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Welche Medikamente Sind Antihistaminika?

Welche Medikamente Sind Antihistaminika?
Antihistaminika

  • Dimetinden.
  • Diphenhydramin.
  • Clemastin.
  • Loratadin.
  • Cetirizin.
  • Fexofenadin.
  • Cimetidin.
  • Ranitidin.

Welche Medikamente zählen zu Antihistaminika?

Fazit: Antihistaminika bei Heuschnupfen – Häufiges Niesen, tränende Augen und juckende Hautstellen – bei allergischen Reaktionen greifen viele Menschen zu Antihistaminika. Dabei handelt es sich oftmals um neuere H1-Rezeptorantagonisten. Diese stabilisieren die Bindungsstellen des Histamins und hemmen damit die Wirkung des Botenstoffs.

  1. Die Symptome der Allergie lassen sich unterdrücken und Beschwerden mildern.
  2. Im Gegensatz zu früheren Generationen gelangen die neuen Wirkstoffe kaum noch ins Gehirn, wodurch sie weniger müde machen und rascher wirken.
  3. Antihistaminika der 1.
  4. Generation sind zum Beispiel Clemastin, Hydroxyzin oder Dimetinden.

Zu den Antihistaminika der 2. und 3. Generation zählen Terfenadin, Levocetirizin, Ebastin, Cetirizin, Loratadin, Rupatadin, Desloratadin und Fexofenadin. Bei einer allergischen Reaktion setzt der Körper Histamin frei. Antihistaminika ähneln dem körpereigenen Gewebshormon und stabilisieren seine Bindungsstellen.

Das hemmt die Wirkung von Histamin und lindert die Symptome der Allergie. Starke Nebenwirkungen treten bei Antihistaminika relativ selten auf. Vor allem Substanzen der 1. Generation können aber Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Schwindel und Kopfschmerzen auslösen. Patienten, die unter einer Herz-, Nieren- oder Leberschwäche leiden, sollten die Einnahme mit einem Arzt absprechen.

Antihistaminika-Tabletten mit den Wirkstoffen Loratadin, Cetirizin oder Levocetirizin können Sie in der Apotheke ohne Rezept erwerben. Bei ZAVA erhalten Sie zum Beispiel das Medikament Levocetirizin HEXAL® rezeptfrei. : Antihistaminika: Wirkung und Anwendung

Was ist das beste Antihistaminika?

Allergietabletten, Augentropfen, Nasensprays: Manche Wirkstoffe veraltet – Das Ergebnis: 15 Allergie-Medikamente können wir mit der Note «gut» oder sogar «sehr gut» empfehlen. Aber eben nicht alle. Zwei bekannte Apotheken-Bestseller im Test arbeiten mit veralteten Wirkstoffen, den Antihistaminika der ersten Generation.

  1. Antihistaminika blockieren Andockstellen für den Botenstoff Histamin, der allergische Symptome erzeugt.
  2. Die Antihistaminika Dimetinden und Ketotifen sehen wir kritisch.
  3. Unter anderem machen sie müde und können zu trockenem Mund, Magen-Darm-Beschwerden und Nervosität führen.
  4. Wir raten bei Allergie-Medikamenten zu den neueren Antihistaminika der zweiten Generation.

Sie machen weniger müde, und Patienten vertragen sie grundsätzlich besser, auch wenn sich Nebenwirkungen von Mensch zu Mensch unterscheiden können. In diese Gruppe gehören Cetirizin, Azelastin, Loratadin und Levocabastin. Weiter zu den getesteten Produkten Vor allem im Frühling leiden viele Menschen unter Allergien. Wir haben 22 Allergie-Medikamente begutachtet. (Foto: Pixabay )

Welches Antihistaminikum wirkt am stärksten?

Desloratadin und Loratadin im direkten Vergleich – Während Loratadin als sogenanntes „Prodrug» noch in der Leber zum aktiven Wirkstoff Desloratadin verstoffwechselt werden muss, ist dies bei Desloratadin („aktiver Metabolit») nicht mehr notwendig. Dies bringt den Vorteil der schnelleren und zuverlässigeren Wirkung mit sich:

Der Wirkeintritt ist bereits innerhalb von 30 bis 60 Minuten zu erwarten. (vgl. Loratadin: 1 bis 3 Stunden)Der Wirkstoff Desloratadin steht zuverlässig zur Verfügung, und wird nicht erst in der Leber aus Loratadin gebildet. Das hat den Vorteil, dass bestimmte Faktoren, die die Verstoffwechselung von Loratadin stören können (z.B. Alkohol, bestimmte Nahrungsmittel), auf die Wirkung von Desloratadin keinen Einfluss haben

De facto schneidet Desloratadin gegenüber dem „Vorgängermodell» Loratadin in vielen Punkten deutlich besser ab:

Wirkt schneller und stärker als Loratadin (deshalb enthalten Desloratadin Tabletten nur 5 mg Wirkstoff, während Loratadin Tabletten 10 mg enthalten)Wirkt gegen die verstopfte Nase

Dies belegen auch folgende Zahlen:

Desloratadin besitzt eine 2,5-4-fach 1 höhere Wirksamkeit als LoratadinDesloratadin besitzt eine 150-fach 2 höhere H1-Rezeptor-Affinität als Loratadin

Zur Erläuterung des Begriffs „H1-Rezeptor-Affinitität»: Dieser Begriff beschreibt, wie gut ein Arzneistoff an die H1-Histaminrezeptoren andockt, das Histamin am Rezeptor verdrängt und diesen blockiert. Histamin ist eine körpereigene Substanz, die die typischen allergischen Symptome einer Allergie, wie juckende und tränende Augen, verstopfte oder fließende Nase, auslöst.

Durch die Blockade dieser Rezeptoren können Antihistaminika allergische Symptome reduzieren. Je stärker die sogenannte H1-Rezeptor-Affinität ist, desto stärker scheinen auch die antientzündlichen Effekte zu sein – sodass Antihistaminika der neuen Generation, wie Desloratadin, unter anderem auch bei verstopfter Nase helfen können.

Dass Desloratadin damit „klassische» Antihistaminika der 2. Generation unter anderem in Bezug auf Wirksamkeit und Verträglichkeit in den Schatten stellt, zeigen auch folgende Ergebnisse von vier Anwendungsbeobachtungen mit insgesamt 77.800 Patienten eindrücklich:

99% der Verwender beurteilten die Verträglichkeit des Wirkstoffs in Lorano ® Pro mit „gut» bis „sehr gut».3 Bis zu 84% der Verwender, die vorher Cetirizin angewendet hatten (5.737 Patienten), beurteilen Desloratadin, den Wirkstoff in Lorano ® Pro, als wirksamer als Cetirizin! 4

Was sind natürliche Antihistaminika?

Welche Medikamente Sind Antihistaminika? Die Zahl der Personen, die regelmäßig Antihistaminika einnehmen, hat sich von 2017 zu 2021 verdoppelt. Antihistaminika werden zur Behandlung allergischer Reaktionen eingesetzt. Vor allem PatientInnen mit chronischen Allergien profitieren von der Wirkung dieser Allergietabletten.

  • Antihistaminika hemmen die Wirkung von Histamin im Körper.
  • Zu den Anwendungsgebieten zählen allergische Reaktionen, Schlafstörungen, Übelkeit und Refluxerkrankungen.
  • Als natürliche Antihistaminika gelten Vitamin C, Zink, Calcium sowie Quercetin,

Wann nimmt man Antihistaminika?

Antihistaminika gehören zu den am häufigsten verwendeten Medikamenten gegen allergische Erkrankungen wie: Niesen, laufende oder verstopfte Nase (allergische Rhinitis) Juckende, tränende Augen (allergische Bindehautentzündung) Nesselsucht (Urtikaria) oder Ausschläge.

Welches Antihistaminikum bei starkem Juckreiz?

Welche Medikamente wirken antihistaminerg? –

Gruppe Antihistaminikum Medikament Anwendung
H1-Rezeptorblocker 1. Generation Dimetinden Diphenydramin Meclozin Promethazin Clemastin Dimenhydrinat Schlafmittel Antiemetikum (Übelkeit, Erbrechen) allergischer Schock
H1-Rezeptorblocker 2. Generation Loratadin Cetirizin Azelastin Fexofenadin Antiallergikum Juckreiz
H2-Rezeptorblocker Ranitidin Cimetidin Magengeschwüre Sodbrennen

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Welches Antiallergikum gegen Juckreiz?

Das Wichtigste zu Cetirizin – kurz erklärt –

Cetirizin gilt als ein gut wirksames und verträgliches Mittel gegen Allergien (Antiallergikum) wie Heuschnupfen und Nesselsucht. Es lindert dabei Beschwerden wie Juckreiz, Fließschnupfen und Hautreaktionen.Cetirizin wirkt rasch und lange anhaltend.Cetirizin stellt kein «Kortison» dar und verursacht dementsprechend auch keine kortisonbedingten Nebenwirkungen. Es macht normalerweise kaum müde.

Welche Antihistaminika zum Schlafen?

Schlafstörungen nehmen seit mehreren Jahren stetig zu.30 bis 40 Prozent der Erwachsenen schlafen kürzer als empfohlen, aber auch bereits 31 Prozent der 10- bis 13-Jährigen und 26 Prozent der Jugendlichen. Nur jeder vierte ältere Mensch schläft überhaupt gut, so Fietze.

  • Eine Insomnie liegt laut Definition vor, wenn man vor dem Einschlafen (Einschlafstörung) oder nachts (Durchschlafstörung) mehr als 30 Minuten wach liegt und weniger als 85 Prozent der Bettliegezeit auch tatsächlich schläft.
  • Treten die Beschwerden mindestens drei Nächte pro Woche auf, gibt es Handlungsbedarf.

Denn das Zeitfenster, um durch die Einnahme von rezeptfreien Schlafmitteln eine Chronifizierung der Schlafprobleme zu verhindern, schließt sich schnell: „Per Definition gelten Schlafstörungen als chronisch, wenn sie länger als drei Monate andauern», so Fietze.

Was ist das neueste Antihistaminikum?

Anfang März kommt das neue H1-Antihistaminikum Ebastin in Deutschland auf den Markt. Ebastin ist eine Entwicklung des spanischen Pharmaunternehmens Almirall Prodesfarma. Es wird in Deutschland in einer Kooperation mit der Bayer Vital GmbH unter dem Handelsnamen Ebastel® eingeführt.

Was macht zu viel Histamin im Körper?

Welche Ursachen hat eine Histaminintoleranz? – Histamin wird ständig im Körper selbst gebildet, aber auch über die Nahrung aufgenommen. Häuft es sich im Körper an, kann es zu körperlichen Beschwerden führen. Histamin ist ein biogenes Amin. Diese Substanz entsteht beim Abbau von Eiweiß in der Nahrung.

Besonders hoch ist der Histamingehalt in Hering, Kaviar, bestimmten Käsesorten, Trauben, Sauerkraut, Fischkonserven, Rotwein und Tomaten, Histamin erfüllt im Körper wichtige Funktionen als Botenstoff: Es regelt etwa den Blutdruck, steuert die Ausschüttung des Magensafts und regt den Darm an. Aber auch beim Zellwachstum und der Zelldifferenzierung, beim Schlaf-Wach-Rhythmus und bei der Gedächtnisfähigkeit ist es beteiligt.

Histamin wird ständig durch zwei Enzyme abgebaut:

  • das Enzym Diaminoxidase – kurz: DAO – aus der Darmschleimhaut, Leber, Niere und den weißen Blutzellen, und
  • das Enzym Histamin-N-Methyltransferase – kurz: HNMT – das eher in der Haut und den Bronchien aktiv ist.

Dieser Abbauprozess ist bei Menschen mit Histaminintoleranz möglicherweise gestört. Oft sind die Beschwerden bei Betroffenen nicht nur auf Histamin zurückzuführen. So gibt es auch andere ähnliche biogene Amine, die Unverträglichkeitsreaktion auslösen. So etwa der Geschmacksverstärker Glutamat, der über dieselben Enzyme abgebaut wird wie Histamin.

Wie lange dauert es bis ein Antihistaminikum wirkt?

Antihistaminika: Wirkeintritt und Wirkdauer (Pharmakokinetik) – Orale Antihistaminika der zweiten Generation werden als Tabletten, Brausetabletten, Saft oder Tropfen angeboten. Ihre Wirkung tritt in einer Zeitspanne von 20 bis 120 Minuten ein. Sie hält bis zu 24 Stunden.

  1. Nebenwirkungen, wie leichte Müdigkeit, sind sehr selten.
  2. Intranasale Antihistaminika sind Nasensprays mit antihistaminen Wirkungen.
  3. Sie werden zur Behandlung eines allergischen Schnupfens eingesetzt und wirken schneller im Vergleich zu Antihistaminika in Tablettenform.
  4. Für eine dauerhafte Wirkung müssen diese Medikamente mindestens zweimal am Tag eingesetzt werden.

Zu den möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Brennen in der Nase und sehr selten leichte Müdigkeit. Okuläre Antihistaminika sind Augentropfen mit antihistaminen Wirkungen. Sie werden zur symptomatischen Behandlung einer allergischen Bindehautentzündung eingesetzt und üblicherweise zwei- bis maximal viermal täglich in die Augen gegeben.

Kann man jeden Tag Antihistaminika nehmen?

Pollenflugbeschwerden sofort mit Antihistaminika behandeln 11.03.2013 Die ersten Pollen fliegen seit ein paar Wochen, es ist Heuschnupfenzeit. Je schöner das Wetter, desto größer das Leiden der betroffenen Menschen. Wem die Pollen zu schaffen machen, sollte sich rechtzeitig dagegen wappnen.

Für beginnt jetzt wieder die Zeit des Niesens und der tränenden Augen. Treten akute Beschwerden auf, empfiehlt Prof. Karl-Christian Bergmann von der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin sofort die Einnahme von Diese Medikamente unterdrücken die überschießende, allergische Reaktion des Körpers auf das verursachende Allergen und damit die Freisetzung großer Mengen von Histamin (u.a.

Mediatoren), die zu den typischen Beschwerden der verschiedenen Allergieformen oder auch zu einem anaphylaktischen Schock führen können. Es sind also Medikamente, die bei allergischen Erkrankungen, allergischen Reaktionen und Juckreiz gegeben werden. Rezeptfrei erhältlich sind Präparate mit den Wirkstoffen Cetirizin, Dimetinden oder Loratadin.

Sie werden meist einmal täglich eingenommen, ihre Wirkung setzt nach weniger als einer Stunde ein. Daneben gibt es auch verschreibungspflichtige Wirkstoffe wie Levocetirizin und Desloratadin. Antihistaminika werden in geringen Mengen auch als Beruhigungsmittel eingesetzt. Sie können – je nach Stoffklasse unterschiedlich – Müdigkeit, eingeschränkte Motorik, Urteils- und Reaktionsfähigkeit sowie «Hang-over» verursachen.

Bei chronischem Gebrauch erfolgt Gewöhnung. Das Medikament wirkt schon nach zehn Minuten. „Allergiker sollten immer Tabletten für den Notfall dabei haben. Früher machten die Allergietabletten müde, aber heute ist die Müdigkeit nach der Einnahme nicht mehr so stark», erläutert Bergmann.

  1. Je nach Stärke der können Betroffene täglich bis zu drei Tabletten nehmen.
  2. Das Medikament kann so lange genommen werden, bis die allergieauslösenden Pollen nicht mehr fliegen.
  3. Eine Alternative zu Antihistaminika sei ein Nasenspray mit Kortison.
  4. Das bekommen Allergiker ohne Rezept.
  5. Nasenspülungen lindern Bergmann zufolge die Beschwerden nicht.

Zuhause bleiben müssen die Betroffenen in der Regel nicht: Es gebe nur sehr wenige Patienten, die so starken Heuschnupfen haben, dass sie nicht mehr auf die Straße gehen können, sagt Bergmann. Der letzte Schritt sei dann eine Behandlung mit Kortisontabletten, die es auf Rezept gibt.

  • Bei Sonnenschein, steigenden Temperaturen und Wind werden vermehrt Pollen freigesetzt.
  • Wenn sich das Wetter so hält, fliegen noch circa bis zum 20.
  • März Haselnuss- und Erlenpollen», berichtet Bergmann.
  • Ab Mitte März setzt zudem in ganz Deutschland der Birkenpollenflug ein.
  • Der Flug der Das sind Stoffe, die vom Immunsystem des Körpers als „fremd» eingestuft und deshalb angegriffen werden, was zu einer übersteigerten Abwehrreaktion (= Allergie mit Überempfindlichkeit des Körpers gegen das jeweilige Allergen) führt.

Man unterscheidet tierische, pflanzliche und chemische Allergene, wobei fast jede Umweltsubstanz eine Allergie auslösen kann. Ein potenzielles Allergen ist eine Substanz, die aufgrund ihrer biochemischen Beschaffenheit häufiger als andere Substanzen eine allergische Reaktion hervorrufen kann.

beginnt gegen sechs Uhr morgens, erreicht mittags seinen Höhepunkt und lässt dann zum Abend hin nach. Daher sollte man erst nachmittags lüften. „Ein Pollengitter vor dem Fenster hat eine recht große Wirkung», sagt der Mediziner. Bei längerem Aufenthalt an der frischen Luft können sich die Pollen auch in langem oder lockigem Haar festsetzen.

Abends die Haare zu waschen, damit Pollen nicht mit ins Bett kommen, nützt laut Bergmann aber nicht allzu viel. Entscheidender sei ein anderer Schritt: „Für eine Behandlung ist es wichtig zu wissen, welche Pollen eine Allergie auslösen», erklärt der Experte.

  • Das könne durch einen Hauttest beim Allergologen geklärt werden.
  • Auch eine rechtzeitig vorgenommene Hypersensibilisierung kann Allergikern helfen, beschwerdefrei durch den Frühling zu kommen.
  • Wählt der Betroffene eine Hypersensibilisierung mit Tabletten, beginnt er idealerweise vier Wochen vor der Pollenflugsaison mit der Einnahme.

„Man nimmt morgens eine Tablette, legt sie unter die Zunge und lässt sie dort zwei Minuten zergehen», so der Mediziner. Danach werde sie herunter geschluckt. Als Nebenwirkung trete leichter, aber ungefährlicher Juckreiz im Mundraum auf. Deutlich früher muss eine Hypersensibilisierung mit Spritzen beginnen.

Was ist der Unterschied zwischen Antiallergikum und Antihistaminikum?

Welche Medikamente Sind Antihistaminika? Antihistaminika helfen bei Heuschnupfen und anderen allergischen Erkrankungen Antihistaminika sind Medikamente, die die Wirkung des Hormons Histamin blockieren oder aufheben. Mediziner:innen bezeichnen sie auch als Antiallergika, Histamin-Rezeptorblocker oder Histamin-Rezeptorantagonisten. Ihre Wirkung entfalten sie, indem sie die Histamin-Rezeptoren besetzen.

Warum Antihistaminika Abends?

Ranitidin abends, aber Omeprazol morgens – H2-Antihistaminika sollten wegen der verstärkten nächtlichen Säuresekretion abends eingenommen werden. Protonenpumpenhemmer, wie Omeprazol, werden dagegen morgens eingenommen. Die Wirkung dieser Prodrugs tritt erst verzögert ein.

Welcher Tee baut Histamin ab?

Welche Tees bei Histaminintoleranz? Die Herbstzeit beginnt und es gibt doch nichts Schöneres, als an einem verregneten kalten Tag auf der Couch mit einer Tasse Tee zu relaxen. Doch Tees sind nicht nur ein Mittelchen für unseren Wohlfühlfaktor, schon seit Jahrtausenden nutzen Menschen verschiedene Teesorten, um ihr allgemeines Wohlbefinden zu steigern. Welche Medikamente Sind Antihistaminika?

  • Entgiftend
  • Wärmend und beruhigend
  • Immunfördernd
  • Entzündungshemmend
  • Helfen unterstützend gegen allerlei Krankheiten (wie Blasenentzündungen, grippale Infekte, Husten, Verdauungsbeschwerden, usw.)
  • Verdauungsfördernd
  • Energiefördernd
  • Und vieles mehr

Als Betroffene(r) einer Histaminintoleranz steht man aber vor der Herausforderung, welche Tees überhaupt geeignet sind. Denn nicht jeder Tee ist verträglich und so kann er – trotz positiver Eigenschaften – genau ins Gegenteil umschlagen und Symptome auslösen.

Tulsi oder auch heiliges Basilikum genannt, hat beruhigende, anti-depressive, entzündungshemmende und anti-histamine Wirkungen. Das Kraut ist sogar mit Antihistaminika-Medikamenten vergleichbar. Tulsi ist also ein unschlagbarer Partner im Senken deines Histaminspiegels. (1/2)

Rooibos hat eine starke antioxidative Wirkung und reguliert die Histaminausschüttung. Er hat außerdem eine antidepressive und antiallergische Wirkung. Rooibos enthält zudem natürliche Flavonoide wie Quercetin und Aspalathin (natürliche Antihistaminika). Rooibos gibt es als rote und grüne Variante, wobei der grüne Rooibos eine höhere histaminsenkende Wirkung hat, weil er viel mehr Flavonoide enthält. (3)

Passionsblume, Sie erleichtert das Einschlafen und lindert nervöse Unruhe. Ihr werden ebenso angstlösende sowie beruhigende Eigenschaften bei Magen-Darm-Problemen nachgesagt.2011 wurde sie sogar zur Arzneipflanze des Jahres gekürt. (4)

Frauenmantelkraut wirkt entzündungshemmend, hormonregulierend, antibakteriell sowie krampflösend. Dem Tee werden sogar histaminsenkende Eigenschaften zugeschrieben. (5) Frauenmanteltee ist aber kein Tee für die tägliche Anwendung, sondern sollte nur während der Periode 3 Mal täglich getrunken werden. Wenn du die Pille einnimmst, dann solltest du auf diesen Tee verzichten.

Kamille, Die gute alte Kamille wirkt entzündungshemmend und lindernd bei krampfartigen Beschwerden. Sie wirkt beruhigend auf den Verdauungstrankt und fördert den Schlaf. Aber nicht nur das. Eine Studie aus 2011 hat eine starke Verbindung zwischen Kamille und einer gehemmten Histaminausschüttung herausgefunden (6).

Holunderblüten aktivieren den Stoffwechsel, stärken den Kreislauf und lindern Blähungen. Sie wirken Nervosität entgegen und sind ein gutes Hausmittel bei Erkältungen, Reizhusten und Atemwegsinfekten. Holunderblüten sind zudem auch noch fruktosearm.

Lindenblüten wirken reizlindernd und entzündungshemmend und sind eine Wohltat bei Erkältungen und Fieber.

Melisse lindert Stress, innere Unruhe, Nervosität und Spannungszustände. Sie gleicht den Histaminhaushalt aus und hemmt die Mastzellausschüttung und hilft somit allergische Reaktionen zu unterdrücken (natürliches Antiallergikum) (7). Die Melisse wirkt zudem Blähungen entgegen und ist verdauungsanregend. Eine weitere Studie hat festgestellt, dass die Melisse einen positiven Effekt auf das Reizdarmsyndrom sowie entzündungshemmende Wirkungsweisen hat. (8)

Verveine (= Eisenkraut) wirkt beruhigend auf Darm und Nerven und fördert den Schlaf. Die in dem Kraut vorkommende Ursolsäure wirkt antiallergisch und mastzellstabilisierend. (9)

Lavendel wirkt beruhigend und entspannend, löst Ängste und Stress und gleicht innere Unruhe aus.

Pfefferminze hat eine entzündungshemmende, beruhigende und schmerzlindernde Wirkung und wirkt Übelkeit und Verdauungsproblemen entgegen. Die enthaltenen Flavonoide führen zu einer verringerten Histaminfreisetzung und lindern Beschwerden bei allergischen Reaktionen im Nasen-Nebenhöhlenbereich. (10)

Tausendgüldenkraut regt die Speichelsekretion und somit die Leber und Galle an.

Löwenzahnkraut wirkt harntreibend und regt die Gallesekretion an. Das Kraut hilft bei Völlegefühl und Blähungen und unterstützt unsere Entgiftungsorgan die Leber.

Zitronengras hat nichts mit einer Zitrone zu tun. Es wirkt stark entzündungshemmend, anti-allergisch und hat histaminsenkende Eigenschaften. (11)

Zistrosentee hat antibakterielle, immunfördernde, anti-fungale, entzündungshemmende und antivirale Eigenschaften. Gerade bei Erkältungskrankheiten solltest du diesen Tee unterstützend trinken. Kürzliche Studien haben gezeigt, dass der Tee das Immunsystem unterstützt, die Wirkung von Vitamin C verstärkt und sogar die Magenschleimhaut schützt. (12)

Ingwer wirkt bei Erkältungen schleimlösend und wärmend. Auch die Verdauung wird positiv beeinflusst. Ingwer gilt als natürliches Antihistaminikum und hemmt die Ausschüttung von Histamin aus dem Mastzellen. In einer Studie wurde sogar festgestellt, dass Ingwer bei einer allergischen Rhinitis den gleichen Effekt hat wie Loratadin. (13) Ingwer solltest du aber erst einmal in kleinen Mengen austesten.

Petersilie, Ja, Petersilie kann man tatsächlich auch als Tee trinken. Sie enthält das Bioflavonoid Apigenin sowie Luteolin, welche die Histaminfreisetzung aus den Mastzellen ausbremsen und einen entzündungshemmenden Effekt haben. (14)

Anzeige histaminarme Produkte Unsere Tees wurden speziell auf die Bedürfnisse von Histaminintoleranten zugeschnitten. Jeder Tee entfaltet seine spezielle Wirkung, die sehr wohltuend ist. Probiere es einfach aus und finde deinen Lieblingstee. Alle koffeinhaltigen Teesorten wie schwarzen Tee oder grünen Tee solltest du lieber meiden.

Auch Brennnesseltee oder Mate-Tee ist nicht geeignet, da beide von Natur aus histaminhaltig sind. Bei fertigen Teemischungen solltest du genau hinschauen, ob sich da nicht histaminhaltige Zutaten eingeschlichen haben. Denn oft werden in Teesorten gerne Früchte wie Orangen, Erdbeeren oder Himbeeren verwendet.

Bei den Teemischungen von uns kannst du aber sicher sein, dass sie nur histaminarme Zutaten enthalten. Wenn du Tee trinkst, dann trinke ihn am besten pur und verzichte auf zusätzlichen Zucker. So können sich die Wirkstoffe am besten entfalten. Und jetzt wünschen wir dir einen sinnlichen Teegenuss.

  1. Sridevi G, Gopkumar P, Ashok S, Shastry CS. Pharmacological Basis For Antianaphylactic, Antihistaminic And Mast Cell Stabilization Activity Of Ocimum Sanctum. The Internet Journal of Pharmacology,2008;7(1). Accessed June 29, 2021.
  2. Choudhary GP. Mast cell stabilizing activity of Ocimum sanctum leaves. International Journal of Pharma and Bio Sciences,2010;1(2). Accessed June 29, 2021.
  3. Bramati, L., Aquilano, F., & Pietta, P. (2003). Unfermentedrooibos tea: quantitative characterization of flavonoids by HPLC− UV and determination of the total antioxidant activity. Journal of agricultural and food chemistry, 51 (25),7472-7474.
  4. Chandrashekhar, V.M., Halagali, K.S., Nidavani, R.B.,Shalavadi, M.H., Biradar, B.S., Biswas, D., & Muchchandi, I.S. (2011). Anti-allergic activity of German chamomile (Matricaria recutita L.) in mast cell mediated allergy model. Journal of ethnopharmacology, 137 (1), 336-340.
  5. Inoue, T., Sugimoto, Y., Masuda, H., & Kamei, C. (2001).Effects of peppermint (Mentha piperita L.) extracts on experimental allergic rhinitis in rats. Biological and Pharmaceutical Bulletin, 24(1),92-95.

Wir sind Thomas und Michaela Zinser, Gründer von Histaminikus, Wir haben Histaminikus gegründet, weil wir selbst von einer Histaminintoleranz betroffen sind. Michaela leidet schon seit Kindheitstagen an einer Histaminintoleranz. Doch erst im Alter von 35 Jahren wurde es bei ihr festgestellt.

Und auch unser Sohn Tim ist leider davon betroffen. Der Frust, dass es damals keine geeigneten histaminarmen Lebensmittel gab, hat uns zu dem Entschluss gebracht, selbst histaminarme Lebensmittel zu entwickeln. Wir möchten euch damit wieder ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Schaut euch doch auch mal auf unserer Website um.

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: Welche Tees bei Histaminintoleranz?

Was passiert wenn man Antihistaminika nimmt?

Histamin spielt eine Schlüsselrolle als Botenstoff bei allergischen Reaktionen vom Soforttyp und löst vielfältige Wirkungen aus. Es bindet an bestimmte Rezeptoren an der Oberfläche von Zellen, was dazu führt, dass Signale für die Histaminwirkung in die Zelle übertragen werden.

Histamin-Rezeptor-Blocker oder Antihistaminika (Einzahl: Antihistaminikum) sind Substanzen, die die Wirkung von Histamin hemmen, indem sie diese Rezeptoren blockieren. Dies führt zu einer Besserung vieler allergiebedingter Beschwerden. Neuere Vertreter der Wirkstoffgruppe können zusätzlich die Wirkung weiterer, insbesondere entzündungsfördernder Botenstoffe hemmen.

Antihistaminika sind die Medikamente der ersten Wahl bei leichten bis mittelschweren Symptomen in Zusammenhang mit Erkrankungen, bei deren Entstehung die Freisetzung von Histamin eine entscheidende Rolle spielt. Hierzu zählen:

allergische Rhinitis (und Konjunktivitis), darunter vor allem Heuschnupfen, Hausstaubmilbenallergie und Tierallergie Nesselsucht (Urtikaria) Angioödem (allergisch bedingte Haut- und/oder Schleimhautschwellungen) Medikamentenallergien vom Soforttyp Anaphylaxie (als Bestandteil einer Notfalltherapie) Juckreiz als Symptom bei verschiedenen Erkrankungen, vor allem Neurodermitis (atopisches Ekzem) und Urtikaria

Antihistaminika stehen sowohl zur örtlichen (als Nasenspray oder Augentropfen) als auch zur innerlichen Anwendung in Form von Tabletten, Tropfen, Saft etc. sowie per Injektion zur Verfügung. Zudem sind sie ein wichtiger Bestandteil der Notfalltherapie, insbesondere bei lebensbedrohlichen allergischen Reaktionen vom Soforttyp (zum Beispiel Insektengiftallergie, Nahrungsmittelallergie ).

Gelegentlich werden Antihistaminika auch vorbeugend eingesetzt, etwa vor Gabe von Narkose- oder Röntgenkontrastmitteln, um bei Personen mit Verdacht auf eine entsprechende Überempfindlichkeit Histamin-bedingte Reaktionen schon im Voraus zu vermeiden. Die Anwendung von Antihistaminika ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung des allergischen Heuschnupfens während der Pollensaison.

Insbesondere wenn die Beschwerden die Betroffenen im Alltagsleben sehr belasten, empfehlen viele Experten daher eine solche Therapie. Sie gehen davon aus, dass der Nutzen größer ist als die Nachteile, und es sicherer ist, die Medikamente anzuwenden als die Symptome nicht zu behandeln.

  • Es ist eine Vielzahl von Substanzen verfügbar.
  • In der Allergologie spielen nur die so genannten H 1 -Antihistaminika eine Rolle.
  • Sie werden so bezeichnet, weil sie in erster Linie den H 1 -Rezeptor, einen von insgesamt vier bekannten Histamin-Rezeptoren (H 1 bis H 4 ) blockieren.
  • Dieser ist maßgeblich für die allergischen Symptome an der Nase, den Augen und der Haut verantwortlich.

Man unterscheidet ältere Wirkstoffe der ersten Generation (z.B. Clemastin, Dimetinden, Hydroxyzin) von neueren der zweiten Generation (z.B. Cetirizin, Loratadin, Mizolastin, Ebastin, Acrivastin, Fexofenadin, Levoceterizin, Desloratadin, Rupatadin, Bilastin).

  • Zur örtlichen Anwendung an der Nase oder am Auge gibt es spezielle Wirkstoffe (z.B.
  • Azelastin, Levocabastin, Emedastin, Lodoxamid).
  • Vor allem Substanzen der ersten Generation haben eine sedierende, das heißt müde machende Wirkung, die nicht nur tagsüber sehr unangenehm und gefährlich sein kann, weil die Aufmerksamkeit bei der Arbeit oder im Straßenverkehr beeinträchtigt ist.

Auch nachts kann die Einnahme dieser Antihistaminika dazu führen, dass der Schlaf gestört und nicht ausreichend erholsam ist. Weitere mögliche Nebenwirkungen sind Magen-Darm-Beschwerden oder Mundtrockenheit. Die Wirkstoffe der zweiten Generation gelten zwar als nicht oder weniger sedierend, weil sie allenfalls zu einem geringen Anteil in das zentrale Nervensystem gelangen können.

Dennoch sind solche Wirkungen (z.B. Benommenheit, Schläfrigkeit) nicht ganz auszuschließen und oft individuell sehr unterschiedlich. Zu den weiteren Nebenwirkungen, die je nach Präparat unterschiedlich häufig auftreten können, zählen Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Schwindel. Insgesamt gelten die neueren Wirkstoffe aber als gut verträglich und wurden auch in höheren Dosierungen als sicher getestet.

Die hier aufgeführten Leitlinien und Aufsätze richten sich, so nicht ausdrücklich anders vermerkt, an Fachkreise. Ein Teil der hier angegebenen Aufsätze ist in englischer Sprache verfasst.

Biedermann, T. et al. (Hrsg., 2016): Allergologie. Springer, Berlin/Heidelberg, 2. Aufl., ISBN 9783642372025 Brożek, J.L., et al. Allergic Rhinitis and its Impact on Asthma (ARIA) guidelines-2016 revision. In: J Allergy Clin Immunol 2017;140(4): 950-958 Buhl, R., et al.: S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Patienten mit Asthma, In: Pneumologie 2017; 71: 849–919 Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Nationale VersorgungsLeitlinie Asthma, 3. Auflage. Version 1.2018 Darsow U., Raap U. (Hrsg.): Allergologie kompakt. Dustri-Verlag, München-Deisenhofen, 2016 Globale Initiative für Asthma (GINA): Leitfaden zum Management und zur Prävention von Asthma – die GINA-Leitlinien (PDF). Ein Leitfaden für Gesundheitsfachleute, aktualisiert 2016 (Letzter Abruf: 19.03.2018) Pfaar, O. et al.: S2k- Leitlinie zur (allergen-) spezifischen Immuntherapie bei IgE-vermittelten allergischen Erkrankungen, In: Allergo J Int 2014; 23: 282 Ring, J. et al.: S2k-Leitlinie zur Akuttherapie und Management der Anaphylaxie, In: Allergo J Int 2014; 23: 96–112. AWMF-Register-Nr.065-025 Trautmann A., Kleine-Tebbe J.: Allergologie in Klinik und Praxis. Thieme Verlag Stuttgart, 3. Aufl.2018. ISBN9873131421838 Zuberbier, T., et al.: The EAACI/GA²LEN/EDF/WAO Guideline for the Definition, Classification, Diagnosis and Management of Urticaria. The 2017 Revision and Update. In: Allergy 2018; 73(7):1393-1414

Letzte Aktualisierung: 08.04.2019

Ist Vomex ein Antihistaminika?

VOMEX A Patienteninformation für VOMEX A 1.Was ist VOMEX A und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? VOMEX A enthält den Wirkstoff Dimenhydrinat, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten H1-Antihistaminika. Dimenhydrinat ist ein Antiemetikum (Mittel gegen Übelkeit) und Antivertiginosum (Mittel gegen Schwindel).

  1. Dimenhydrinat wirkt an verschiedenen sogenannten Rezeptoren im Körper und hat entsprechend H1-antihistaminische, anticholinerge und ausgeprägt zentral sedierende, d.h.
  2. Beruhigende Eigenschaften.
  3. Darüber hinaus wirkt Dimenhydrinat antiemetisch (gegen Erbrechen) und lokalanästhetisch (lokal betäubend),

Dimenhydrinat ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  • Dimenhydrinat zum Einnehmen gibt es üblicherweise als
  • – Kaugummi-Dragees enthaltend 20 mg Dimenhydrinat,
  • – Tabletten/Sublingualtabletten und Dragees enthaltend 50 mg Dimenhydrinat,
  • – Retardkapseln enthaltend 120 oder 150 mg Dimenhydrinat,
  • – Sirup enthaltend 3,3 mg Dimenhydrinat in 1 ml.
  • Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Dimenhydrinat zum Einnehmen wird angewendet 1.3.a) 20 mg Kaugummi-Dragees zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit.1.3.b) 50 mg Tabletten/Dragees, 3,3 mg/ml Sirup

  1. zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.
  2. Hinweise:
  3. Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet.
  4. Anwendung von Sirup bei Säuglingen und Kleinkindern:

Studien haben gezeigt, dass die Gabe von Dimenhydrinat an Säuglinge und Kleinkinder zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis keinen Vorteil im Vergleich zu einer alleinigen Substitution mit Flüssigkeit und Elektrolyten zeigt. Vor dem Hintergrund eines gehäuften Auftretens von schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Kindern bis 3 Jahren in dieser Indikation soll Dimenhydrinat nicht zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis eingesetzt werden.

  • – zur symptomatischen Behandlung von älteren Patienten mit Schwindel unterschiedlichen Ursprungs.
  • – zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.
  • Hinweis: Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet.

1.3.d) 50 mg Sublingualtabletten zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von VOMEX A beachten? 2.1.VOMEX A darf nicht eingenommen werden bei

  1. – Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels,
  2. – akutem Asthma-Anfall,
  3. – Engwinkelglaukom,
  4. – Phäochromozytom,
  5. – Porphyrie,
  6. – Prostatahyperplasie mit Restharnbildung (Schwierigkeiten oder Schmerzen bei der Blasenentleerung aufgrund einer Vergrößerung der Prostatadrüse),
  7. – Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie).
  8. 120 mg oder 150 mg Retardkapseln dürfen nicht von Kindern unter 14 Jahren eingenommen werden.

Tabletten/Dragees dürfen nicht von Kindern unter 6 Jahren eingenommen werden. Für Kinder bis zu 6 Jahren stehen spezielle niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung. Kaugummi-Dragées, die Levomenthol enthalten, dürfen nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes), bei Patienten mit Asthma bronchiale oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, angewendet werden.

  • – Kalium- oder Magnesiummangel,
  • – verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie),
  • – bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien),
  • – gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen,
  • – chronischen Atembeschwerden und Asthma,
  • – Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).

Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern bis 3 Jahren kann es unter Dimenhydrinat zu schweren Nebenwirkungen wie zum Beispiel Krampfanfällen kommen. Die Indikation zur Behandlung sollte daher bei dieser Patientengruppe streng gestellt werden. Kleinkinder mit einfacher Magendarmgrippe oder fiebrigen Infekten sollten nicht mit VOMEX A behandelt werden.

  1. Hinweise zu sonstigen Bestandteilen: Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn es entprechende Zucker als Hilfsstoffe enthält.
  2. Kaugummi-Dragées enthalten meist Aspartam als Quelle von Phenylalanin und können schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
  3. Diabetiker sollten bei der Berechnung ihrer Broteinheiten möglicherweise im Arzneimittel enthaltenen Zucker (Saccharose/Sucrose) berücksichtigen.

2.2.a) Kinder und Jugendliche Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern besteht die Möglichkeit des Auftretens paradoxer Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern. Des Weiteren ist bei Säuglingen besondere Vorsicht geboten, da diese besonders empfindlich reagieren können und somit das Risiko für unregelmäßigen Atem und Atemstillstand besteht.

  1. Überdosierungen können vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftreten und diesen gefährlich werden.
  2. Aus diesem Grund ist bei Verdacht auf Überdosierung oder Vergiftung sofort ein Arzt zu informieren.
  3. Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören Verwirrung, Erregungszustände bis hin zu Krampfanfällen, Bewusstseinstrübungen, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen, sowie Atemstörungen bis zum Atemstillstand.

Kinder unter drei Jahren sind besonders gefährdet für Nebenwirkungen. Überdosierungen müssen deshalb in dieser Altersgruppe unter allen Umständen vermieden werden. Die empfohlene Dosierung sollte auf keinen Fall eigenmächtig erhöht werden. Sublingualtabletten werden Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen.

  • Tabletten/Dragees dürfen nicht von Kindern unter 6 Jahren eingenommen werden.
  • Retardkapseln (120 mg oder 150 mg) dürfen nicht von Kindern unter 14 Jahren eingenommen werden.
  • Inder ab 6 kg Körpergewicht können Sirup einnehmen.
  • Augummi-Dragees dürfen wegen des Gehaltes an Levomenthol nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes) nicht angewendet werden.

Bei Kindern über 2 Jahre setzt die Anwendung von Kaugummi-Dragées deren sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.2.2.b) Ältere Patienten

  • Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse der Kaugummi-Dragees an der Prothese zu berücksichtigen.
  • Informieren Sie außerdem Ihren Arzt, wenn Sie:
  • – eine Vorgeschichte mit Verstopfung, Schwindel oder Benommenheit haben
  • – Prostata-Probleme haben
  • – an Parkinson leiden

– unter Verhältnissen leiden, die durch eine Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten (z.B. erhöhter Augeninnendruck, Pyloro-Duodenale Obstruktion, Prostata-Hypertrophie, Hypertonie, Hyperthyreose oder schwere koronare Herzkrankheit).2.2.c) Schwangerschaft Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

  • Dimenhydrinat sollte während des dritten Trimesters wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht eingenommen werden.
  • Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte Dimenhydrinat nur eingenommen werden, wenn nicht­medikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben und der Arzt dazu rät.2.2.d) Stillzeit Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Bisher sind keine langfristigen, negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Unruhe zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder die Behandlung abzusetzen.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken.

Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  1. Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  2. – Atropin und/oder andere Atropin-Substanzen,
  3. – Depressoren des zentralen Nervensystems,
  4. – Ototoxische Antibiotika,
  5. – Arzneimittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern (Antiarrhythmika),
  6. – Sympathomimetika (Adrenalin, Noradrenalin),

– Monoaminooxidase-Hemmer (z.B. Isoniazid, Isocarboxazid, Phenelzin), – Procarbazin (Anti-Krebs-Medikament). Bei gleichzeitiger Einnahme von Dimenhydrinat mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.

  1. Die «anticholinerge» Wirkung von Dimenhydrinat kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z.B.
  2. Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen «trizyklische Antidepressiva») in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
  3. Bei gleichzeitiger Gabe von Dimenhydrinat mit sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u.U.

eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf Dimenhydrinat nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase eingenommen werden.

Die gleichzeitige Einnahme mit Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B. Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III9, bestimmte Antibiotika (z.B. Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw. Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder zu einem Kaliummangel führen können (z.B.

bestimmte harntreibende Mittel) ist zu vermeiden. Die Einnahme von Dimenhydrinat zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen. Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung von Dimenhydrinat informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.

Weiterhin ist zu beachten, dass durch Dimenhydrinat die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u.U. verdeckt werden kann. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.2.4.Woran ist bei Einnahme von VOMEX A zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Während der Behandlung mit Dimenhydrinat sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Dimenhydrinat in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann.

Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt. Sublingualtabletten sollten nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um jegliche Magenreizung zu minimieren.3.Wie ist VOMEX A einzunehmen? Nehmen Sie VOMEX A immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung 3.1.a) Kaugummi-Dragees Kaugummi-Dragees werden wie ein normaler Kaugummi gekaut. Man beginnt ca.1 Stunde vor Reisebeginn mit dem 1. Kaugummi-Dragee; die weiteren folgen im Abstand von jeweils 1/2 Stunde.

Die Kaugummi-Dragées sind jeweils 30 Minuten lang kräftig und gründlich zu kauen; danach kann die Kaumasse aus dem Mund entfernt werden. Versehentliches Verschlucken ist unbedenklich. Bei Kindern setzt die Anwendung deren sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.

Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse an der Prothese zu berücksichtigen. Wenn Übelkeit und Erbrechen fortbestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.3.1.b) Dragees/Tabletten Dragees/Tabletten sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden. Zur Prophylaxe von Kinetosen (Reisekrankheit/Bewegungskrankheit) erfolgt die erstmalige Gabe ca.1/2 bis 1 Stunde vor Reisebeginn.

Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt. Dimenhydrinat ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden.

  1. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.3.1.c) Sirup (3,3 mg/ml) Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt.
  2. Dimenhydrinat ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen.

Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.3.1.d) Retardkapseln Dimenhydrinat ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen.

  1. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden.
  2. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.
  3. Retardkapseln sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.3.1.e) Sublingualtabletten Dieses Arzneimittel ist sublingual (indem Sie es unter die Zunge, bis dieses sich ohne Wasser auflöst, geben), möglichst nach den Mahlzeiten, einzunehmen.

Nicht kauen oder schlucken. Die erste Dosis sollte mindestens 30 bis 60 Minuten vor der Reise eingenommen werden.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) 20 mg Kaugummi-Dragees Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre: 3-mal je 1 Kaugummi-Dragée zu 20 mg im Abstand von jeweils 1/2 Stunde.

Bei Bedarf können weitere Kaugummi-Dragées gekaut werden, jedoch nicht mehr als 7 am Tag. Kinder von 6 bis 12 Jahren: 2-mal je 1 Kaugummi-Dragée zu 20 mg im Abstand von jeweils 1/2 Stunde. Bei Bedarf können weitere Kaugummi-Dragees gekaut werden, jedoch nicht mehr als 4 am Tag.3.2.b) Retardkapseln bei Erwachsenen und Jugendlichen über 14 Jahren 3.2.b.1.150 mg Retardkapseln Im Allgemeinen morgens und abends je 1 Hartkapsel, retardiert (entsprechend 300 mg Dimenhydrinat pro Tag).

Im Ausnahmefall können die Einzelgaben bei unzureichender Wirkung im Abstand von 8 bis 10 Stunden erfolgen.3.2.b.2.120 mg Retardkapseln Bei älteren Patienten mit Schwindel unterschiedlicher Genese: 1- bis 2-mal täglich 1 retardierte Kapsel. Innerhalb von 24 Stunden können, möglichst im 8-Stunden-Abstand, bis zu 3 Hartkapseln, retardiert, eingenommen werden.3.2.c) 50 mg Dragees/Tabletten Die Dosierung von Dimenhydrinat soll sich am Körpergewicht der Patienten und der Bioverfügbarkeit der jeweiligen Darreichungsform orientieren.

  • Im Allgemeinen beträgt die Dosierung für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre: 1 bis 4-mal täglich 1 bis 2 Dragees/Tabletten (entsprechend 50 bis 400 mg Dimenhydrinat täglich), jedoch nicht mehr als 400 mg Dimenhydrinat pro Tag.
  • Im Allgemeinen beträgt die Dosierung für Kinder von 6 bis 14 Jahre: 1- bis 3-mal täglich 1 Dragee (entsprechend 50 bis 150 mg Dimenhydrinat täglich), jedoch nicht mehr als 150 mg Dimenhydrinat pro Tag.
  • Für Kinder bis zu 6 Jahren stehen spezielle niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung.

3.2.d) Sirup (3,3 mg/ml) Kinder von 6 bis 14 Jahre erhalten 3 bis 4-mal täglich 7,5 bis 15 ml Sirup (entsprechend 25 bis 50 mg Dimenhydrinat pro Einzelgabe), jedoch nicht mehr als 150 mg Dimenhydrinat pro Tag. Überdosierung mit Dimenhydrinat kann insbesondere bei Kindern unter 3 Jahren lebensbedrohlich sein und muss deshalb insbesondere in dieser Altersgruppe unter allen Umständen vermieden werden.

  1. Geben Sie Ihrem Kleinkind daher nie mehr als 5 mg/kg Körpergewicht in 24 Stunden.3.2.e) 50 mg Sublingualtabletten Kinder über 12 Jahre und Erwachsene nehmen vor einer Reise 1 bis 2 Sublingualtabletten ein, 3 oder 4-mal täglich (entspr.50 mg-100 mg; bis zu 4-mal täglich).
  2. Die maximale Dosis beträgt 400 mg pro Tag.3.3.Wenn Sie eine größere Menge VOMEX A eingenommen haben, als Sie sollten 3.3.a) Tabletten/Dragees/Sirup/Retardkapseln/Sublingualtabletten Vergiftungen mit Dimenhydrinat können lebensbedrohlich sein.

Kinder sind besonders gefährdet. Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (Vergiftungsnotruf z.B.) um Rat zu fragen. Eine Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann.

  1. Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen.
  2. Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.

Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.3.3.b) Kaugummi-Dragees Aufgrund der besonderen Darreichungsform ist eine Überdosierung relativ unwahrscheinlich. Fragen Sie im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung in jedem Fall unverzüglich einen Arzt um Rat.3.4.Wenn Sie die Einnahme von VOMEX A vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Anwendung, wie von Ihrem Arzt verordnet oder wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit VOMEX A abgebrochen wird Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

  1. Wie alle Arzneimittel kann VOMEX A Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen verspüren, hören Sie mit der Einnahme dieses Medikamentes auf und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf: Allergische Reaktionen (selten): Hautausschlag, rote oder violette Flecken auf der Haut (Purpura), Juckreiz, Ödeme (Schwellungen im Gesicht oder am Hals, die mit Atembeschwerden verbunden sein könnten), anaphylaktischer Schock.

  • – Kopfschmerzen
  • – Mundtrockenheit
  • – Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • – Benommenheit, begrenzte Wachsamkeit, Schläfrigkeit (vor allem zu Beginn der Behandlung festgestellt)

4.1.b) Gelegentlich

  1. – Schwindel
  2. – Myasthenie (Eine Erkrankung, die Muskelschwäche verursacht)
  3. – Erhöhter Augeninnendruck
  4. – Gleichgewichtsprobleme, Gedächtnis- oder Konzentrationsschwierigkeiten (häufiger bei älteren Menschen)
  5. – Verwirrung, Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind)
  6. – Schlafstörungen
  7. – Schwierigkeiten beim Bewegen, unwillkürliche Muskelbewegungen.
  8. Selten
  9. – Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit
  10. – Verstopfung
  11. – Sehstörungen
  12. – Unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck.

4.1.c) Sehr selten – Abnorme Bewegungen des Kopfes und des Halses bei Kindern (extrapyramidale Symptome) – Signifikante Reduktion der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die Symptome hierfür können Fieber und mögliche Empfindlichkeit gegenüber unterschiedlichen Infektionen sein.

  • – Abnormale Reduzierung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die Nasen- oder Zahnfleischbluten zur Folge haben kann.
  • Andere Nebenwirkungen:
  • – Vorübergehende Taubheit der Zunge während der sublingualen Verabreichung oder bei Kaugummi-Dragees.

Überempfindlichkeit gegen Levomenthol: Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden. Levomenthol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

  • Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn (Website: http://www.bfarm.de) anzeigen.
  • Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist VOMEX A aufzubewahren? Lagern Sie Arzneimittel bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf, so weit der Hersteller keine anderen Angaben macht.

Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel, Blisterpackung nach «verwendbar bis» angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Januar 2018 (4)

: VOMEX A

Ist Cetirizin ein Antihistaminika?

dermanostic – Hautarzt per App Cetirizin ist ein Anti-Allergikum (Antihistaminikum), das in Form von Tabletten, Lutschtabletten und als Saft zur oralen Einnahme erhältlich ist. Cetirizin wird bei und Erkrankungen eingesetzt, darunter Hauterscheinungen wie die (Urtikaria), (atopische Dermatitis) oder auch (allergische Rhinitis).

Ist Vomex ein Antihistaminika?

VOMEX A Patienteninformation für VOMEX A 1.Was ist VOMEX A und wofür wird es angewendet? 1.1.Welche Eigenschaften hat das Arzneimittel? VOMEX A enthält den Wirkstoff Dimenhydrinat, ein Arzneimittel aus der Gruppe der sogenannten H1-Antihistaminika. Dimenhydrinat ist ein Antiemetikum (Mittel gegen Übelkeit) und Antivertiginosum (Mittel gegen Schwindel).

Dimenhydrinat wirkt an verschiedenen sogenannten Rezeptoren im Körper und hat entsprechend H1-antihistaminische, anticholinerge und ausgeprägt zentral sedierende, d.h. beruhigende Eigenschaften. Darüber hinaus wirkt Dimenhydrinat antiemetisch (gegen Erbrechen) und lokalanästhetisch (lokal betäubend),

Dimenhydrinat ist apothekenpflichtig und rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.1.2.Welche Wirkstärken und Darreichungsformen gibt es?

  • Dimenhydrinat zum Einnehmen gibt es üblicherweise als
  • – Kaugummi-Dragees enthaltend 20 mg Dimenhydrinat,
  • – Tabletten/Sublingualtabletten und Dragees enthaltend 50 mg Dimenhydrinat,
  • – Retardkapseln enthaltend 120 oder 150 mg Dimenhydrinat,
  • – Sirup enthaltend 3,3 mg Dimenhydrinat in 1 ml.
  • Ihr Arzt legt fest oder Ihr Apotheker berät Sie, welche Wirkstärke und Darreichungsform für Ihre Behandlung geeignet sind.

1.3.Dimenhydrinat zum Einnehmen wird angewendet 1.3.a) 20 mg Kaugummi-Dragees zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen bei leichteren Fällen der Reisekrankheit.1.3.b) 50 mg Tabletten/Dragees, 3,3 mg/ml Sirup

  1. zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.
  2. Hinweise:
  3. Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet.
  4. Anwendung von Sirup bei Säuglingen und Kleinkindern:

Studien haben gezeigt, dass die Gabe von Dimenhydrinat an Säuglinge und Kleinkinder zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis keinen Vorteil im Vergleich zu einer alleinigen Substitution mit Flüssigkeit und Elektrolyten zeigt. Vor dem Hintergrund eines gehäuften Auftretens von schwerwiegenden Nebenwirkungen bei Kindern bis 3 Jahren in dieser Indikation soll Dimenhydrinat nicht zur Behandlung einer banalen Gastroenteritis eingesetzt werden.

  • – zur symptomatischen Behandlung von älteren Patienten mit Schwindel unterschiedlichen Ursprungs.
  • – zur Vorbeugung und Behandlung von Übelkeit und Erbrechen unterschiedlichen Ursprungs, insbesondere bei Reisekrankheit.
  • Hinweis: Dimenhydrinat ist zur alleinigen Behandlung von Zytostatika-induzierter Übelkeit und Erbrechen nicht geeignet.

1.3.d) 50 mg Sublingualtabletten zur Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit bei Erwachsenen und Kindern über 12 Jahren.2.Was müssen Sie vor der Einnahme von VOMEX A beachten? 2.1.VOMEX A darf nicht eingenommen werden bei

  1. – Überempfindlichkeit gegenüber Dimenhydrinat, anderen Antihistaminika bzw. einem anderen Bestandteil des Arzneimittels,
  2. – akutem Asthma-Anfall,
  3. – Engwinkelglaukom,
  4. – Phäochromozytom,
  5. – Porphyrie,
  6. – Prostatahyperplasie mit Restharnbildung (Schwierigkeiten oder Schmerzen bei der Blasenentleerung aufgrund einer Vergrößerung der Prostatadrüse),
  7. – Krampfanfällen (Epilepsie, Eklampsie).
  8. 120 mg oder 150 mg Retardkapseln dürfen nicht von Kindern unter 14 Jahren eingenommen werden.

Tabletten/Dragees dürfen nicht von Kindern unter 6 Jahren eingenommen werden. Für Kinder bis zu 6 Jahren stehen spezielle niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung. Kaugummi-Dragées, die Levomenthol enthalten, dürfen nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes), bei Patienten mit Asthma bronchiale oder anderen Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, angewendet werden.

  • – Kalium- oder Magnesiummangel,
  • – verlangsamtem Herzschlag (Bradykardie),
  • – bestimmten Herzerkrankungen (angeborenes QT-Syndrom oder andere klinisch bedeutsame Herzschäden, insbesondere Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße, Erregungsleitungsstörungen, Arrhythmien),
  • – gleichzeitiger Anwendung von Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern oder zu einer Hypokaliämie führen,
  • – chronischen Atembeschwerden und Asthma,
  • – Verengung am Ausgang des Magens (Pylorusstenose).

Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern bis 3 Jahren kann es unter Dimenhydrinat zu schweren Nebenwirkungen wie zum Beispiel Krampfanfällen kommen. Die Indikation zur Behandlung sollte daher bei dieser Patientengruppe streng gestellt werden. Kleinkinder mit einfacher Magendarmgrippe oder fiebrigen Infekten sollten nicht mit VOMEX A behandelt werden.

  1. Hinweise zu sonstigen Bestandteilen: Patienten mit der seltenen hereditären Fructose-Intoleranz, Glucose-Galactose-Malabsorption oder Saccharase-Isomaltase-Mangel sollten das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn es entprechende Zucker als Hilfsstoffe enthält.
  2. Kaugummi-Dragées enthalten meist Aspartam als Quelle von Phenylalanin und können schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
  3. Diabetiker sollten bei der Berechnung ihrer Broteinheiten möglicherweise im Arzneimittel enthaltenen Zucker (Saccharose/Sucrose) berücksichtigen.

2.2.a) Kinder und Jugendliche Insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern besteht die Möglichkeit des Auftretens paradoxer Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Schlaflosigkeit, Angstzustände oder Zittern. Des Weiteren ist bei Säuglingen besondere Vorsicht geboten, da diese besonders empfindlich reagieren können und somit das Risiko für unregelmäßigen Atem und Atemstillstand besteht.

  • Überdosierungen können vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern auftreten und diesen gefährlich werden.
  • Aus diesem Grund ist bei Verdacht auf Überdosierung oder Vergiftung sofort ein Arzt zu informieren.
  • Zu den Symptomen einer Überdosierung gehören Verwirrung, Erregungszustände bis hin zu Krampfanfällen, Bewusstseinstrübungen, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen, sowie Atemstörungen bis zum Atemstillstand.

Kinder unter drei Jahren sind besonders gefährdet für Nebenwirkungen. Überdosierungen müssen deshalb in dieser Altersgruppe unter allen Umständen vermieden werden. Die empfohlene Dosierung sollte auf keinen Fall eigenmächtig erhöht werden. Sublingualtabletten werden Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen.

Tabletten/Dragees dürfen nicht von Kindern unter 6 Jahren eingenommen werden. Retardkapseln (120 mg oder 150 mg) dürfen nicht von Kindern unter 14 Jahren eingenommen werden. Kinder ab 6 kg Körpergewicht können Sirup einnehmen. Kaugummi-Dragees dürfen wegen des Gehaltes an Levomenthol nicht bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren (Gefahr eines Kehlkopfkrampfes) nicht angewendet werden.

Bei Kindern über 2 Jahre setzt die Anwendung von Kaugummi-Dragées deren sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.2.2.b) Ältere Patienten

  • Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse der Kaugummi-Dragees an der Prothese zu berücksichtigen.
  • Informieren Sie außerdem Ihren Arzt, wenn Sie:
  • – eine Vorgeschichte mit Verstopfung, Schwindel oder Benommenheit haben
  • – Prostata-Probleme haben
  • – an Parkinson leiden

– unter Verhältnissen leiden, die durch eine Anticholinergika-Therapie verstärkt werden könnten (z.B. erhöhter Augeninnendruck, Pyloro-Duodenale Obstruktion, Prostata-Hypertrophie, Hypertonie, Hyperthyreose oder schwere koronare Herzkrankheit).2.2.c) Schwangerschaft Wenn Sie schwanger sind, oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.

Dimenhydrinat sollte während des dritten Trimesters wegen möglicher Auslösung vorzeitiger Uteruskontraktionen nicht eingenommen werden. Während der ersten sechs Monate der Schwangerschaft sollte Dimenhydrinat nur eingenommen werden, wenn nicht­medikamentöse Maßnahmen keinen Erfolg gezeigt haben und der Arzt dazu rät.2.2.d) Stillzeit Dimenhydrinat geht in geringen Mengen in die Muttermilch über.

Bisher sind keine langfristigen, negativen Auswirkungen auf Säuglinge beschrieben. Sollte ein gestilltes Kind Anzeichen für erhöhte Unruhe zeigen, ist auf Flaschennahrung umzustellen oder die Behandlung abzusetzen.2.2.e) Verkehrstüchtigkeit und das Bedienen von Maschinen Schläfrigkeit, Gedächtnisstörungen und verminderte Konzentrationsfähigkeit können sich nachteilig auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Arbeiten mit Maschinen auswirken.

Dies gilt in besonderem Maße nach unzureichender Schlafdauer, bei Behandlungsbeginn und Präparatewechsel sowie im Zusammenwirken mit Alkohol.2.3.Welche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln sind zu beachten? Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel einnehmen/anwenden bzw.

vor Kurzem eingenommen/angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.

  1. Es ist besonders wichtig, dass Sie Ihrem Arzt oder Apotheker mitteilen, wenn Sie eines der folgenden Arzneimittel einnehmen:
  2. – Atropin und/oder andere Atropin-Substanzen,
  3. – Depressoren des zentralen Nervensystems,
  4. – Ototoxische Antibiotika,
  5. – Arzneimittel, die das QT-Intervall im EKG verlängern (Antiarrhythmika),
  6. – Sympathomimetika (Adrenalin, Noradrenalin),

– Monoaminooxidase-Hemmer (z.B. Isoniazid, Isocarboxazid, Phenelzin), – Procarbazin (Anti-Krebs-Medikament). Bei gleichzeitiger Einnahme von Dimenhydrinat mit anderen zentral dämpfenden Arzneimitteln (Arzneimitteln, die die Psyche beeinflussen, Schlaf-, Beruhigungs-, Schmerz- und Narkosemittel) kann es zu einer gegenseitigen Verstärkung der Wirkungen kommen.

  • Die «anticholinerge» Wirkung von Dimenhydrinat kann durch die gleichzeitige Gabe von anderen Stoffen mit anticholinergen Wirkungen (z.B.
  • Atropin, Biperiden oder bestimmte Mittel gegen Depressionen «trizyklische Antidepressiva») in nicht vorhersehbarer Weise verstärkt werden.
  • Bei gleichzeitiger Gabe von Dimenhydrinat mit sogenannten Monoaminoxidase-Hemmern (Arzneimitteln, die ebenfalls zur Behandlung von Depressionen eingesetzt werden) kann sich u.U.

eine lebensbedrohliche Darmlähmung, Harnverhalten oder eine Erhöhung des Augeninnendruckes entwickeln. Außerdem kann es zum Abfall des Blutdruckes und zu einer verstärkten Funktionseinschränkung des Zentralnervensystems und der Atmung kommen. Deshalb darf Dimenhydrinat nicht gleichzeitig mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase eingenommen werden.

  • Die gleichzeitige Einnahme mit Arzneimitteln, die ebenfalls das sogenannte QT-Intervall im EKG verlängern, z.B.
  • Mittel gegen Herzrhythmusstörungen (Antiarrhythmika Klasse IA oder III9, bestimmte Antibiotika (z.B.
  • Erythromycin), Cisaprid, Malaria-Mittel, Mittel gegen Allergien bzw.
  • Magen-/Darmgeschwüre (Antihistaminika) oder Mittel zur Behandlung spezieller geistig-seelischer Erkrankungen (Neuroleptika), oder zu einem Kaliummangel führen können (z.B.

bestimmte harntreibende Mittel) ist zu vermeiden. Die Einnahme von Dimenhydrinat zusammen mit Arzneimitteln gegen erhöhten Blutdruck kann zu verstärkter Müdigkeit führen. Der Arzt sollte vor der Durchführung von Allergie-Tests über die Anwendung von Dimenhydrinat informiert werden, da falsch-negative Testergebnisse möglich sind.

Weiterhin ist zu beachten, dass durch Dimenhydrinat die während einer Behandlung mit bestimmten Antibiotika (Aminoglykosiden) eventuell auftretende Gehörschädigung u.U. verdeckt werden kann. Beachten Sie bitte, dass diese Angaben auch für vor Kurzem angewendete Arzneimittel gelten können.2.4.Woran ist bei Einnahme von VOMEX A zusammen mit Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken zu denken? Während der Behandlung mit Dimenhydrinat sollte kein Alkohol getrunken werden, da durch Alkohol die Wirkung von Dimenhydrinat in nicht vorhersehbarer Weise verändert und verstärkt werden kann.

Auch die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, wird dadurch weiter beeinträchtigt. Sublingualtabletten sollten nach den Mahlzeiten eingenommen werden, um jegliche Magenreizung zu minimieren.3.Wie ist VOMEX A einzunehmen? Nehmen Sie VOMEX A immer genau nach der Anweisung des Arztes ein.

  • Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.3.1.Art und Dauer der Anwendung 3.1.a) Kaugummi-Dragees Kaugummi-Dragees werden wie ein normaler Kaugummi gekaut.
  • Man beginnt ca.1 Stunde vor Reisebeginn mit dem 1.
  • Augummi-Dragee; die weiteren folgen im Abstand von jeweils 1/2 Stunde.

Die Kaugummi-Dragées sind jeweils 30 Minuten lang kräftig und gründlich zu kauen; danach kann die Kaumasse aus dem Mund entfernt werden. Versehentliches Verschlucken ist unbedenklich. Bei Kindern setzt die Anwendung deren sicheren Umgang mit Kaugummis voraus.

  1. Bei Zahnprothesenträgern ist ein mögliches Anhaften der Kaumasse an der Prothese zu berücksichtigen.
  2. Wenn Übelkeit und Erbrechen fortbestehen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.3.1.b) Dragees/Tabletten Dragees/Tabletten sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.
  3. Zur Prophylaxe von Kinetosen (Reisekrankheit/Bewegungskrankheit) erfolgt die erstmalige Gabe ca.1/2 bis 1 Stunde vor Reisebeginn.

Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt. Dimenhydrinat ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden.

Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.3.1.c) Sirup (3,3 mg/ml) Zur Therapie von Übelkeit und Erbrechen werden die Gaben in regelmäßigen Abständen über den Tag verteilt. Dimenhydrinat ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen.

Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist.3.1.d) Retardkapseln Dimenhydrinat ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen.

Bei anhaltenden Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden. Spätestens nach 2-wöchiger Behandlung sollte geprüft werden, ob eine Behandlung weiterhin erforderlich ist. Retardkapseln sollen unzerkaut und mit reichlich Flüssigkeit eingenommen werden.3.1.e) Sublingualtabletten Dieses Arzneimittel ist sublingual (indem Sie es unter die Zunge, bis dieses sich ohne Wasser auflöst, geben), möglichst nach den Mahlzeiten, einzunehmen.

Nicht kauen oder schlucken. Die erste Dosis sollte mindestens 30 bis 60 Minuten vor der Reise eingenommen werden.3.2.Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis 3.2.a) 20 mg Kaugummi-Dragees Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre: 3-mal je 1 Kaugummi-Dragée zu 20 mg im Abstand von jeweils 1/2 Stunde.

  • Bei Bedarf können weitere Kaugummi-Dragées gekaut werden, jedoch nicht mehr als 7 am Tag.
  • Inder von 6 bis 12 Jahren: 2-mal je 1 Kaugummi-Dragée zu 20 mg im Abstand von jeweils 1/2 Stunde.
  • Bei Bedarf können weitere Kaugummi-Dragees gekaut werden, jedoch nicht mehr als 4 am Tag.3.2.b) Retardkapseln bei Erwachsenen und Jugendlichen über 14 Jahren 3.2.b.1.150 mg Retardkapseln Im Allgemeinen morgens und abends je 1 Hartkapsel, retardiert (entsprechend 300 mg Dimenhydrinat pro Tag).

Im Ausnahmefall können die Einzelgaben bei unzureichender Wirkung im Abstand von 8 bis 10 Stunden erfolgen.3.2.b.2.120 mg Retardkapseln Bei älteren Patienten mit Schwindel unterschiedlicher Genese: 1- bis 2-mal täglich 1 retardierte Kapsel. Innerhalb von 24 Stunden können, möglichst im 8-Stunden-Abstand, bis zu 3 Hartkapseln, retardiert, eingenommen werden.3.2.c) 50 mg Dragees/Tabletten Die Dosierung von Dimenhydrinat soll sich am Körpergewicht der Patienten und der Bioverfügbarkeit der jeweiligen Darreichungsform orientieren.

  • Im Allgemeinen beträgt die Dosierung für Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahre: 1 bis 4-mal täglich 1 bis 2 Dragees/Tabletten (entsprechend 50 bis 400 mg Dimenhydrinat täglich), jedoch nicht mehr als 400 mg Dimenhydrinat pro Tag.
  • Im Allgemeinen beträgt die Dosierung für Kinder von 6 bis 14 Jahre: 1- bis 3-mal täglich 1 Dragee (entsprechend 50 bis 150 mg Dimenhydrinat täglich), jedoch nicht mehr als 150 mg Dimenhydrinat pro Tag.
  • Für Kinder bis zu 6 Jahren stehen spezielle niedriger dosierte Darreichungsformen zur Verfügung.

3.2.d) Sirup (3,3 mg/ml) Kinder von 6 bis 14 Jahre erhalten 3 bis 4-mal täglich 7,5 bis 15 ml Sirup (entsprechend 25 bis 50 mg Dimenhydrinat pro Einzelgabe), jedoch nicht mehr als 150 mg Dimenhydrinat pro Tag. Überdosierung mit Dimenhydrinat kann insbesondere bei Kindern unter 3 Jahren lebensbedrohlich sein und muss deshalb insbesondere in dieser Altersgruppe unter allen Umständen vermieden werden.

Geben Sie Ihrem Kleinkind daher nie mehr als 5 mg/kg Körpergewicht in 24 Stunden.3.2.e) 50 mg Sublingualtabletten Kinder über 12 Jahre und Erwachsene nehmen vor einer Reise 1 bis 2 Sublingualtabletten ein, 3 oder 4-mal täglich (entspr.50 mg-100 mg; bis zu 4-mal täglich). Die maximale Dosis beträgt 400 mg pro Tag.3.3.Wenn Sie eine größere Menge VOMEX A eingenommen haben, als Sie sollten 3.3.a) Tabletten/Dragees/Sirup/Retardkapseln/Sublingualtabletten Vergiftungen mit Dimenhydrinat können lebensbedrohlich sein.

Kinder sind besonders gefährdet. Im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung ist in jedem Fall unverzüglich ein Arzt (Vergiftungsnotruf z.B.) um Rat zu fragen. Eine Überdosierung ist in erster Linie durch eine Bewusstseinstrübung gekennzeichnet, die von starker Schläfrigkeit bis zu Bewusstlosigkeit reichen kann.

  • Daneben werden folgende Zeichen beobachtet: Pupillenerweiterung, Sehstörungen, beschleunigte Herztätigkeit, Fieber, heiße, gerötete Haut und trockene Schleimhäute, Verstopfung, Erregungszustände, gesteigerte Reflexe und Wahnvorstellungen.
  • Außerdem sind Krämpfe und Atemstörungen möglich, die nach hohen Dosen bis hin zu Atemlähmung und Herz-Kreislauf-Stillstand führen können.

Die Beurteilung des Schweregrades der Vergiftung und die Festlegung der erforderlichen Maßnahmen erfolgt durch den Arzt.3.3.b) Kaugummi-Dragees Aufgrund der besonderen Darreichungsform ist eine Überdosierung relativ unwahrscheinlich. Fragen Sie im Falle einer Überdosierung oder Vergiftung in jedem Fall unverzüglich einen Arzt um Rat.3.4.Wenn Sie die Einnahme von VOMEX A vergessen haben Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis ein, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben, sondern setzen Sie die Anwendung, wie von Ihrem Arzt verordnet oder wie in der Dosierungsanleitung beschrieben, fort.3.5.Auswirkungen, wenn die Behandlung mit VOMEX A abgebrochen wird Sollten Sie die Behandlung abbrechen wollen, so besprechen Sie dieses bitte vorher mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

  1. Wie alle Arzneimittel kann VOMEX A Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  2. Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
  3. – sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
  4. – häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
  5. – gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten
  6. – selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten
  7. – sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
  8. – Häufigkeit nicht bekannt: Häufigkeit kann aus den verfügbaren Daten nicht berechnet werden

4.1.Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten? Wenn Sie eine der folgenden Nebenwirkungen verspüren, hören Sie mit der Einnahme dieses Medikamentes auf und suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf: Allergische Reaktionen (selten): Hautausschlag, rote oder violette Flecken auf der Haut (Purpura), Juckreiz, Ödeme (Schwellungen im Gesicht oder am Hals, die mit Atembeschwerden verbunden sein könnten), anaphylaktischer Schock.

  • – Kopfschmerzen
  • – Mundtrockenheit
  • – Schwierigkeiten beim Wasserlassen
  • – Benommenheit, begrenzte Wachsamkeit, Schläfrigkeit (vor allem zu Beginn der Behandlung festgestellt)

4.1.b) Gelegentlich

  1. – Schwindel
  2. – Myasthenie (Eine Erkrankung, die Muskelschwäche verursacht)
  3. – Erhöhter Augeninnendruck
  4. – Gleichgewichtsprobleme, Gedächtnis- oder Konzentrationsschwierigkeiten (häufiger bei älteren Menschen)
  5. – Verwirrung, Halluzinationen (Sehen oder Hören von Dingen, die nicht wirklich da sind)
  6. – Schlafstörungen
  7. – Schwierigkeiten beim Bewegen, unwillkürliche Muskelbewegungen.
  8. Selten
  9. – Unruhe, Nervosität und Schlaflosigkeit
  10. – Verstopfung
  11. – Sehstörungen
  12. – Unregelmäßiger Herzschlag, niedriger Blutdruck.

4.1.c) Sehr selten – Abnorme Bewegungen des Kopfes und des Halses bei Kindern (extrapyramidale Symptome) – Signifikante Reduktion der weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Die Symptome hierfür können Fieber und mögliche Empfindlichkeit gegenüber unterschiedlichen Infektionen sein.

  • – Abnormale Reduzierung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten), die Nasen- oder Zahnfleischbluten zur Folge haben kann.
  • Andere Nebenwirkungen:
  • – Vorübergehende Taubheit der Zunge während der sublingualen Verabreichung oder bei Kaugummi-Dragees.

Überempfindlichkeit gegen Levomenthol: Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Levomenthol Überempfindlichkeitsreaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden. Levomenthol kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 2 Jahren einen Kehlkopfkrampf hervorrufen mit der Folge schwerer Atemstörungen.4.2.Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen? Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden.

Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden. Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können.

Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel nicht ohne ärztliche Anweisung weiter. Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind. Sie können Nebenwirkungen auch direkt über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt.

  • Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger Allee 3, D-53175 Bonn (Website: http://www.bfarm.de) anzeigen.
  • Indem Sie Nebenwirkungen melden, können Sie dazu beitragen, dass mehr Informationen über die Sicherheit dieses Arzneimittels zur Verfügung gestellt werden.5.Wie ist VOMEX A aufzubewahren? Lagern Sie Arzneimittel bei normaler Raumtemperatur, und bewahren Sie das Arzneimittel in der Originalverpackung vor Licht und Feuchtigkeit geschützt auf, so weit der Hersteller keine anderen Angaben macht.

Arzneimittel sollten generell für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden. Sie dürfen dieses Arzneimittel nach dem auf der Faltschachtel, Blisterpackung nach «verwendbar bis» angegebenen Verfalldatum nicht mehr verwenden. Das Verfalldatum bezieht sich auf den letzten Tag des Monats.

  1. 6.Quelle und Bearbeitungsstand
  2. Information der SCHOLZ Datenbank auf Basis der vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassenen Daten
  3. Copyright by ePrax GmbH, München; Januar 2018 (4)

: VOMEX A

Ist Cetirizin ein Antihistaminika?

dermanostic – Hautarzt per App Cetirizin ist ein Anti-Allergikum (Antihistaminikum), das in Form von Tabletten, Lutschtabletten und als Saft zur oralen Einnahme erhältlich ist. Cetirizin wird bei und Erkrankungen eingesetzt, darunter Hauterscheinungen wie die (Urtikaria), (atopische Dermatitis) oder auch (allergische Rhinitis).

Welches Antihistaminikum bei Allergie?

Medikamente zum Einnehmen – Histamin ist der Botenstoff, der für die allergischen Beschwerden in erster Linie verantwortlich ist. Um wirken zu können, muss er sich erst einmal an spezielle Empfangsstellen auf der Zelloberfläche (so genannte Rezeptoren) binden.

  1. Antihistaminika, das sind Histamin-Gegenspieler, blockieren diese Bindungsstellen und verhindern dadurch, dass Histamin seine Wirkung entfaltet.
  2. Sie eignen sich zur Behandlung akuter Beschwerden, lassen sich also in dem Moment einsetzen, in dem Beschwerden vorhanden sind.
  3. Antihistaminika gibt es in verschiedenen Darreichungsformen: Als Tabletten, als Saft und als Tropfen.

Früher lag das Problem der Antihistaminika in ihrer stark müde machenden Wirkung. Modernere Substanzen wie z.B. Loratadin oder Cetirizin haben diese Wirkung nicht oder nur sehr abgeschwächt. Von Verkehrsgesellschaften wird Loratadin (z.B. Lorano® akut ) empfohlen, da es in der Regel nicht müde macht.

  1. Deshalb ist es bei Autofahrern, Berufstätigen und Schülern Mittel der 1. Wahl.
  2. Die Weiterentwicklung von Loratadin, der Wirkstoff Desloratadin, enthalten in Lorano®Pro wirkt schneller und stärker als Loratadin – bei guter in Verträglichkeit.
  3. Lorano®Pro macht nicht schläfrig (Häufigkeit Schläfrigkeit auf Placeboniveau.

Häufigkeit Müdigkeit 1,2 %). Antihistaminika zum Einnehmen eignen sich vor allem bei allergischer Rhinitis und zur Linderung von chronischer Nesselsucht. Sie sind gut mit örtlich anzuwendenden antiallergisch wirksamen Medikamenten zu kombinieren. Mehr über Lorano®Pro, Lorano® akut und Cetirizin HEXAL® bei Allergien,

Welches Antihistaminikum bei allergischer Reaktion?

H1-Rezeptorblocker – H1-Antihistaminika kommen vorwiegend zur Therapie von Allergien zum Einsatz. Bei Allergien kommt es durch die Vermittlung von Histamin am H1-Rezeptor zu den folgenden Symptomen:

  • Verengung der Luftwege in den Lungen (Bronchokonstriktion) mit Atemnot
  • Erhöhung der Durchlässigkeit der Gefäße (Gefäßpermeabilität) mit Rötung und Schwellung

Die Gabe von H1-Rezeptorblockern führt zur Hemmung der beschriebenen Prozesse. Weitere Wirkungen sind:

  1. Generation: Schlafmittel, gegen Übelkeit und Erbrechen (Antiemetikum), auch anti-allergisch, gegen Juckreiz, bei allergischem Schock (anaphylaktischer Schock)
  2. Generation: Antiallergikum, gegen Juckreiz

Zur Behandlung von Allergien werden H1-Rezeptorblocker der zweiten Generation bevorzugt. Diese wirken weniger dämpfend (sedierend) als die Medikamente der ersten Generation. Das liegt daran, dass sie ihre Wirkung nicht so stark an H1-Rezeptoren im Gehirn entfalten.