Wörwag Pharma

Medicina, Investigación, Tecnología

Welche Medikamente In Der Ss?

Welche Medikamente In Der Ss
Was tun bei bakteriellen Erkrankungen? – Um zu verhindern, dass Mutter und Kind durch eine bakterielle Infektion Schaden nehmen, müssen Schwangere mitunter Antibiotika einnehmen. Einige Antibiotika müssen Schwangere strikt vermeiden, da sie zu Fehlbildungen beim Kind führen können.

Dazu gehören unter anderem Clindamycin, Doxyclin und die Gruppe der Chinolone. Es gibt aber auch viele sehr gut verträgliche Antibiotika. Für Penicilline und Cephalosporine liegen die besten Daten während der Schwangerschaft vor; sie sind Mittel der ersten Wahl. Auch β-Lactam-Antibiotika sind gut untersucht und unbedenklich.

Bei einer Penicillinallergie können Schwangere auch Makrolide einnehmen. Da es sehr viele verschiedene Antibiotika gibt, sollten Sie auf jeden Fall mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin Rücksprache halten, bevor Sie ein Antibiotikum einnehmen. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) setzt sich für mehr Sicherheit bei der Versorgung mit Arzneimitteln ein.

  • Dafür entwickelt das BMG Aktionspläne mit verschiedenen Maßnahmen und Empfehlungen, die helfen, unnötige Arzneimittelnebenwirkungen und Wechselwirkungen zu vermeiden.
  • Die Empfehlungen richten sich dabei nicht nur an Ärztinnen und Ärzte.
  • Der aktuelle Aktionsplan bietet eine neue, umfangreiche Patienteninformation zur Medikamenteneinnahme für Frauen mit Kinderwunsch sowie Schwangere und Stillende an.

Die Patienteninformation unterstützt für den Besuch in der Arztpraxis oder der Apotheke und im eigenverantwortlichen Umgang mit Arzneimitteln.

Warum kein Wick VapoRub in der Schwangerschaft?

Wick VapoRub Erkältungssalbe SEIT GENERATIONEN BESSERT WICK VAPORUB DAS BEFINDEN BEI ERKÄLTUNGSBESCHWERDEN Seit über hundert Jahrenvertrauen Eltern auf der ganzen Welt bei Erkältungsbeschwerden auf die wohltuende Wirkung von WICK VapoRub Erkältungssalbe, damit die kleinen Patienten ruhig schlafen können.

  • Es enthält Wirkstoffe, welche auch in Pflanzen vorkommen, die wohltuend bei Schnupfen,Heiserkeit und erkältungsbedingtem Husten sind.
  • Wenn sich Ihre Kinder also das nächste Mal eine Erkältung eingefangen haben, können Sie ihnen mit der sanften und wirkungsvollen Heilkraft von WICK VapoRub wirksam Linderung verschaffen.
  • Anwendungsgebiet
  • Pflanzliches Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung bei Erkältungskrankheiten der oberen Atemwege wie Schnupfen, Heiserkeit und Husten.
  • WICK VapoRub Salbe wird angewendet bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 2 Jahren.
  • Wenn Sie sich nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Gegenanzeigen
  • WICK VapoRub Salbe darf nicht angewendet werden
  • wenn Sie allergisch gegen Levomenthol, Campher, Eucalyptusöl, Terpentinöl oder einen der in Abschnitt 6. genannten sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind.
  • bei Patienten mit Bronchialasthma oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen. Die Inhalation von WICK VapoRub Salbe kann zu Atemnot führen oder einen Asthmaanfall auslösen.
  • bei Säuglingen und Kleinkindern unter 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes).

Wechselwirkungen Es sind bisher keine Wechselwirkungen bekannt. Es wurden keine Studien zur Erfassung von Wechselwirkungen durchgeführt. Schwangerschaft und StillzeitWenn Sie schwanger sind oder stillen, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.Da keine ausreichenden Daten vorliegen, wird die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit nicht empfohlen.

  1. WICK VapoRub darf während der Stillzeit nicht im Bereich der Brust der stillenden Mutter angewendet werden, da das Risiko eines Kehlkopfkrampfes beim Kind während des Trinkens nicht ausgeschlossen werden kann.
  2. Anwendung
  3. Die empfohlene Dosis beträgt:Erwachsene und Jugendliche: Eine 2 bis 3 teelöffelgroße Menge 2-4mal täglichKinder ab zwei Jahren: 1⁄2 – 1 teelöffelgroße Menge 2-4mal täglich

Art der AnwendungNur äußerlich anwenden. Auf Brust, Hals und Rücken auftragen und leicht massierend einreiben. Nach der Anwendung der Salbe ist eine gründliche Reinigung der Hände erforderlich.

  • Dauer der AnwendungWenn Sie sich nach 5 Tagen nicht besser oder gar schlechter fühlen, wenden Sie sich an Ihren Arzt.
  • Anwendung bei Säuglingen und Kindern unter 2 JahrenBei Säuglingen und Kindern unter 2 Jahren darf dieses Arzneimittel wegen Gefahr eines Kehlkopfkrampfes nicht angewendet werden.
  • Nebenwirkungen
  • Die Häufigkeit des Auftretens der folgenden Nebenwirkungen ist nicht bekannt:
  • WICK VapoRub Salbe kann bei Säuglingen und Kleinkindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.
  • allergische Reaktionen der Haut wie Rötung, Reizung oder eine Kontaktallergie (z.B. Kontaktekzeme)
  • Kurzatmigkeit oder Hustenreiz nach Inhalation
  • Verbrennungen am Applikationsort
  1. Zusammensetzung
  2. Die Wirkstoffe sind:100 g WICK VapoRub Salbe enthalten: 2,75 g Levomenthol; 5,0 g Campher (razemisch); 1,5 g Eucalyptusöl (Eucalypti aetheroleum); 5,0 g Terpentinöl vom Strandkiefertyp.
  3. Die sonstigen Bestandteile sind: Thymol, ätherisches Wachholderholzöl, weißes Vaselin.
See also:  Warum Haben Medikamente Nebenwirkungen?

: Wick VapoRub Erkältungssalbe

Was passiert mit dem Baby wenn man hustet?

Kann der Husten dem ungeborenen Kind schaden? – Das Baby ist im Bauch der Mutter gut geschützt und somit stellt ein Husten im Normalfall keine Gefahr dar. Gehe sicherheitshalber aber ruhig zum Arzt, damit er den Grund herausfindet. So können etwaige dahintersteckende Erkrankungen erkannt und behandelt werden.

Welche Schmerzmittel in der frühen Schwangerschaft?

Als Mitglied der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. haben Sie viele Vorteile. Informieren Sie sich hier. – Mitglied werden Drei Botschaften sollen an den Beginn dieses Themas gestellt werden: Erste Botschaft: In der Schwangerschaft und während der Stillzeit sollen so wenig Medikamente wie möglich eingenommen werden.

Es gibt nämlich kein Medikament, weder aus dem Bereich der Schulmedizin, noch aus dem Bereich der naturheilkundlichen Medikamente, das völlig ungefährlich ist und ohne jedes Risiko in der Schwangerschaft und während der Stillzeit eingenommen werden kann. Zweite Botschaft: Es gibt etliche nicht–medikamentöse Verfahren, mit denen unterschiedliche Schmerzen zuverlässig gebessert werden können und die dann keine negativen Auswirkungen auf das ungeborene Kind ausüben können.

Dritte Botschaft: Wenn Medikamente eingenommen werden müssen, weil der Schmerz zu stark oder zu lang anhaltend ist, dann sollen geeignete Medikamente ausgewählt und diese Medikamente ausreichend hoch dosiert werden. Ein Beispiel hierfür: Ibuprofen ist ein zuverlässiges, in der Schwangerschaft geeignetes Mittel gegen Schmerzen.

Denken Sie generell daran: Es ist für das ungeborene Kind wahrscheinlich ungünstiger, wenn Sie an starken, unbehandelten Schmerzen leiden, weil sich dadurch Ihre Blutgefäße verengen und Ihr Kind eventuell zu wenig Blut und damit Sauerstoff bekommt. Das würde schlimmere Auswirkungen haben, als eine gelegentliche Tabletteneinnahme, so lange es sich um geeignete Medikamente handelt.

Noch eine wichtige Vorbemerkung: Viele Frauen bemerken erst nach einigen Wochen, dass sie schwanger sind. In dieser Zeit haben sie möglicherweise bereits verschiedene Medikamente eingenommen und machen sich jetzt Sorgen, was passieren könnte. Wenn es tatsächlich zu einer Schädigung in der frühesten Phase der Schwangerschaft gekommen sein sollte, kann es zu einem frühen Absterben der Frucht kommen. Schmerzbehandlung ohne Medikamente Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten, Schmerzen in der Schwangerschaft ohne die Einnahme von Medikamenten angehen zu können. Manche Verfahren sind nicht für alle Frauen gleich gut geeignet, aber Sie werden das jeweils für Sie am besten geeignete Verfahren herausfinden können.

Spaziergänge und frische Luft. Kompressen auf Stirn und Nacken Leichte Massage von Schläfen, Stirn und Nacken mit Pfefferminzöl. Ausreichendes Trinken und regelmäßiges Essen. Rauchen und Alkohol sollen vermieden werden. Ausreichende Ruhepausen und genug Schlaf. Entspannungstechniken können helfen, Kopfschmerzen sogar vorzubeugen. Akupunktur kann wirken, Behandler muss aber über bestehende Schwangerschaft informiert werden.

Bei Rücken- und Gelenkschmerzen:

Wärme kann Verspannungen lösen und wirkt wohltuend auf Muskeln und Gelenke. Bei Schmerzattacken oder Dauerschmerzen können ein warmes Bad, eine Wärmflasche oder ein erhitztes Kirschkernkissen Wunder wirken. Schwangere Frauen sollten zur Entlastung der Muskeln und Gelenke regelmäßige Ruhepausen in ihren Alltag einzubauen. Schwere körperliche Arbeiten – beispielsweise schweres Heben oder Tragen – sollten mit fortschreitender Schwangerschaft unterbleiben. Stress und psychische Belastungen führen zu Verspannungen und können Schmerzzustände auslösen oder verstärken. Eine frühzeitig erlernte Entspannungstherapie ist in der Schwangerschaft daher besonders wichtig. Massagen oder bestimmte Yoga-Formen sind geeignet. Bewegung lindert. Gezielte Übungen zur Kräftigung des Rückens, Nordic Walking, Radfahren, Schwimmen, Aqua-Gymnastik oder Yoga sind als Ausgleichssport in der Schwangerschaft besonders gut geeignet. Wichtig sind auch regelmäßige Übungen zur Kräftigung des Beckenbodens. Zur Entlastung der Bauch- und Rückenmuskulatur leisten Bauchtücher oder ein Stützgürtel gute Dienste. Schonende, ganzheitliche Bewegungsabläufe, wie sie beispielsweise bei der Wassergymnastik geübt werden, können Schmerzen lindern.

See also:  Welche Medikamente Sind In Singapur Verboten?

Auf keinen Fall übermäßig schonen, viel besser ist es, immer in Bewegung zu bleiben. Wenn Sie als Schwangere unter Ischiasschmerzen (Nervenschmerz, oft im unteren Rücken mit Ausstrahlung ins Bein) leiden, sollten Sie keinesfalls den Schmerz durch eingeschränkte Bewegung und lang anhaltende Ruhephasen zu vermeiden versuchen.

Dies bewirkt oft eine Verstärkung der Verspannung und verstärkt noch die Schmerzen. Eine medikamentöse Behandlung von Gelenkschmerzen in der Schwangerschaft ist nicht empfehlenswert. Bei akuten starken Schmerzen kann gelegentlich Paracetamol oder Ibuprofen genommen werden. Schmerzbehandlung mit Medikamenten Paracetamol – Es gilt als ein sicheres Schmerzmittel in der Schwangerschaft.

Experten sind sich noch uneinig, ob es einen Zusammenhang zwischen einer Paracetamol-Einnahme in der Schwangerschaft und einem späteren Hyperaktivitätssyndrom beim Kind gibt. Auch ein vermehrtes Auftreten von Asthma und von Hodenhochstand bei Jungen zeigten sich in Studien.

  • Über diese Untersuchungen sollten Schwangere unbedingt informiert werden.
  • Ibuprofen – Wirkt bei Erwachsenen erst ab einer Dosierung von 400 mg, besser 600 mg, so dass Sie, wenn Sie sich in der Schwangerschaft zur Einnahme dieses Medikamentes entschieden haben, nicht zu niedrig herangehen sollten: Die Einzeldosis von 600 mg kann drei – bis viermal pro Tag eingenommen werden, wenn es sich um starke Schmerzen handelt, die anders nicht zurückgehen.

Ibuprofen sollte jedoch wie alle diese Nicht-Opioid – Schmerzmittel jenseits der 28. SSW nur unter besonderer Vorsicht angewandt werden, da es in späteren Phasen der Schwangerschaft zu einer Veränderung des Kreislaufssystems des Ungeborenen führen kann.

  • Es ist ein weiteres sicheres Analgetikum in der frühen Schwangerschaft und hat gegenüber Paracetamol den Vorteil der besseren Wirksamkeit auch bei stärkeren Schmerzen.
  • Opioide – Sie dürfen bei starken und stärksten Schmerzen, z.B.
  • Bei schweren Tumorschmerzen, nach einem Unfall oder einer Operation, auch in der Schwangerschaft gegeben werden, wobei das immer eine Arztentscheidung sein muss.

Opioide dürfen während der gesamten Schwangerschaft gegeben werden. Falls dies erforderlich sein sollte, muss für die Entbindung darauf geachtet werden, dass unbedingt ein Neonatologe (Facharzt für Neugeborene) für die Phase nach der Geburt bereit steht, da beim Neugeborenen mit einer Atemdepression (Verringerung von Atemzügen) und mit Entzugssymptomen zu rechnen ist. Bitte beachten Sie, dass Sie generell Schmerzmittel nur bei zwingender Notwendigkeit einnehmen und den Einsatz von Kombinationspräparaten (das sind Arzneimittel mit mehreren Wirkstoffen) auf jeden Fall vermeiden. Leider gehört gerade das am meisten in Deutschland verkaufte Schmerzmittel Thomapyrin® zu diesen Kombinationspräparaten.

Wichtige Regeln zur Medikamenteneinnahme während der Schwangerschaft: 1) Verantwortungsvoll und mit Bedacht mit Arzneimitteln umgehen. Dabei gilt: so wenig wie möglich, so viel wie notwendig. Medikamente stets in Absprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen. Langzeitmedikationen oder laufende Therapien niemals eigenmächtig reduzieren oder absetzen.

Ebenso wenig aber im Falle einer akuten Erkrankung aus Angst auf eine Behandlung verzichten.2) Medikamente ausschließlich aus der Apotheke, niemals aus unsicheren Quellen, wie etwa dem Ausland oder dem Internet beziehen. Vorsicht mit sogenannten „Naturheilmitteln».

Sie enthalten nicht selten Giftstoffe oder zumindest für das Ungeborene schädliche Substanzen.3) Für Frauen, die wegen besonderer Erkrankungen regelmäßig von verschiedenen Fachärzten unterschiedliche Arzneimittel verschrieben bekommen, empfiehlt sich der «Arzneimittelpass für Schwangere und Stillende».

Er enthält neben einem umfangreichen Ratgeber-Teil ausreichend Platz zum Eintragen sämtlicher Medikamenteneinnahmen. Dieser lässt sich gegen 3,00 Euro in Briefmarken und einen ausreichend frankierten Rückumschlag beim Deutschen Grünen Kreuz bestellen. Nicht-medikamentöse Migränebehandlung in der Schwangerschaft Der Schwerpunkt der Behandlung liegt auf den nicht-medikamentösen Maßnahmen. Leichte sportliche Aktivitäten wie Schwimmen, Yoga, Gymnastik oder Spaziergänge sind zu empfehlen, bewährt haben sich Entspannungsübungen.

See also:  Welche Medikamente Sind Nicht Lieferbar?

Auch auf einen regelmäßigen Schlaf sollte geachtet werden. Zwei Liter Flüssigkeit sollten Schwangere mindestens jeden Tag zu sich nehmen. Ideal sind hier Wasser, Früchte- oder Kräutertee, sowie verdünnte Fruchtschorlen. Sinkt der Blutzuckerspiegel ab (was er in der Schwangerschaft häufig tut), kündigen sich häufig Kopfschmerzen an.

Unser Tipp für Schwangere: Essen Sie über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten und packen Sie sich bei Spaziergängen oder während der Arbeit für unterwegs kleine Snacks wie Früchte, Müsliriegel oder Nüsse in die Tasche. Es empfiehlt sich auch die Ernährungsgewohnheiten zu überprüfen.

Durch die gesündere und bewusstere Ernährung und durch den Verzicht auf Alkohol in der Schwangerschaft verringern sich oft die Häufigkeit und die Schwere der Schmerzanfälle. Sollte es zu akuten Kopfschmerzen und Migräneanfällen kommen, wirkt eine kalte Kompresse auf Stirn, Schläfe oder im Nacken. Auch professionelle Massagen durch einen Physiotherapeuten können verspannte Regionen im Nacken oder Rücken sanft lösen und können Kopfschmerzen und Migräne vorbeugen.

Dr. Astrid Stienen zum Thema \

Sie sollten jedoch einen Physiotherapeuten wählen, der Erfahrung mit der Massage von Schwangeren hat. Alternativ kann Pfefferminzöl mit leichtem Druck auf Schläfen, Stirn und Nacken einmassiert werden. Nach Absprache mit dem Arzt können auch Vitamin-B2- oder Magnesiumpräparate helfen, der Migräne vorzubeugen.

  • Medikamentöse Therapie bei Migräne in der Schwangerschaft Paracetamol und Ibuprofen sind für die Behandlung von Migräneattacken in der Schwangerschaft Mittel der ersten Wahl.
  • In der Stillzeit ist es Ibuprofen.
  • Die ausreichend hohe Dosierung ist entscheidend: Paracetamol soll mit mindestens 500 mg, besser 1000 mg bis zu maximal viermal am Tag gegeben werden, von Ibuprofen sollte bis zu viermal pro Tag 600 mg verabreicht werden.

Ist bei schwerer und/oder häufiger Migräne eine Migräneprophlaxe (vorbeugende medikamentöse Behandlung) notwendig, kann Metoprolol (Beloc®) 50 – 100 mg pro Tag zum Einsatz kommen. Gegen Übelkeit ist Dimenhydrinat (Vomex A®) das Mittel der ersten Wahl.

Sumatriptan (Imigran®) 25mg / 100mg (Tablette, Nasenspray) Sumatriptan (Imigran®) 6 mg subcutan Einmalspritze oder Pen

Eine erneute Verschlechterung der Migräne nach der Geburt kann häufig noch hinausgezögert werden, solange die Kinder voll gestillt werden. Schmerztherapie in der Stillzeit Die folgenden Schmerzmittel, die nach einem Kaiserschnitt zur Verfügung gestellt werden, sind als unbedenklich, auch in der Stillzeit, eingestuft worden.

Schmerzen sorgen dafür, dass die Schwangere sich schlecht bewegen kann. Schmerzen sorgen dafür, dass die Schwangere ihr Baby kaum heben kann. Schmerzen sorgen dafür, dass die Muttermilch viel schlechter fließt.

Tendenziell wird die Giftigkeit von Medikamenten in der Muttermilch eher überschätzt. Dies hat oft zur Folge, dass die junge Mutter entweder auf ein für sie wichtiges Arzneimittel oder auf das Stillen verzichtet. Dabei ist das auch bei schweren chronischen Krankheiten oft nicht nötig.

  • So können durchaus Schmerzmittel und einige altbewährte Mittel gegen rheumatische Krankheiten – die sich manchmal in der Schwangerschaft bessern und danach heftig zurückmelden – oder gegen chronisch-entzündliche Darmerkrankungen ohne ernsthafte Bedenken genommen werden.
  • Mütter sollen bei medikamentöser Schmerztherapie nicht grundsätzlich zum Abstillen gedrängt werden.

Bestimmte Vorgaben sollten eingehalten werden:

Einnahme von Analgetika grundsätzlich direkt nach dem Stillen oder abends Konzentration der Medikamente in der Muttermilch ist nach ein bis zwei Halbwertzeiten nur noch gering Medikamentenwechsel (z.B. zwischen PCM und Ibuprofen) kann sinnvoll sein Schmerztherapie der Mutter geht vor

Fazit Zusammenfassend sollte Ihnen klar sein, dass Schmerztherapie auch in der Schwangerschaft und während der Stillperiode möglich ist, wobei nichtmedikamentöse Verfahren naturgemäß sicherer sind. Aber auch eine medikamentöse Schmerztherapie kann, wenn sie medizinisch notwendig ist, bei entsprechender Vorsicht und Kenntnis der geeigneten Medikamente auch während der Schwangerschaft und der Stillzeit mit größtmöglicher Sicherheit für die Mutter und ihr Kind durchgeführt werden.