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Welche Medikamente GehRen Zu Den Benzodiazepine?

Welche Medikamente GehRen Zu Den Benzodiazepine?
Folgende Wirkstoffe:

  • Diazepam.
  • Chlordiazepoxid.
  • Alprazolam.
  • Bromazepam.
  • Fludiazepam.
  • Lorazepam.
  • Medazepam.
  • Oxazepam.

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Welche Medikamente zählen zu den Benzodiazepinen?

Tabelle 1: Benzodiazepine unter internationaler Kontrolle

Name Wirkungsdauer Bekanntester Handelsname
Lorazepam Kurz/Mittellang Ativan®
Medazepam Lang Nobrium®
Nordazepam Lang Stilny®
Oxazepam Short Serax®

Was sind die bekanntesten Benzos?

Was sind Benzodiazepine? – Schlafstörungen, Unruhe und Ängste: Die wohl meisten Menschen kennen die unliebsamen Begleiterscheinungen von Stresssituationen und zwischenmenschlichen Konflikten. Die Strategien zur Bewältigung können dabei völlig unterschiedlich sein.

  • Manche Betroffene treiben Sport, andere treffen sich mit Freunden und wieder andere erlernen Entspannungstechniken.
  • Vielfach wird aber auch zu Medikamenten aus der Gruppe der Benzodiazepine gegriffen.
  • Die erste Substanz aus der Familie der Benzodiazepine wurde in den 1960er Jahren von Leo Sternbach synthetisch hergestellt.

Heute gibt es eine ganze Reihe von Stoffen, die Bestandteil vieler verschreibungspflichtiger Medikamente sind und umgangssprachlich auch als Benzos bezeichnet werden. Meist werden sie als Tabletten, Tropfen oder zur Injektion angeboten. Besonders bekannte Benzodiazepine sind die Wirkstoffe Diazepam, Alprazolam, Lorazepam, Flunitrazepam und Clonazepam.

Welche Benzos sind die besten?

Schnelle Hilfe bei katatoner Schizophrenie – Katatone Symptome sind im Verlauf schizophrener Erkrankungen häufig (etwa 30 bis 40 Prozent) und können das klinische Bild sogar dominieren (21). Man unterscheidet zwei entgegengesetzte, manchmal im schnellen Wechsel auftretende Formen:

katatoner Sperrungszustand mit Hemmung der Motorik, Stupor und Rigidität, sowie katatoner Erregungszustand mit psychomotorischer Bewegung (Bewegungssturm).

Mittel der Wahl sind neben der Elektrokrampftherapie insbesondere Benzodiazepine (22). Als besonders gut wirksam in dieser Indikation haben sich Lorazepam und Diazepam erwiesen. Bei Stupor (Starrezustand bei vollem Bewusstsein) und Mutismus (Stummheit, psychogen bedingt) oder starker psychomotorischer Hemmung (kata­toniformen Zuständen) ist Lorazepam zunächst in einmaliger Dosis von 2 bis 2,5 mg indiziert (auch als langsame ­intravenöse Gabe möglich).

  • Lorazepam ist zur Sedierung vor und nach Operationen zugelassen.
  • Midazolam wird wegen der guten Steuerbarkeit (kurze Halbwertszeit) häufig auf der ­Intensivstation zur Analgosedierung und Sedierung verwendet.
  • Zusätzlich kommt es zur Anästhesie-­Einleitung, als Prämedikation zur Narkose und als ­sedierende Substanz bei der Kombina­tionsnarkose zum Einsatz.

Diazepam ist zugelassen als Prä­medikation bei operativen oder diagnostischen Eingriffen.

Welche Benzos sind stimmungsaufhellend?

Tranquilizer (Sedativa, Beruhigungsmittel) sind Arzneimittel, die angstlösend und beruhigend (sedierend), schlaffördernd und muskelentspannend wirken. Auch zur Behandlung bevorstehender Panik oder Angst auslösender Ereignisse (z.B. am Abend vor einer OP oder bei Flugangst) sind sie geeignet.

Alle Tranquilizer machen – egal, ob man sich an den Müdigkeit auslösenden Effekt gewöhnt zu haben scheint oder nicht – fahruntüchtig. Benzodiazepine sind die am häufigsten verordneten Tranquilizer (und auch Schlafmittel). Benzodiazepine stoppen die Informationsübertragung in bestimmten Gehirnregionen und werden kurzzeitig zur Behandlung von Angsterkrankungen, z.B.

bei psychotischen Spannungszuständen oder schweren Depressionen verwendet. Sie wirken beruhigend, dämpfend und schlaffördernd. Man unterteilt die Benzodiazepine nach ihrer Wirkdauer in kurz, mittel und lang wirkende Substanzen. Benzodiazepine wirken rasch und werden gut vertragen.

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Wirkdauer Wirkstoff Handelsname
Kurze Wirkung (wenige Stunden) Triazolam Halcion®
Brotizolam Lendormin®
Mittellange Wirkung (8–12 Stunden) Oxazepam Adumbran®
Bromazepam Lexotanil®
Temazepam Remestan®
Lorazepam Tavor®
Lange Wirkung (> 15 Stunden) Prazepam Demetrin®
Diazepam Valium®
Nitrazepam Imeson®
Chlordiazepoxid Librium®
Flunitrazepam Rohypnol®

Tabelle: Die am häufigsten verordneten Benzodiazepine. Sie werden üblicherweise als Tabletten eingenommen, viele Präparate sind aber auch als Tropfen, Zäpfchen und Spritze verfügbar. Die wichtigsten Nebenwirkungen von Benzodiazepinen sind:

Hohe AbhängigkeitsgefahrMüdigkeit (Fahruntüchtigkeit!) Störungen der Atmung: Benzodiazepine in hoher Dosierung hemmen das Atemzentrum und können Atemnot verursachen, vor allem wenn der Patient an Atemwegserkrankungen leidet. Sehstörungen, Schwindel: Je nach Wirkdauer beeinträchtigen Benzodiazepine die Konzentrationsfähigkeit und die motorische Koordination. Sie stören das Sehvermögen. Bei manchen Menschen können Benzodiazepine zu starker Unruhe, Angst und auch erhöhter Aggressivität führen. Hier muss das Medikament sofort abgesetzt werden.

Benzodiazepin-Abhängigkeit Tranquase®, Tranxilium®, Valium®, Adumbran® und Co. wirken stimmungsaufhellend, angstlösend, beruhigend und schlaffördernd. Alles Wirkungen, die sich jeder Kranke wünscht – deshalb verwundert es nicht, dass Ärzte Benzodiazepine millionenfach verschreiben.

Trotzdem: Das Risiko, abhängig zu werden, verbietet den Einsatz als Problemlöser im Alltag, als Schlafmittel oder bei leichter Unruhe. Viele Patienten benötigen im Verlauf der Behandlung immer höhere Dosen, da der Körper sich an das Medikament gewöhnt. Andere müssen zwar nicht die Dosis steigern, betreiben aber „doctor shopping», um ihr Rezept regelmäßig erneuert zu bekommen.

Das Abhängigkeitspotenzial ergibt sich aus der Reaktion des Körpers auf das Absetzen des Benzodiazepins. Es kommt praktisch immer zu Entzugssymptomen wie wochenlangen Schlafstörungen, Unruhe, Zittern, Angstzuständen und Alpträumen. Benzodiazepine dürfen deshalb immer nur kurzfristig bei akuten Anlässen eingenommen werden – zum Beispiel in den Tagen vor einer Operation oder nach einem Verkehrsunfall.

Wunsch nach Dosissteigerung (über die ärztliche Verordnung hinaus) Angst, Schlafstörungen oder andere körperliche Beschwerden bei Einnahme „nur» der verordneten Dosis Entzugssymptome bei Absetzen des Medikaments, die über drei oder vier Nächte mit sehr schlechtem Schlaf hinausgehen (was in der Regel normal ist) Weitere Einnahme, obwohl der Behandlungsanlass nicht mehr besteht Arztwechsel, um an neue Rezepte zu kommen.

Was tun in der Abhängigkeitsfalle? Suchen Sie baldmöglichst einen Nervenarzt oder Ihren Hausarzt auf, um zu besprechen, ob und wie Sie den akuten Entzug bewältigen können. Sie sollten wissen, dass die Entzugssymptomatik (vor allem schlechter Schlaf) 15 Tage und länger anhalten kann.Wenn Sie berufstätig sind, brauchen Sie für den Entzugszeitraum eine Krankschreibung und möglichst viel Unterstützung von Familie, Partner oder engen Freunden.

Ist Lorazepam ein Benzo?

Lorazepam gehört zu den Benzodiazepinen und wirkt angst- und spannungslösend sowie schlaffördernd.

Was sind nicht Benzodiazepine?

Schlafmittel Schlafmittel (Schlafmedikamente, Hypnotika) erscheinen bei als einfach anwendbare Hilfsmittel, um dem Körper die notwendigen Erholungsphasen zu ermöglichen. Die Realität sieht aber anders aus, denn alle verfügbaren Medikamente können zwar in ausreichender Dosierung den Schlaf herbeiführen, verschlechtern aber die Schlafqualität und führen zu einem zwar stundenmäßig ausreichenden, aber weniger erholsamen Schlaf.

Viele Substanzen wirken bis in den nächsten Tag hinein nach, was Mattigkeit, Schwindelgefühle oder auch Kreislaufprobleme zur Folge hat. Zudem ist die Gefahr der Gewöhnung und der psychischen gerade bei den besonders wirksamen Mitteln sehr groß. Schlafmittel sind deshalb am ehesten für kurzfristige Schlafprobleme geeignet, wie sie vor Operationen, psychisch belastenden Terminen oder bei akuten Schmerzproblemen auftreten.

Auch können sie in der Anfangszeit einer schlafmedizinischen Therapie durchaus sinnvoll sein. Man sollte sie deshalb nicht grundsätzlich ablehnen, aber auf den richtigen Umgang achten, damit sie optimal wirken können, und die negativen Folgeeffekte so gering wie möglich gehalten werden.

Benzodiazepine. Lange Zeit marktführende Mittel, die auch heute noch millionenfach verordnet werden. Dabei gehen die Fachverbände davon aus, dass bei etwa einem Drittel der Verordnungen ein bereits entstandenes Suchtverhalten zugrunde liegt. Ihr gravierender Nachteil ist die schnelle Entwicklung einer Abhängigkeit.

Bereits nach wenigen Tagen der Einnahme führt das Absetzen von Benzodiazepinen zu Alpträumen, Angstzuständen und/oder zu ausgedehnter Schlaflosigkeit. Wer als älterer Patient Benzodiazepine zum ersten Mal einnimmt, kann zudem bei höherer Dosierung eine paradoxe Wirkung erleben – statt Entspannung treten Erregung und Unruhe auf.

  • Hinweis: Benzodiazepine erhöhen die Sturzgefahr bei Nacht, weil sie die Muskeln entspannen und die Atemfunktion verschlechtern.
  • Sie sind deshalb im hohen Alter und bei chronischen Lungenerkrankungen besonders risikoreich.
  • Benzodiazepin-Agonisten (Nicht-Benzodiazepine) sind chemisch anders aufgebaut als Benzodiazepine, haben aber eine ähnliche Wirkung.

Zu dieser Gruppe gehören Zolpidem ( Zolpidem ct® ), Zopiclon (z.B. Ximovan® ) oder Zaleplon ( Sonata® ), weshalb man sie auch als Z-Substanzen bezeichnet. Obwohl sie die Benzodiazepine als meistverordnete Substanzen verdrängt haben, ist ihre Überlegenheit nicht gesichert.

Nach neueren Studien unterscheiden sie sich von den Benzodiazepinen weder in der Wirksamkeit, noch in den Nebenwirkungen oder im Abhängigkeitspotenzial. Um die Abhängigkeitsproblematik der Benzodiazepine und Benzodiazepin-Agonisten zu umgehen, werden manchmal auch Antidepressiva, z.B. Trimipramin, Mianserin, verordnet.

machen zwar nicht abhängig, aber auch sie verschlechtern die Schlafstruktur und unterdrücken den Traumschlaf. Neuroleptika sind manchmal ebenfalls hilfreich, um Schlafprobleme älterer Menschen zu lösen. Für Menschen, bei denen man beobachten kann, dass Benzodiazepine paradox wirken (d.h.

  1. Sie werden durch diese Medikamente aufgeregt und wacher), hat sich in der Akuttherapie Melperon ( Eunerpan® ) bewährt.
  2. Auch Antihistaminika, wie die Wirkstoffe Diphenhydramin oder Doxylamin, die eigentlich der Behandlung allergischer Reaktionen dienen, führen zu Müdigkeit.
  3. Diese werden daher in manchen Fällen als Schlafmittel eingesetzt.

Sie sind zwar nicht verschreibungspflichtig, haben aber dennoch Nebenwirkungen und sollten nur für kurze Zeit eingenommen werden. Zu den negativen Begleiterscheinungen der Antihistaminika gehören eingeschränkte Leistungsfähigkeit, Sehprobleme, Probleme mit der Verdauung und beim Wasserlassen sowie vermehrte UV-Empfindlichkeit der Haut.

Deshalb sind Antihistaminika im Sommer nur mit äußerster Vorsicht und bei gleichzeitiger Anwendung von Sonnenschutzmitteln mit Lichtschutzfaktor 50 einzusetzen. Antihistaminika sollten am besten nur nach Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden. Insbesondere bei Prostatabeschwerden und sind sie nicht geeignet.

Schmerzmittel sind eine weitere, häufig verordnete Alternative. Sie sind dann sinnvoll, wenn tatsächlich Dauerschmerzen bestehen, die den Schlaf stören, z.B. chronische Hüftschmerzen. Die Dauer ihres Gebrauchs ist aber durch die häufigen Nebenwirkungen meist begrenzt.

Hinweis: Schmerzmittel sollten Sie nur in Rücksprache mit dem Arzt einnehmen, auch wenn – insbesondere im Ausland – immer mehr Substanzen frei verkäuflich sind. Eine Einnahmedauer von über vier Wochen ohne zwischenzeitliche ärztliche Rücksprache ist nicht empfehlenswert. Schlaffördernde Phytotherapeutika.

Bei vorübergehenden Schlafstörungen haben sich Heilkräuter mit entspannender, schlaffördernder Wirkung bewährt, die in Form von Schlaftees, Kapseln oder Tropfen im Handel erhältlich sind. Präparate mit standardisierten Wirkstoffen zum Einnehmen (z.B. in Kapsel- oder Tropfenform) sind dabei den Teezubereitungen an Wirkung überlegen.