügung.

Ist Verapamil ein Calciumantagonist?

Anwendung – Der Calciumkanalantagonist Verapamil wird vor allem bei koronarer Herzkrankheit und diversen Formen von Angina pectoris angewendet, um die Sauerstoffversorgung des Herzens zu verbessern. Weitere Indikationen für Verapamil sind Hypertonie und hypertrophe obstruktive Kardiomyopathie (HOCM).

Welche Blutdrucksenker sind Kalziumantagonisten?

Calcium-Antagonisten | Infothek | BlutdruckDaten Welche Medikamente GehRen Zu Calciumantagonisten Als Bluthochdruckmedikament finden auch Calcium-Antagonisten (Calciumkanalblocker) wie Amlodipin, Diltiazem, Nifedipin, Nitrenidipin, Verapamil und dergleichen ihre Anwendung. Calcium (Kalzium) ist aufgrund seiner vielfältigen Funktionen im Körper ein lebenswichtiger Mineralstoff.

Am bekanntesten ist wohl die Wirkung auf die Knochen: Wird zu wenig Calcium über die Nahrung zugeführt oder kann zu wenig vom Körper aufgenommen werden, steigt das Osteoporose-Risiko. Doch Calcium spielt unter anderem auch für den Blutdruck und die Erregung beziehungsweise Kontraktion des Herzens eine wichtige Rolle.

Es fungiert als Botenstoff zwischen den Zellen, da es über spezielle Kanäle in der Zellmembran in die Zelle hinein- oder auch wieder herausgelangen kann. Von größter Bedeutung sind diese Kanäle für den Blutdruck und das Herz. Denn wenn Calcium aus dem Speicher der Gefäßzelle freigesetzt wird, löst es eine Reihe von Reaktionen aus, die zu einer Verengung des Gefäßes und damit zu einer Steigerung des führen können.

Welche Nebenwirkungen haben Kalziumantagonisten?

Diltiazem und Verapamil – Diltiazem (Dilzem ® u.a.) und Verapamil (Isoptin ® u.a.) unterscheiden sich von den Dihydropyridinen nicht nur in ihrer chemischen Struktur, sondern auch in ihren Wirkungen. Sie erweitern zwar ebenfalls die arteriellen Gefässe.

Daneben wirken sie aber schon in therapeutischen Dosen negativ inotrop; zudem senken sie die Sinusknotenfrequenz und verzögern die AV-Überleitung.Die subjektiv spürbaren unerwünschten Wirkungen von Diltiazem und Verapamil sind weniger zahlreich als diejenigen der Dihydropyridine. Sie führen in der Regel nicht zu Ödemen, können jedoch vereinzelt eine Herzinsuffizienz verschlechtern und bradykarde Rhythmusstörungen bewirken.

Verapamil verursacht bei rund 30% der Behandelten eine Obstipation unterschiedlichen Ausmasses. Auch diese Kalziumantagonisten sind Substrate von CYP3A4. Da besonders Verapamil aber auch mehrere Zytochrome sowie das P-Glykoprotein hemmt, weist die Substanz ein beträchtliches Interaktionspotential – z.B.

Was ist besser als Verapamil?

VERAPAMIL (ISOPTIN U.A.) BEI KORONARER HERZKRANKHEIT UND HYPERTONIE? Seit Ende der 90er Jahre sind mehrere große randomisierte Interventionsstudien erschienen, in denen Kalziumantagonisten – langwirksame Dihydropyridine und Diltiazem (DILZEM u.a.) – als Erstwahlmittel bei Bluthochdruck mit konventionellen Antihypertensiva verglichen werden.1-4 Sie haben die Bedenken, die aus kleineren Untersuchungen und Beobachtungsstudien insbesondere gegenüber den kurzwirksamen Dihydropyridinen erwachsen sind, nur zum Teil bestätigt.

Kalziumantagonisten bleiben aber insgesamt den konventionellen Hochdruckmitteln unterlegen. Sie scheinen schlechter vor kardialen Folgeerkrankungen des Bluthochdrucks zu schützen (; und ). Abgeschlossene Endpunktstudien zur Hochdrucktherapie mit Verapamil (ISOPTIN u.a.; vgl.) gibt es bisher nicht. Bei koronarer Herzkrankheit lindern Kalziumantagonisten pektanginöse Beschwerden – nach einer Metaanalyse aber tendenziell schlechter als Betablocker.5 Anders als für Betablocker wie Metoprolol (BELOC u.a.) ist für Kalziumantagonisten in der Sekundärprävention nach Herzinfarkt kein mortalitätssenkender Nutzen belegt.

Betroffene Patienten ohne gleichzeitige Herzinsuffizienz scheinen von herzfrequenzsenkenden Kalziumantagonisten wie Verapamil geringfügig zu profitieren.6 Nach Herzinfarkt mit Zeichen der Herzinsuffizienz ist unter Diltiazem aber Zunahme kardialer Komplikationen beschrieben.7 Die INVEST*-Studie 8 vergleicht jetzt ein Verapamil-gestütztes Therapieregime (anfangs täglich 240 mg Retard) mit einem Regime auf Atenolol (TENORMIN u.a.)-Basis (anfangs 50 mg/Tag) bei 22.576 mindestens 50 Jahre alten Patienten mit Hypertonie und Zeichen einer klinisch stabilen koronaren Herzkrankheit,32% haben einen Herzinfarkt in der Vorgeschichte.

  1. Bei unzureichender Blutdrucksenkung (Stufe 2) erhält die Verapamilgruppe zusätzlich täglich 2 mg des ACE-Hemmers Trandolapril (GOPTEN, UDRIK), die Atenololgruppe zusätzlich täglich 25 mg Hydrochlorothiazid (ESIDRIX u.a.).
  2. Auf der dritten Stufe wird die Dosierung gesteigert, auf der vierten jeweils das Kombinationspräparat der anderen Gruppe zugesetzt.

Auf der fünften Stufe können neben der Steigerung bis zur jeweils maximal verträglichen Dosis Nicht-Studien-Hochdruckmittel ergänzt werden. Trandolapril wird unabhängig von der Gruppenzuteilung für alle Patienten mit Herzinsuffizienz (6%), Diabetes (28%) oder Niereninsuffizienz (2%) empfohlen.8 Die INVEST-Studie ist als unverblindete Äquivalenzstudie angelegt.

  • Sie wird vom Trandolapril-Hersteller Abbott finanziert, der jetzt auch die Trandolapril-Verapamil-Fixkombination TARKA anbietet.
  • Primäres Zielkriterium ist ein erstes schweres kardiovaskuläres Ereignis (nicht tödlicher Herzinfarkt oder Schlaganfall) oder Tod.8 Zwei Jahre nach Studienbeginn nehmen im Verapamil-Arm 82%, im Atenolol-Arm 78% ihre Erstwahlmittel ein.
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Das » Cross over » bei den Mitteln der zweiten Stufe ist hoch. Die Mehrzahl der Patienten in beiden Gruppen (60% bis 80%) nimmt Trandolapril oder einen anderen ACE-Hemmer sowie Hydrochlorothiazid oder ein anderes Diuretikum ein. Die mittleren Blutdruckwerte unterscheiden sich nicht.

  1. Die Herzfrequenz sinkt unter Betablocker jedoch signifikant stärker als unter dem Kalziumantagonisten mit symptomatischer Bradykardie bei 1,5% versus 0,7%.
  2. Hinsichtlich des primären Endpunkts ergibt sich nach durchschnittlich 2,7 Jahren mit 9,9% unter Verapamil im Vergleich zu 10,2% unter Atenolol kein signifikanter Unterschied (relatives Risiko 0,98; 95% Vertrauensintervall 0,90 bis 1,06).

Im Verapamilarm sterben insgesamt 7,8% der Patienten im Vergleich zu 7,9% unter Atenolol. Die beiden Therapiestrategien unterscheiden sich auch im Hinblick auf weitere sekundäre Endpunkte sowie in Subgruppenanalysen nicht voneinander. Ausnahme sind Patienten mit Herzinsuffizienz,

  1. Hier ergibt sich ein signifikanter Vorteil des Betablockers.8 Aufgrund der INVEST-Studie sehen wir eine Reserveindikation für Verapamil: Patienten mit stabiler koronarer Herzkrankheit und Hypertonie, aber ohne Zeichen der Herzinsuffizienz, die einen Betablocker z.B.
  2. Wegen Asthmas nicht vertragen, können auf den Kalziumantagonisten umgestellt werden.

Auch für Patienten mit Betablockerunverträglichkeit wegen Bradykardie kann Verapamil unter Umständen eine Alternative darstellen. Mittel der Wahl bei Bluthochdruck sind Chlortalidon (HYGROTON) oder Thiaziddiuretika wie Hydrochlorothiazid (ESIDRIX u.a.).

Für Patienten mit gleichzeitiger stabiler Angina pectoris oder Zustand nach Herzinfarkt ist zunächst ein Betarezeptorenblocker angezeigt. Die besten Nutzenbelege für beide Indikationen liegen für Metoprolol vor. Wie ein Verapamil-gestütztes Therapieregime im Vergleich mit diesem insbesondere in der Langzeit-Sekundärprophylaxe nach Herzinfarkt besser geprüften Betarezeptorenblocker 9 abschneidet, bleibt offen.

Betablocker wie Metoprolol (BELOC u.a.) haben einen dokumentierten morbiditäts- und mortalitätssenkenden Nutzen bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit oder Hypertonie. Eine antihypertensive Therapie, die auf retardiertem Verapamil (ISOPTIN RETARD u.a.) basiert, scheint sich nach der INVEST-Studie bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit hinsichtlich kardiovaskulärer Komplikationen und Mortalität nicht von einem Regime auf Atenolol (TENORMIN u.a.)-Basis zu unterscheiden.

  1. Überwiegend wird jedoch zusätzlich auch ein ACE-Hemmer und ein Diuretikum gebraucht.
  2. Aufgrund der INVEST-Studie sehen wir für Verapamil eine Reserveindikation zur antihypertensiven Therapie bei koronarer Herzkrankheit, wenn ein Betablocker gebraucht, aber z.B.
  3. Wegen Asthmas nicht vertragen wird.
  4. Bei gleichzeitiger Herzinsuffizienz schneidet der Betablocker besser ab.

Hier raten wir auch aufgrund von Vorbefunden von Verapamil als Reservemittel ab. Äquivalenz von Verapamil mit dem besser dokumentierten Metoprolol bei koronarer Herzkrankheit und Hypertonie ist nicht belegt. Metoprolol bleibt Mittel der Wahl für diese Patienten.

Ist Calcium gut bei hohem Blutdruck?

Anwendungsgebiete –

Allergien/Neurodermitis Kalzium besitzt vermutlich aufgrund des stabilisierenden Effektes auf die Zellmembran eine antiallergische Wirkung. Daher kann eine Anwendung von Kalzium auch bei Neurodermitis helfen, die Symptome zu reduzieren. Dosierung: 1000 mg Bluthochdruck Veränderungen im Kalziumstoffwechsel sind ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung von Bluthochdruck. Mit der Gabe von Kalzium kann der Blutdruck um 2-4 mmHG gesenkt werden. Dosierung: 1000 mg/Tag Epilepsie Kalziummangel kann zu einer Veränderung der Hirnströme führen. Dies wiederum erhöht das Risiko einer Epilepsie. Die Supplementierung kann helfen, den Mangel auszugleichen, und so die Epilepsieanfälle reduzieren. Dosierung: 800-2000 mg/Tag Hyperaktivität/ADHS Oft haben hyperaktive Menschen einen zu tiefen Kalzium-(und Magnesium)Spiegel, und weisen folglich eine verminderte Produktion des Botenstoffes Dopamin. Innerhalb weniger Wochen führt eine Supplementierung von Kalzium zu einer Verbesserung. Dosierung: 1000 mg/Tag Osteoporose Kalzium ist ein wichtiger Bestandteil der Knochen. Die Zufuhr von Kalzium alleine führt jedoch nur zu einer geringen Erhöhung der Knochendichte. Daher wird mindestens die zusätzliche Gabe von Vitamin D benötigt, um eine effektive Erhöhung der Knochendichte zu erzielen. Dosierung: 500-1000 mg/Tag. Weitere wichtige Nährstoffe bei der Therapie sind Magnesium, Zink, Kupfer, Mangan, Vitamin K, C, B6, B12 und Folsäure. Prämenstruelles Syndrom Die Einnahme von Kalzium (zusammen mit Magnesium, Vitamin D und B6) führt zu einer Verbesserung von emotionalen Schwankungen, Konzentrationsstörungen, Schmerzen sowie von Ödemen (Ansammlung von Wasser). Dosierung: 800-1000 mg/Tag

Was ist der Gegenspieler von Calcium?

Magnesium & Kalzium – zusammen einnehmen oder nicht? – Zur Kombination der beiden Mineralstoffe Magnesium und Kalzium kursieren verschiedene Behauptungen. Einerseits gibt es Meinungen, die behaupten, dass Kalzium nie in Kombination mit Magnesium eingenommen werden sollte, da Kalzium die Magnesiumaufnahme hemme.

Andererseits gibt es im Gegenteil Stimmen, die empfehlen, Magnesium und Kalzium immer zu kombinieren. Aber was stimmt denn nun? Und worauf sollten Sie bei der Einnahme der Mineralstoffe achten? Fakt ist: Magnesium ist der «physiologische» Kalzium-Gegenspieler und daher immer dort zu finden, wo auch Kalzium benötigt wird – also in Knochen, Bindegewebe, Leber und Muskulatur.

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Da die beiden Mineralstoffe jedoch keine «chemischen» Gegenspieler sind, findet auch keine gegenseitige Hemmung bei der Aufnahme im Darm statt (Ausnahme: extremst hohe Dosierungen). Die Aufnahme sowie die Abgabe von Magnesium und Kalzium ins Blut erfolgen unabhängig voneinander, wobei die beiden Mineralstoffe jeweils ihr eigenes Transportsystem benutzen.

Kann man Magnesium und Kalzium gleichzeitig einnehmen?

Das Zusammenspiel von Magnesium und Calcium ist sehr sinnvoll – Der Körper muss jeden Tag mit einer ausreichenden Calcium- und Magnesiummenge versorgt werden, denn diese essenziellen Mineralien können vom Körper selbst nicht produziert werden. Grundsätzlich kann der Bedarf über die täglichen Mahlzeiten und einer grossen Tagesportion an calcium- und magnesiumreichen Lebensmitteln gedeckt werden.

Wenn das jedoch nicht sichergestellt werden kann, und allenfalls sogar ein erwiesener Kalzium- oder Magnesiummangel vorliegt, muss gegebenenfalls zu geeigneten Nahrungsergänzungsmitteln wie Magnesiumpräparaten oder Calciumcarbonat gegriffen werden. Die beiden Mineralien werden im Dünndarm resorbiert, also in den Blutkreislauf aufgenommen.

Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Magnesium und Kalzium gibt es in praktischen Tabletten, veganen Kapseln (mit einer Kapselhülle aus Hydroxypropylmethylcellulose) oder in Pulverform.

  1. Schon in der Muttermilch findet sich die Kombination aus Kalzium und Magnesium.
  2. Dennoch ging man früher in der Medizin davon aus, dass die gleichzeitige Einnahme dieser beiden Mineralien nicht ratsam sei.
  3. Es wurde die Annahme vertreten, dass sich Calcium und Magnesium bei der Aufnahme in den Organismus gegenseitig behindern, weil sie eine ähnliche chemische Aufbaustruktur haben.

Zwischenzeitlich haben Forscher jedoch nun herausfinden können, dass diese Annahme falsch ist und sich die beiden Mineralien sogar gegenseitig sehr gut in ihren positiven Effekten ergänzen. Somit ist es sehr sinnvoll, Magnesium und Calcium zusammen einzunehmen.

Magnesium und Calcium haben zwar einen ähnlichen Aufbau, doch sie werden auf unterschiedliche Weise in die Blutbahn aufgenommen. Den Transport durch die Blutbahn übernehmen unterschiedliche Trägerstoffe, die sich gegenseitig nicht behindern. Vereinfacht könnte man sagen, dass es eine „Fahrtspur» für das Calcium und eine weitere Spur für das Magnesium vom Dünndarm in die Blutbahn gibt.Der menschliche Körper benötigt Magnesium, um das Calcium verstoffwechseln zu können. Heutzutage gilt es als erwiesen, dass für einige Stoffwechselvorgänge beide Mineralien in ausreichender Menge vorhanden sein müssen. Als Beispiel kann hier das sogenannte Parathormon angegeben werden, ein Nebenschilddrüsenhormon (Peptidhormon). Dieses Hormon reguliert den Calciumstoffwechsel, es wird also hauptsächlich dafür benötigt, dass das Calcium aus der Nahrung überhaupt verwertet werden kann. Seine wichtige Funktion kann das Parathormon jedoch nur dann ausüben, wenn im Körper ausreichend Magnesium verfügbar ist und kein Magnesiummangel vorliegt.

Kann ich Magnesium und Calcium gleichzeitig einnehmen?

So werden die Nährstoffe optimal resorbiert – Früher wurde angenommen, dass Calcium und Magnesium nicht zusammen eingenommen werden sollten. Doch diese Annahme ist längst überholt. Heute weiß man: Calcium und Magnesium sollten sogar zusammen eingenommen werden. Denn bei der Aufnahme in den Körper unterstützen sie sich gegenseitig.

  • Was Sie allerdings vermeiden sollten: Nehmen Sie niemals zusätzlich zu calcium- und magnesiumhaltigen Lebensmitteln weitere Nahrungsmittel zu sich, die viel Phosphor enthalten.
  • Phosphor zählt zu den sogenannten Mineralstoff-Hemmern bzw.
  • Mineralstoff-Räubern, die eine vollständige Resorption von Calcium und Magnesium im Darm verhindern.

Das kann langfristig zu einer Unterversorgung mit diesen Mineralstoffen führen. Zu Lebensmitteln, die Calcium- und Magnesium rauben, zählen zum Beispiel:

Schweinefleisch und Wurst, da beide stark phosphorhaltig sind Fertiggerichte Fast Food Chips Kaffee Cola Limonade Schmelzkäse Alkohol

Welche Calciumantagonisten bei KHK?

Neue Empfehlungen: Langwirksame Calciumantagonisten bei Herzinsuffizienz Die Herzinsuffizienz ist ein Krankheitsbild, dessen Prognose durchaus mit einer malignen Erkrankung vergleichbar ist. Nach den Ergebnissen der Framingham-Studie beträg die 5-Jahres-Mortalität dieses Krankheitsbildes insgesamt 50 Prozent.

Auch wenn sich das Krankheitsbild der Herzinsuffizienz sehr leicht als ein klinisches Syndrom mit bekannten Symptomen beschreiben läßt, ist eine genaue physiologische und biochemische Definition schwierig. Aus klinischer Sicht versteht man unter einer Herzinsuffizienz einen Zustand, bei dem eine eingeschränkte Herzfunktion die Ursache für die Unfähigkeit des Herzens darstellt, die metabolisierenden Gewebe entsprechend ihrer Erfordernisse mit Blut zu versorgen, oder ob dies nur über ein abnorm erhöhtes enddiastolisches Ventrikelvolumen erreicht werden kann.

Auch wenn die eigentliche Ursache der Herzinsuffizienz nicht immer eine eingeschränkte Kontraktion des Myokards ist, so liegt doch bei den meisten der betroffenen Patienten eine primäre, wie bei der dilatativen Herzerkrankung, oder eine sekundäre, durch vaskuläre oder valvuläre Erkrankungen ausgelöste myokardiale Schädigung vor.

Im klinischen Alltag sind die wichtigsten Ursachen einer Herzinsuffizienz die koronare Herzerkrankung (KHK), insbesondere der Zustand nach Myokardinfarkt, und die arterielle Hypertonie im Sinne einer hypertensiven Herzerkrankung. Als seltenere Ursachen werden primäre beziehungsweise sekundäre Kardiomyopathien und Herzklappenerkrankungen diskutiert.

Primäres Therapieziel: Beseitigung der Ursache Aufgrund der ernsten Prognose und der Irreversibilität des Krankheitsbildes gilt es, durch kausale Faktoren die Entstehung und Progredienz der Herz-insuffizienz aufzuhalten. Dazu gehört primär eine zufriedenstellende Behandlung der arteriellen Hypertonie und der koronaren Herzkrankheit, darüber hinaus eine Revaskularisation durch Bypass-Operation beziehungsweise Ballondilatation bei KHK oder ein prothetischer Klappenersatz bei hämodynamisch wirksamen Klappenvitien.

Aber auch eine ausreichende Korrektur der Kammerfrequenz bei absoluter Tachyarrhythmie kann die Entwicklung einer Herzinsuffizienz verhindern. Fortschritte in der medikamentösen Therapie der Herzinsuffizienz Während bis Ende der achtziger Jahre durch die Einführung von Digitalisglykosiden und Diuretika zunächst eine Verbesserung bezüglich der Symptomatik, jedoch nicht der Prognose erreicht werden konnte, gelang in den letzten Jahren durch die Einführung moderner Vasodilatatoren wie ACE-Inhibitoren und durch die Möglichkeit der Herztransplantation ein entscheidender therapeutischer Durchbruch.

In den letzten Jahren konnte auch für Betarezeptorenblocker mit vasodilatierender Begleitwirkung eine günstige Wirkung bei Patienten mit Herzinsuffizienz dokumentiert werden. Calciumantagonisten sind hier differenzierter zu betrachten. Kurzwirksame Calciumantagonisten verschlechtern Prognose Der Einsatz von Calciumantagonisten bei Patienten mit Herzinsuffizienz ist aufgrund ihrer zum Teil auftretenden negativ inotropen Wirkung kritisch zu betrachten.

In der Sekundärprophylaxe nach Myokardinfarkt mit eingeschränkter Ventrikelfunktion ist ein ungünstiger Einfluß auf den weiteren Verlauf belegt. Dies gilt insbesondere für kurzwirksame Calciumantagonisten vom Dihydropyridin-Typ wie Nifedipin, die durch ihre ausgeprägt peripher Vasodilatationen eine reflektorische Aktivierung des sympathoadrenergen Systems auslösen, wodurch die Prognose verschlechtert wird.

PRAISE-Studie bestätigt hohe Sicherheit von Amlodipin Im Gegensatz zu den rasch anflutenden kurzwirksamen Calciumantagonisten zeigt Amlodipin keine kardiodepressive Wirkung und führt auch nicht zu einer neurohumoralen Stimulation. In der PRAISE-Studie erhielten Patienten mit Herzinsuffizienz ischämischer- und nichtischämischer Genese neben einer Basismedikation zusätzlich Amlodipin oder Plazebo.

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Nach einer mittleren Beobachtungszeit von 14 Monaten zeigten Patienten mit Herzinsuffizienz aufgrund einer koronaren Herzkrankheit keine Verschlechterung der hämodynamischen Situation beziehungsweise der Prognose. Dieses neutrale Ergebnis steht in Kontrast zu den erwähnten Erfahrungen mit älteren Calciumantagonisten und ist daher bereits als Fortschritt zu bewerten.

Somit kann bei Patienten mit koronarer Herzkrankheit und eingeschränkter Pumpfunktion, bei denen die Gabe eines Calciumantagonisten als Antianginosum oder als Antihypertonikum sinnvoll erscheint, die zusätzliche Gabe von Amlodipin als sicheres Therapiekonzept angesehen werden.

Amlodipin verbessert Prognose bei nichtischämischer Herzinsuffizienz Bei Patienten mit Herzinsuffizienz nichtischämischer Genese im Rahmen einer hypertensiven Herzerkrankung oder einer dilatativen Kardiomyopathie konnte durch Gabe von Amlodipin sowohl eine Verbesserung der Symptomatologie als auch ein Rückgang der Mortalität dokumentiert werden.

Während der mittleren Beobachtungszeit von 14 Monaten nahmen die kardialen Todesfälle und lebensbedrohlichen Komplikationen um 31% und die Gesamtmortalität um 45% ab. Aufgrund dieser Ergebnisse sollen bei Patienten mit bekannter linksventrikulärer Dysfunktion beziehungsweise Herzinsuffizienz nur Calciumantagonisten ohne kardiodepressive Wirkung und fehlender neurohumoraler Stimulation eingesetzt werden.

Diese Maßnahme entspricht auch den aktuellen Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), dem American College of Cardiology und der American Heart Association (AHA), die für das therapeutische Management bei nichtischämischer Herzinsuffizienz neben der Standardtherapie die Gabe von Amlodipin als sicher bewerten.

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Ist Amlodipin ein gutes blutdruckmittel?

Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Amlodipin ist ein lang wirksames blutdrucksenkendes Arzneimittel aus der Gruppe der Kalziumkanalblocker. Es wird bei Bluthochdruck, bestimmten Fällen von Angina pectoris sowie bei koronarer Herzkrankheit eingesetzt.

Was ist besser Amlodipin oder Nitrendipin?

Amlodipin ist früh besonders effektiv KARLSRUHE (eb). Mit Amlodipin ist bei einem größeren Anteil von Hypertonikern morgens der Blutdruck ausreichend gesenkt als mit Nitrendipin, hat eine Anwendungsbeobachtung bei 791 Hochdruckpatienten in Deutschland ergeben, die das Unternehmen Pfizer gemacht hat.

In den Arztpraxen wurde Hypertonikern, bei denen der Blutdruck mit täglich einmal Amlodipin (Norvasc®) oder Nitrendipin gut eingestellt war, morgens vor der nächsten Einnahme der Druck gemessen. Einen Wert unter 140 zu 90 mm Hg erreichten 49 Prozent der mit Amlodipin Therapierten und 18 Prozent derer, die Nitrendipin genommen hatten.

: Amlodipin ist früh besonders effektiv